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Hamburg/Karlsruhe Karlsruher SC: Erneute Niederlage gegen St. Pauli

Auch am 25. Spieltag musste der Karlsruher SC eine erneute Niederlage hinnehmen. Gegen den Tabellenfünften FC St. Pauli verloren die Mannen von Jörn Andersen am Millerntor mit 1:0 (1:0). Somit verweilt der KSC weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz. Der erhoffte Befreiungsschlag gelang gegen die Hamburger nicht.

Das Team von Jörn Andersen trat in Hamburg sowohl personell als auch taktisch verändert an, als im Vergleich zu den letzten Spielen. Andersen ließ von Beginn an mit nur einer richtigen Spitze, Marco Terrazzino, spielen. Im Mittelfeld bildete Matthias Cuntz die Doppelsechs an der Seite von Steffen Haas und auf der linken offensiven Seite bekam Delron Buckley seine Chance von Beginn an.

Calhanoglu scheitert frei vor Gästekeeper

Bogdan Müller und Klemen Lavric mussten auf der Bank Platz nehmen und Kapitän Alexander Iashvili fehlte wegen der zehnten gelben Karte. Timo Staffeld führte die Mannschaft als Kapitän auf das Feld.

Vor zirka 23.000 Zuschauern entwickelte sich am Millerntor eine ereignisarme erste Halbzeit. Viele Ungenauigkeiten, Fehlpässe und Stockfehler prägten das Spiel des FC St. Pauli wie auch des KSC. Die erste Aktion vor dem Tor hatten die Hamburger in der 5. Minute durch Patrick Funk. Sein Schuss ging aber weit über das KSC-Gehäuse. Die erste richtige Chance gehörte ebenfalls den Gastgebern, als der KSC im fremden Stadion ausgekontert wurde und Kruse über links in den KSC-Strafraum eindrang. Sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor von Dirk Orlishausen jedoch deutlich. Praktisch im Gegenzug die große Möglichkeit für den KSC, als Marco Terrazzino im Sechzehner durchbrach und unter Bedrängnis an Torhüter Pliquett scheiterte.

Im Anschluss verflachte die Partie zunehmends. Chancen und ansehnliche Spielzüge blieben auf beiden Seiten Mangelware. Der KSC wirkte bemüht, störte St. Pauli früh, aber im Spiel nach vorne gab es zu viele Ungenauigkeiten, um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. St. Pauli machte insgesamt zu wenig, wirkte zu starr, um der Partie den Stempel aufzudrücken. So dauerte es bis zur 34. Minute, als St. Pauli die nächste Chance verzeichnen konnte. Ionut Rada kam fünf Meter vor dem Tor zu spät, als Kevin Schindler eine Flanke von links über das Tor beförderte. Auf der Gegenseite setze Hakan Calhanoglu einen Freistoß aus aussichtsreicher Position in die Mauer.

Kurz darauf wurde ein Schuss von Pascal Groß im Strafraum abgeblockt, bevor Gefahr entstehen konnte. In der 40. Minute dann die Führung für die Gastgeber. Zentral vor dem KSC-Gehäuse schafften es die Blau-Weißen nicht sich zu befreien. Moritz Volz nutze die Gelegenheit und verwandelte einen Aufsetzer aus 20 Metern und überraschte Keeper Orlishausen zu weit vor dem Tor. Der Ball senkte sich zentral über ihn hinweg in die Maschen. Das 1:0 für die Gastgeber bedeutete gleichzeitig auch den Halbzeitstand.

Andersen setzte auf Offensive - Chancen blieben Mangelware

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Leistung des KSC blieb stabil, ohne jedoch Akzente zu setzen. Insgesamt fehlte es an Durchschlagskraft im Offensivspiel. Bis zur 53. Minute, als der KSC in der Abwehr in Bedrängnis kam, zeigten sich die Mannen von Andersen zaghaft vor dem gegnerischen Tor. Gefahr kam jedoch nicht auf. Das Durcheinander im Spielaufbau hatte weiterhin Bestand. In der 56. Minute ein Hauch von Gefahr, als Terrazzino aus der Drehung nach einer Hereingabe von Buckley das Tor von St. Pauli jedoch deutlich verfehlte.

Besser machte es auf der Gegenseite fast der eingewechselte Marius Ebbers, der eine gute Chance für die Hamburger liegen ließ. In der 70. Minuten kam Bogdan Müller für den blassen Buckley, der in die Spitze wechselte. Terrazzino ging auf links. In der 78. Minute stellte Andersen die Zeichen auf Offensive, als Stürmer Klemen Lavric für Mittelfeldspieler Matthias Cuntz in die Partie kam.

Mit ihm kam neue Zugkraft in die Offensivbemühungen der Blau-Weißen. Chancen blieben dennoch Mangelware. Das sollte sich auch bis zum Ende nicht ändern. Auch die Einwechslung von Patrick Milchraum kurz vor Ende der Partie brachte keinen Erfolg. Der KSC bleibt somit tief im Tabellenkeller der 2. Bundesliga und muss um den Klassenerhalt bangen.

Karlsruher SC:
Orlishausen - Staffeldt, Soumaré, Rada, Charalambous - Haas, Cuntz (78. Lavric) - Groß, Buckley (70. B. Müller) - Calhanoglu - Terrazzino (89. Milchraum)

FC St. Pauli:
Pliquett - Rothenbach, Thorandt, Zambrano, Volz - Boll, Funk - Schindler (60. Ebbers), Kruse, Bruns (73. Bartels) - Naki (82. Daube)

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  • unbekannt
    (115 Beiträge)

    13.03.2012 18:40 Uhr
    Das
    sehe ich genauso.
    Ich glaube , da haben sich so manche das Spiel , einfach nur schön
    gesehen.
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  • unbekannt
    (5582 Beiträge)

    13.03.2012 10:22 Uhr
    du musst
    gestern ein anderes spiel gesehen haben. wundert mich bei dir aber nicht.
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