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Karlsruhe KSC präsentiert neuen Trainer: Scharinger übernimmt

Rainer Scharinger ist neuer Trainer des Karlsruher SC. Damit hat der abstiegsbedrohte Zweitligist nur einen Tag nach der Trennung von Uwe Rapolder einen alten Bekannten in den Wildpark gelockt. Scharinger erhält einen Vertrag bis Sommer 2012.

Scharinger stand von 1987 bis 1993 und von 1997 bis 1999 beim KSC unter Vertrag. Überwiegend in der zweiten Mannschaft aktiv, brachte es der heute 43-jährige Trainer auf insgesamt zwölf Einsätze bei den Profis. "Ich freue mich hier zu sein und bin von der Qualität der Mannschaft überzeugt", so Scharinger bei seiner Vorstellung am Mittwoch. Allerdings dürfe niemand erwarten, dass er der neue Messias sei. "Das gibt zehn Hammerspiele."

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther begründete die Entscheidung für Scharinger damit, dass der Verein einen jungen Trainer mit Erfahrung gesucht habe. 2003 begann Scharinger seine Trainerlaufbahn als Spielertrainer beim SV Sandhausen. 2005 erwarb er seinen Trainerschein. Ab Juli 2006 war der gebürtige Karlsruher, der am Freitag seinen 44. Geburtstag feiert, Assistenztrainer von Ralf Rangnick beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim.

"Scharinger stand schon im November auf dem Wunschzettel"

2009 übernahm Scharinger vier Spieltage vor Saisonende den Posten des Cheftrainers beim abstiegsbedrohten Drittligisten VfR Aalen. Am 27. Dezember 2010 gab der VfR die Trennung von seinem Trainer bekannt.

Scharinger stand in den vergangenen Jahren schon häufiger auf dem Wunschzettel der KSC-Verantwortlichen. Bereits nach der Trennung von Ede Becker wurde sein Name als neuer Trainer gehandelt. Ebenso in dieser Saison, nachdem sich die Wege des KSC und Markus Schupp getrennt hatten. "Rainer Scharinger stand schon im November auf dem Wunschzettel von Arnold Trentl und mir. Allerdings war er damals noch gebunden", bestätigte Wellenreuther auf der Pressekonferenz.

Die Entscheidung für Scharinger ist laut Wellenreuther einstimmig in der KSC-Führung getroffen worden. Man verspricht sich vom neuen Cheftrainer eine große Identifikation mit Verein und Region. Dies bestätigte Scharinger umgehend. "Es ist eine große Ehre für mich hier Trainer zu sein." Bereits mit vier Jahren hatte er im Fanblock gestanden, im Alter von 18 Jahren wurde er beim KSC Profi. "Das hier ist meine Heimat, mein Verein."

"Ich bin da, ich bin bereit, ich will mithelfen!"

Scharinger steht für eine junge Trainergeneration, möchte beim KSC eng mit Markus Kauczinski und Jugendkoordinator Edmund Becker zusammenarbeiten. Er hofft, in den letzten zehn Saisonspielen auch auf die Unterstützung der Fans bauen zu können. "Es ist wichtig, dass wir jetzt alle in die gleiche Richtung rudern." Er jedenfalls fühlt sich bereit für die anstehende Aufgabe: "Ich bin da, ich bin bereit, ich will mithelfen!"
 

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Kommentare (193)
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    04.03.2011 13:02 Uhr
    ...
    Ich hoffe du meinst Terrazino und nicht den Finnen^^
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  •   honktonk
    (3196 Beiträge)

    03.03.2011 10:56 Uhr
    Fink / Scharinger
    Und gerade jetzt ärgert mich die Ausleihe von Fink umso mehr:
    Man holt Rapolder, lässt diesen den Kader umwürfeln, vergrault Fink, lässt ihn gehen, schmeisst Rapolder raus, schiebt die Verantwortung auf "externe Umstände" und hat nun wieder einen neuen Trainer, der nicht mal die bestmögliche Mannschaft zur Verfügung hat.

    Es ist doch zum Haareraufen.

    Die einzige Hoffnung ist und bleibt: Drinbleiben, irgendwie. Und dann in Ruhe auf die nächste Saison vorbereiten und bitte nicht wieder so eine scheiss Achterbahnfahrt erleben …
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  • unbekannt
    (5582 Beiträge)

    03.03.2011 13:17 Uhr
    och nö
    ich geb dem honkitoniki sogar mal recht!
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  •   Windus
    (315 Beiträge)

    03.03.2011 12:31 Uhr
    das bumst mich auch ziemlich an
    mit der fink-ausleihe. das hätte man auf jeden fall verhindern MÜSSEN. und es gab ja wohl schon von anfang an ungereimtheiten mit dem rapolder, so wie es iw beschrieben hat. da hätte man weitsicht zeigen müssen und fink solange in der 2.mannschaft parken.
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  • unbekannt
    (5582 Beiträge)

    03.03.2011 13:20 Uhr
    aupassen
    windus! als fink gegangen ist, gab es noch kein 2-6 gegen hertha oder 1-4 gegen Ingoldstadt, die das fass am schluss zum überlaufen gebracht hat und UR gehen musste. fink musste damals davon ausgehen, dass UR bis zum schluss bleibt und er wollte unbedingt spielen aber mit sicherheit kein jahr in der regionalliga sondern in der 3 Liga. er wollte wechseln und nicht in der 2 mannschaft geparkt werden, was ich auch verstehe. aber ich sehe es auch so, haben wir einen trainer der offensiv spielt haben wir mit christea, rupp und tarradingsbums (man wie schreibt der sich) genug potenzial da vorne drin!
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  • unbekannt
    (4 Beiträge)

    03.03.2011 10:29 Uhr
    Laufzeit
    Warum gleich bis 2012 ?
    Sinnvoll m.E. wegen Abfindung Vertrag bis 2011 - mit Option 2012 bei wirklichem Erfolg.
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  •   Noenglish
    (267 Beiträge)

    03.03.2011 12:30 Uhr
    weil wir auch...
    ...in Liga 3 einen Trainer bräuchten. Und da dürfte Scharinger doch auch der richtige Mann sein. Oder würdest Du dann schon wieder einen neuen Trainer holen?
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  • unbekannt
    (50 Beiträge)

    03.03.2011 08:34 Uhr
    Scharinger
    Habe jetzt all Kommentare gelesen.
    Fazit: Diese Mannschaft ist in der derzeitigen Zusammenstellung eifach u n t r a i n i e r b a r da kann der Trainer heißen wie er will.Das heißt absteigen den ganzen Sauhaufen in die Wüste schicken und mit jungen Fußballhungrigen Spielern gan neu anfangen. Das wäre mein größter Wunsch ist aber leier nicht machbar.
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    03.03.2011 08:02 Uhr
    Hoffen wir mal...
    das er unsere Spieler kennt und nicht ewig rumexperimentiert. Schäfer draußen lassen! BITTE!!! Und Christea vorne rein stellen mit Terrazino.
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  • unbekannt
    (66 Beiträge)

    03.03.2011 13:49 Uhr
    Abwarten und überraschen lassen
    Wahrescheinlich wird er sich, wie so viele Trainer auf die alten [b]Untugenden [/b]besinnen und gerade die wieder bringen, die den Karren in den Dreck gefahren haben!! Daher immer positiv bleiben!!!
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