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Frankfurt KSC verliert 2:0 in Frankfurt - wie ein Absteiger

Es ist die dritte Niederlage in Folge: auch in Frankfurt konnte sich der Karlsruher SC unter dem neuen Coach Jörn Andersen nicht durchsetzten. Schon nach 43 Sekunden stand es 1:0 gegen die Karlsruher Kicker, in der zweiten Halbzeit besiegelte die Eintracht die Niederlage des KSC mit einem verdienten 2:0.

KSC-Coach Jörn Andersen hatte vor der Partie eine Reaktion der Mannschaft verlangt, man wolle nicht nach Frankfurt fahren, "um den Schwanz einzuziehen". Doch genau das passierte. Schon nach 43 Sekunden erzielte Theofanis Gekas das 1:0 für die Eintracht. Vorangegangen war ein leichtfertiger Ballverlust von Steffen Haas im Mittelfeld. Die Kugel kam zu Alexander Meier, dessen Schuss KSC-Keeper Luis Robles nicht festhalten konnte. Den Abstauber nutzte dann der griechische Goalgetter zur Führung.

Rückstand schon nach 43 Sekunden 

Der KSC fand nach diesem frühen Nackenschlag nur schwer in die Partie. So verliefen die zaghaften Angriffe der Badener im Sand. Glück für den KSC, dass es Frankfurt mit der Führung im Rücken etwas ruhiger angehen ließ. Dennoch kam Sebastian Jung nach 23 Minuten erneut zu einer guten Möglichkeit für die Gastgeber.

Erst nach 29 Minuten eine erste Möglichkeit für den KSC: Delron Buckley prüfte aus 25 Metern Eintracht-Keeper Thomas Kessel, stellte diesen mit seinem Schuss aber vor keine Abwehrprobleme. Auf der Gegenseite traf Pirmin Schwegler bei einem Freistoß den Pfosten (32.).

Nach 35. Minuten dann der erste geglückte Doppelpass zwischen KSC-Kapitän Alexander Iashvili und Gaetan Krebs. Für den Franzosen wurde der Winkel vor Kessler aber zu spitz, so dass keine Gefahr aufkam. So ging es mit einem durchaus gerechten Rückstand in die Pause.

Das 2:0 in der 65. Minute

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild: Frankfurt bestimmte das Geschehen ohne sich übermäßig spielerisch verausgaben zu nüssen, der KSC hatte größte Mühe, die Defensive zu stabilisieren.

Dazu gingen die Gäste zu sorglos mit ihren wenigen Torchancen um. Selbst als Krebs in der 53. Minute frei vor Kessler auftauchte, blieb der SGE-Torwart Sieger. Dazu vergab Klemen Lavric aus guter Position (60.). Kurz zuvor hatte Robles auf der Gegenseite den knappen Rückstand gegen Meier festgehalten (58.).

Gekas verpasste in der 64. Minute freistehend aus wenigen Metern den Ball. Kurz darauf war es dann aber soweit: Nach flacher Hereingabe von Meier auf der rechten Seite erzielte Gekas in der 65. Minute das entscheidende 2:0 für Frankfurt.

Auch Fink kann das Spiel für den KSC nicht mehr retten

Zwanzig Minuten vor Ende nahm Andersen den glücklos agierenden Haas vom Feld, für ihn kam mit Anton Fink einen zweiten Stürmer. Es sollte ein Zeichen an die Mannschaft sein, sich noch nicht aufzugeben. Die Elf aufdem Platz ließ das erhoffte aufbäumen jedoch vermissen.

Wie verunsichert der KSC aktuell ist, zeigte sich in der 74. Minute, als Robles bei einem Abschlag den Frankfurter Meier anschoss - eine Schrecksekunde für die mitgereisten KSC-Anhänger. In der 76. Minute wechselte Andersen ein zweites Mal aus, für Dennis Kempe kam mit Bogdan Müller ein weiterer Offensivspieler. Doch zunächst musste Robles gegen Benjamin Köhler klären (77.).

Frankfurt zielte noch auf ein 3:0

In der 86. Minute der dritte und letzte Wechsel des KSC: Marco Terrazzino kommt für Krebs - allerdings vergeblich. Offenbar wollte die die Eintracht ihren Fans, die den neuen Spitzenreiter feierten, in den Schlussminuten noch einmal etwas bieten. Ein drittes Gegentor wollte gegen die harmlosen Karlsruher dann aber doch nicht mehr fallen, obwohl die Frankfurter dies offensichtlich noch anpeilten.

Am Ende blieb es beim 2:0 - die dritte Niederlage für den KSC in Folge und die dritte Niederlage unter dem neuen Chefcoach Jörn Andersen.

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  • unbekannt
    (1446 Beiträge)

    04.12.2011 14:06 Uhr
    Wer von sich behauptet...
    daß er ein ganzes Sportwissenschaftsstudium gemacht hat, ohne jemals von psychischen Belastungen im Hochleistungssport gehört zu haben, muß seinen Abschluß wohl irgendwann zwischen 1940 und 1970 gemacht haben.
    In anderen Sportarten ist die psychologische Betreuung längst die Regel. Das Handballwunder bei der Weltmeisterschaft wäre ohne Psycho-Coach nicht denkbar gewesen. In den Olympiadörfern sind Psychologen so selbstverständlich wie Physiotherapeuten. Wo leben sie eigentlich? Dark side of the moon?

