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Karlsruhe KSC verliert Kellerduell gegen Aachen

Auch das zweite Spiel unter Cheftrainer Jörn Andersen endete unerfreulich für den Karlsruher SC: Im heimischen Wildparkstadion unterlagen die Badener mit 0:2 (0:1) der Alemannia aus Aachen. Damit rutscht der KSC in der Tabelle wieder auf den 16. Platz ab.

Andersen hatte vor der Partie angekündigt, dass seine Mannschaft offensiv mutig agieren würde. An diese Vorgabe hielt sich die Elf auf dem Platz in der Anfangsphase. Allerdings erst, nachdem Aachens Benjamin Auer bereits nach wenigen Sekunden ein Abseitstor erzielt hatte (1. Spielminute).

Der KSC erarbeitete sich durch Klemen Lavric (2. Minute) und nach einem Eckball, den die Gäste nicht klären konnten, erste gute Möglichkeiten. Nachdem Aimen Demai einen Kopfball knapp neben das KSC-Tor gesetzt hatte (11.), die nächste KSC-Chance in der 16. Spielminute: Nach Freistoß von Gaetan Krebs, der diesmal rechts im Mittelfeld spielte, ging ein Schuss von Sebastian Schiek über das Tor (16.).

Vier Minuten später verpasste Dennis Kempe nach Freistoß von Delron Buckley. In der 23. Minute ging ein strammer Schuss von Steffen Haas nach Flanke von Alexander Iashvili knapp am rechten Torpfosten vorbei.

Eine Schrecksekunde gab es für die KSC-Fans in der 31. Minute: Nach Eckball von Timo Achenbach lenkte Robles den Ball per Faust an die Querlatte, von wo der Ball zurück in den Strafraum flog undgeklärt werden konnte.

Kurze Zeit später später passierte es dann aber doch: War der KSC eine halbe Stunde lang die spielbestimmende Mannschaft, leistete man sich in der 36. Minute einen Stellungsfehler im Abwehrverhalten, den Sergiu Radu zum 1:0 für die Alemannia nutzte.

Verunsicherung machte sich nach diesem Gegentreffer bei den Karlsruhern breit, auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber diese zunächst nicht ablegen. Erst in der 54. Minute hatte Lavric eine Schussmöglichkeit, traf aber nur das Außennetz. Auf der Gegenseite kam Auer frei zum Kopfball, setzte den Ball unbedrängt aber neben den Pfosten (55.), Reinhold Yabo traf nach einer Stunde den Außenpfosten.

Erst als Andersen in der 63. Spielminute Marco Terrazzino für Timo Staffeldt brachte, bekam das KSC-Spiel wieder etwas Schwung, blieb aber ungefährlich. Darum entschied sich der KSC-Coach in der 73. Minute dazu, mit Anton Fink einen zweiten Stürmer zu bringen. Für ihn ging Steffen Haas vom Platz. Kurze Zeit später war das Spiel auch für Dennis Kempe beendet. Der Abwehrspieler schied verletzt aus, für ihn kam Thorben Stadler.

Lange mussten die rund 11.800 Zuschauer auf die nächste gute KSC-Chance warten. In der 76. Minute vergab Lavric diese aber, als er nach einem Eckball von Krebs den Aachener Keeper Boy Waterman anköpfte. Auf der Gegenseite scheiterte der kurz zuvor eingewechselte David Odonkor an Robles (79.).

Riesenchance für den KSC zum Ausgleich: In der 81. Minute steckte Krebs auf Fink durch, der frei vor Waterman auftauchte, jedoch an diesem hängen blieb.Kurz darauf ging ein Schuss von Iashvili über das Tor.

In der 87. Minute dann die endgültige Entscheidung: Auer erzielte nach Flanke von Odonkor das 0:2 (87.).

Aufstellung Karlsruher SC: Robles - Schiek, Hoheneder, Aquaro, Kempe (74. Stadler) - Staffeldt (63. Terrazzino), Haas (73. Fink) - Krebs, Iashvili, Buckley - Lavric.
Alemannia Aachen: Waterman - Falkenberg, Olajengbesi, Feisthammel, Achenbach - Sibum, Demai - Yabo (78. Odonkor), Radjabali-Fardi (85. Uludag) - Auer (90. Junglas), Radu.

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