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Karlsruhe KSC schlägt Paderborn mit 2:0

Der Karlsruher SC ist zurück in der Erfolgsspur. Am Sonntagnachmittag gewannen die Blau-Weißen im heimischen Wildparkstadion gegen den SC Paderborn mit 2:0 (1:0). Damit verkürzten die Badener zwei Spieltage vor Saisonende den Rückstand auf den 15. Tabellenplatz der zweiten Fußball-Bundesliga auf zwei Zähler.

Gegenüber der 2:1-Pleite beim FC Ingolstadt 04 hatte sich KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski zu einem Wechsel in seiner Startformation entschieden. So durfte Marco Terrazzino, Torschütze gegen die „Schanzer“ am Sonntag von Beginn an spielen. Klemen Lavric dagegen blieb nur die der Platz auf der Bank.

Ergebnisse und Tabelle 2. Bundesliga – 32. Spieltag

Die erste gute Torchance der Partie hatte dann auch der frisch in die Anfangself gerückte Terrrazzino. Nachdem Gaetan Krebs den Ball im Mittelfeld erobert hatte, passte er ihn an der Strafraumgrenze auf Terrazzino, Doppelpass mit Iashvili und der Stürmer sstand zehn Meter vor Paderborns Schlussmann Lukas Kruse frei. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht und ging knapp am linken Torpfosten vorbei (18.).

Zuvor hatte sich auf dem Rasen im Wildparkstadion nur wenig ergeben, lediglich Nick Proschwitz in der 11. Minute gab einen ersten Warnschuss in Richtung Dirk Orlishausen ab. Der Karlsruher Torhüter parierte den Ball aus wenigen Metern problemlos.

Krebs trifft zur Halbzeitführung

Auch im weiteren Spielverlauf war kaum zu erkennen, dass sich im Wildpark ein Aufstiegs- und ein Abstiegskandidat gegenüber standen. Der KSC spielte taktisch sehr diszipliniert, hielt gegen den SCP gut mit und konnte durch einen Distanzschuss von Pascal Groß die nächste kleinere Möglichkeit verzeichnen (32.). Und auch Paderborn kam noch einmal zum Abschluss, als Alban Meha einen Freistoß aus 25 Metern direkt auf‘s Tor brachte (39.).

Fast hatten sich die KSC-Fans in dieser ereignislosen Partie mit einem torlosen Remis zur Halbzeit abgefunden, da gab es doch noch Grund zum Jubeln: Marco Terrazzino schickte Krebs, der links in den Strafraum eindrang und von dort SCP-Keeper Kruse zur befreienden 1:0-Führung überwinden konnte (43.).

14.112 Zuschauer im Wildparkstadion bekamen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit in Sachen Torchancen eher Magerkost. Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Kauczinski mit Klemen Lavric einen großen Stürmer, der die hohen Flanken in den Strafraum verwerten sollte. Für ihn ging Kapitän Alexander Iashvili vom Platz.

Die große Möglichkeit zum zweiten Karlsruher Treffer dann in der 74. Minute, als SCP-Akteur Lukas Rupp eine hereingabe in Richtung eigenes Tor abfälschte, knapp neben das Tor. Der Spiel wurde in der Schlussphasedeutlich munterer, aber auch ruppiger. Lavric vergab in der 77. Minute nach Freistoß von Elias Charalambous.

Erleichterung dann zwei Minuten vor dem Ende, als Pascal Groß nach sehenswertem Zuspiel von Hakan Calhanoglu das 2:0 für den KSC erzielte (88.). Mit diesem "Dreier" vergrößerte der KSC den Abstand auf einen direkten Abstiegsplatz auf vier Zähler.

Aufstellung Karlsruher SC: Orlishausen - Charalambous, Aquaro, Rada, Schiek - Groß, Staffeldt - Krebs, Calhanoglu (89. Cuntz) - Terrazzino (72. Thioune), Iashvili (66. Lavric).
SC Paderborn: L. Kruse - Wemmer, Mohr, Strohdiek, Demme (53. Brückner) - Krösche (65. Kara), Alushi - Rupp, Meha - Brandy (65. Taylor), Proschwitz.

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