    Mit dieser Brot und Spiele Ideologie können Sie die Bundesliga gleich auflösen, denn sogar laut Olli Kahn hat jeder Spieler damit in seiner Karriere irgendwann mal Probleme.

    Bloß weil sie bereit sind für ein paar Euro alles mit sich machen zu lassen, muß das ja nicht für alle anderen auch gelten.
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  •   nugman
    (352 Beiträge)

    04.12.2011 14:51 Uhr
    Sie haben ja echt keine Ahnung...
    ...das "Handballwunder" war nur möglich dank der - Gott sei Dank - größten Fehlentscheidung des Schiedsrichters kurz vor Schluss im Halbfinale gegen Frankreich. Glauben Sie mir, beim Thema Handball haben Sie bei mir noch schlechtere Karten als Sie beim Thema Fußball. Und eines ist ja wohl auch klar: Bei aller Berechtigung der psychologischen Unterstützung im Spitzensport - Sportpsychologen machen aus mittelmäßigen Drittliga-Fußballern keine Zweitliga-Stars. Wo leben Sie denn?? So was Ahnungsloses - ich kann Sie und Ihre Kommentare leider nicht mehr ernst nehmen. Assistentin ist in der Tat der falsche Begriff - sorry. Sollte Lehrling heißen... zwinkern Freue mich schon auf Ihre gereizte Antwort. Und ja nicht die Ausrufezeichen vergessen...
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  • unbekannt
    (1446 Beiträge)

    04.12.2011 14:12 Uhr
    Und:
    Ich bin verdammt nochmal keine Assistentin!!!

    Nicht nur sportlich völlig daneben sondern auch noch ein bescheuerter Macho, der bei Frauen über Sekretärinnen Position schon Heulkrämpfe kriegt.
    Hoffentlich kriegen Sie mal ne Chefin, die Ihnen für Ihr möglicherweise überbezahltes Gehalt mal richtig den A... aufreißt und dann sagt: "Als Fachkraft für so viel Geld müssen Sie das schon aushalten können zwinkern"
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  •   nugman
    (352 Beiträge)

    04.12.2011 14:57 Uhr
    als hätten Sie
    jemals ein olympisches Dorf von innen gesehen oder mit O. Kahn über dessen Karriere parliert. Ha, Ha, Ha, Sie sind ja eine Schaumschlägerin und kennen alles nur vom Hörensagen. Welche eigenen Erfahrungen haben Sie denn beim Thema Sport? Sie sollten es doch wissen: Wer mit den großen Hunden pinkeln will, muss erst einmal lernen, das Bein zu heben!
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  • unbekannt
    (1446 Beiträge)

    04.12.2011 08:41 Uhr
    Leute wie nugman...
    sollten sich besser ein Fußball-Computerspiel zulegen, da können Sie sich dann ihre altrömische Daumen-runter-Mentalität an seelenlosen Männeken austoben.

    Oder sie versuchens mal mit nem Hund: Der kriegt dann das teuerste Fressen und rennt dadurch dann auch bestimmt am allerschnellsten...
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  •   sauerbraten
    (1944 Beiträge)

    03.12.2011 14:54 Uhr
    wer sich nach 30 Sekunden
    selbst ins Knie schießt, dem fällt das "rund Laufen" natürlich umso schwerer hinterher. Dass der Schiek im entscheidenden Moment die Innenbahn aufmacht und den Kullerball auf Robles zulässt, kommt bei mir noch in die Unerfahrenheitskiste, aber Hallo, was sich unser Robles danach erlaubte, das geht für mich über "Arbeitsverweigerung" hinaus, das roch schon nach Boykott. Und beim Zweiten sieht er den Ball in den Fünfer reinblubbern und anstatt noch nen Schritt nach vorn zu machen und das Ding wegzudreschen, fällt er dann seitlich um. Diese Art Gefühl beschlich mich zueletzt bei Marc Keller, vor 13 Jahren in Rostock.

    Auch heute wieder, haben wir gegen einen Gegner, der zu keiner Zeit berauschend aufspielte, die eigene Ausgangslage weiter verschlechtert.

    Und solange der Robles da hintendrin steht, helfen auch keine Offensiveinwechslungen hinten raus bei Rückstand. Dass der über die volle Zeit heut sein Unwesen treiben durfte, war vereinsschädigendes Verhalten des Trainers. Fertig
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  •   anwalt123
    (55 Beiträge)

    03.12.2011 14:53 Uhr
    Bitte einen Sandsack ins Tor stellen
    Da hat man einfach keine Chance.

    Hoheneder mal wieder unterirdisch schlecht.
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  • unbekannt
    (7 Beiträge)

    03.12.2011 15:08 Uhr
    Sandsack
    Wie lange noch dieser unsägliche Robbles? Der ist doch nicht einmal Oberliga tauglich.
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  •   Solare
    (333 Beiträge)

    04.12.2011 15:43 Uhr
    bin voll auf deiner seite
    schlechter wie robles geht es nicht!!aber warum sieht, dass der torwarttrainer nicht? habe schon öfters im training zugeschaut,schlechter kann doch der amateur torwart nicht sein.h. gadinger haben sie den keine ahnung,dann hören sie auch auf.
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  •   turboduck2000
    (73 Beiträge)

    03.12.2011 16:26 Uhr
    Unfassbar
    Hat der KSC denn wirklich keinen besseren zwischen den Pfosten als diesen Robles aufzubieten??
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