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Karlsruhe KSC kommt gegen Unterhaching nicht über Nullnummer hinaus

Der Karlsruher SC musste sich am Samstagnachmittag im heimischen Wildparkstadion mit einem torlosen Unentschieden gegen die SpVgg Unterhaching zufrieden geben.

Nachdem sich Stammkeeper Dirk Orlishausen am Mittwoch vor dem Achtelfinale im Badischen Pokal gegen den 1. FC Bruchsal eine Adduktornzerrung zugezogen hatte, stand er auch am Samstag nicht zur Verfügung. Den Platz zwischen den Pfosten nahm Mathias Moritz ein. Dazu setzte KSC-Trainer Markus Kauczinski auf eine etwas defensivere Anfangsformation und brachte Silvano Varnhagen für Gaetan Krebs.

Ergebnisse und Tabelle 3. Liga - 13. Spieltag

Auf dem Rasen geschah in der Anfangsphase nur wenig, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Einzig ein Schuss von Selcuk Alibaz in der zehnten Minute gab es zu vermerken. Der Ball flog allerdings weit über die Querlatte in den Karlsruher Himmel. Die nächste Chance für den KSC gab's dann erst in der 29. Minute: Nach Freistoß von Alibaz verlängerte Sebastian Schiek per Kopf auf den langen Pfosten. Dort stand Koen van der Biezen, der den Ball aus Abseitsposition nur ans Außennetz setzte.

Zwei Minuten später vergab erneut van der Biezen (31.). Dazu kam noch ein ungefährlicher Flachschuss von Hakan Calhanoglu (45.) sowie ein Kopfball von Rouwen Hennings (45.), ehe beide Mannschaften in die Pause gingen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts der erste Wechsel beim KSC: Selcuk Alibaz blieb in der Kabine, seinen Platz im linken Mittelfeld nahm Gaetan Krebs ein. Spielerisch bekamen die 9.769 Zuschauer im Wildparkstadion aber auch weiterhin nicht viel geboten: ein Flachschuss von Calhanoglu (58.) und Schiek per Kopfball (65.) sorgten zumindest für einen Hauch Torgefahr.

Belebung kam ab der 70. Spielminute in die Partie, als Kauczinski im Sturm wechselte und Karim Benyamina für Rouwen Hennings brachte. Gerade einmal eine Minute auf dem Platz, hatte Benyamina die Großchence zur Führung. Unterhachings Torwart Stefan Riederer warbei seinem Schuss aus kurzer Distanz bereits geschlagen, ein Feldspieler klärte jedoch auf der Linie (71.).

In der 82. Spielminute dann eine Möglichkeit für Moritz im KSC-Tor sich auszuzeichnen, als er einen Freistoß von Manuel Fischer zur Ecke klärte und dem KSC so den Punkt festhielt. In den Schlussminuten drückte der KSC noch einmal, der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen.

Karlsruher SC: Moritz - Schiek, Gordon, Mauersberger, Klingmann - Haas, Varnhagen, Calhanoglu, Alibaz (46. Krebs) - Hennings (70. Benyamina), van der Biezen (84. Dulleck).
SpVgg Unterhaching: Riederer - Schwabl, Hofstetter, Odak, Drum - Thee, Yilmaz - Welzmüller, Rohracker (76. Moll) - Niederlechner (81. Fischer), Willsch (60. Voglsammer).

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Kommentare (186)
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  •   badenerimexil
    (108 Beiträge)

    08.10.2012 15:18 Uhr
    und wer
    soll der neue Heilbringer sein?
    Die derzeitige Situation ist absolut schmerzhaft. Ich denke man sollte so grundlegende Fragen klären, wie ... warum so wenig Trainingseinheiten, unterklassige Trainingsgegner, warum die Spieler nicht 90 oder mehr Minuten für Ihren Arbeitgeber kämpfen, kratzen, beißen, .... Um diese Fragen zu beantworten bedarf es keinem neuen Trainer, sondern erstmal KOMMUNIKATION
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1924 Beiträge)

    08.10.2012 14:39 Uhr
    Man kann dikutieren so lange man will....
    die Zielvorgabe war -Aufstieg- das haben alle-Trainer und VR und Präsidium- abgenickt. Auch der Trainer!!! Der Versager !!!.Die Mannschaft könnte besser spielen,keine Frage.Das Torverhältnis ist o.k , und erst wenig verlorene Spiele.Aber die Einstellung,Taktik und das Training sind einfach nichts !!! Hier ist der Trainer in der Verantwortung. Kaucze ist kein guter Trainer , schluss aus !!!! Von Anfang an taugte er nichts,schon als man ihn als Feuerwehrmann einsetzte erfüllte er nichtmal die Erwartungen der blauweissen Brillenträger, nur gemerkt haben die das nicht. Werner Lorant,Neururer,Schäfer, sowas gehört auf die Bank, die würden diesen KSC-Schönwetterfussballern endlich mal das Laufen,Kämpfen,Grasfressen und Toreschiessen lernen. Wann ist es beim Letzten angekommen, daß wir mausetot sind,wenn wir nicht aufsteigen ???? Pokalaus gegen Duisburg,dann muss gehandelt werden.Das ist unsere letzte Einnahmequelle. Verstanden ????????? Dann ist gut !!!!
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (335 Beiträge)

    08.10.2012 14:49 Uhr
    Verstanden...
    ...und absolut einer Meinung!!!!wobei von mir aus schon vor dem Duisburg-Spiel gehandelt werden darf!!!
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12041 Beiträge)

    08.10.2012 14:22 Uhr
    das tut er doch nur, um ihn zu fragen,
    ob er bei den Allstars mitkicken will!

    ;-)
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  •   blue-devil
    (160 Beiträge)

    08.10.2012 12:54 Uhr
    Lösung
    Die Abwehr steht,trotzdem reicht das allein nicht zum Aufstieg.
    Man hat hoch gepokert und wenn man Pech hat,heißt es :Rien ne va plus(Nichts geht mehr in der 3.Liga,weil man pleite ist)
    Die Lösung muß zunächst einmal unser (bestimmt nicht unterbezahlter)Sportdirektor finden.
    Vielleicht geht er mal zum Ede,der weiß zumindest wie man in der
    2.Bundesliga aufsteigt.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12041 Beiträge)

    08.10.2012 14:28 Uhr
    Ede?
    der weiß vielleicht, wie man nur mit einem Stürmer "Angsthasen-Fußball" zelebriert.

    Ich weiß nicht, wie oft das hier im Forum schon von diversen Leuten gepostet wurde.

    Warum schiockt ihr ihn nicht gleich auf'n Friedhof zu Max merkel, um den zu befragen???
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  •   blue-devil
    (160 Beiträge)

    08.10.2012 15:41 Uhr
    Torejagd
    Im Aufstiegsjahr unter Ede 2006/2007 schoß der KSC 69(!) Tore.
    Das waren die meisten in der Liga.
    Da wußte man zumindest in der 2. Liga noch wo das Tor steht.
    Erst in der Bundesliga begann Ede mit der defensiven Grundausrichtung.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12041 Beiträge)

    08.10.2012 18:01 Uhr
    ach, nee bzw. na sowas!
    was sind schon 69 Törchen und 70 Punkte bei einer 3 Punkte-Regelung. Zwar beachtlich, weil der KSC die gesamte Saison über auf einem Aufstiegsplatz stand, aber es ging schon bedeutend besser:

    in der Aufstiegssaison 1979/80 schaffte es der KSC bei einer 2 Punkte-Regelung auf 59 Punkte zu kommen und wurde hinter Nürnberg Zweiter. Dies wurde mit über 100 Toren erreicht (104 od. 105?). Der KSC-Trainer war damals ein gewisser Manfred Krafft.
    Ein Spieler mit Namen Edmund Becker wurde im Aufstiegs-Rückspiel (auswärts) bei Rot-Weiß Essen in der 65. Minute für den legendären Raimund "Grille" Krauth eingewechselt.

    Ede ist nicht das Maß aller Dinge!

    Noch Fragen?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12041 Beiträge)

    08.10.2012 14:30 Uhr
    ach, ja:
    das im letzten Satz heißt "schickt", das überzählige "o" überlasse ich allen denen, die den Mund nicht mehr zu bringen wenn's wieder läuft".
    Denen spende ich dann noch ein "h!", womit es dann ein lautes "oh!" gibt.

    ;-)
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    08.10.2012 12:42 Uhr
    ...
    Kaucze wird sich an Duisburg messen lassen müssen...

    Schafft er es, entgegen dem KSC-Trend, die Zebras zu schlagen, ist gut. Wenn nicht...sind wir raus gegen einen schlechten Zweitligisten.

    Die anderen Drittligisten sind wie die Schwaben. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herunter und dann schlagen sie dich mit ihrer Erfahrung :D
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