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Karlsruhe Aufwärtstrend gestoppt: KSC unterliegt in Berlin

Der leichte Aufwärtstrend des Karlsruher SC fand am Samstagnachmittag bei Union Berlin schon wieder ein Ende. Bei den "Eisernen" unterlagen die Badener mit 2:0 (1:0).

Von der ersten Minute an hatte der KSC große Probleme gegen agile Gastgeber. Doch es waren die ruhenden Bälle, die für Gefahr vor dem Tor von KSC-Keeper Dirk Orlishausen sorgten. Nach sechs Minuten knallte ein Freistoß von Torsten Mattuschka an die Latte.

Neun Minuten später trat der Berliner Mittelfeldspieler einen von der linken Seite in den Strafraum. Orlishausen klatschte den Ball nach vorne ab und direkt in den Rücken von Christopher Quiring. Das Leder trudelte über die Linie zur 1:0-Führung für die "Eisernen" (15. Minute).

Mit dieser Führung im Rücken nahm Union etwas an Tempo aus der Partie, der KSC schaffte es aber auch weiterhin nicht, in der Offensive für Gefahr zu sorgen. Ein harmloser Schussversuch von Bogdan Müller (25.) war eine der wenigen Situationen, in denen Union-Keeper Jan Glinker eingreifen musste. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war der Berliner nach Flanke von Timo Staffeldt dann einen Schritt schneller am Ball als Müller und verhinderte eine mögliche Karlsruher Chance.

Dabei konnte man dem KSC nicht einmal fehlenden Einsatzwillen vorwerfen: Die Karlsruher liefen viel, häufig aber umsonst. Die Abstimmung passte in vielen Situationen nicht. Die Elf von Rainer Scharinger machte einen unsortierten Eindruck und war im Vergleich zu Union Berlin gedanklich meist einen Schritt zu langsam.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte kam der KSC etwas besser in die Partie und hatte durch Anton Fink (55.) eine gute Schussmöglichkeit. Auf der Gegenseite klärte Orlishausen fast im Gegenzug einen Schuss von John Mosquera (57.). Eine weitere Großchance hatte der Mittelstürmer, der im Sommer aus Bremen nach Berlin gekommen war, in der 73. Minute.

Vom KSC war dagegen nach der guten Chance für Fink in der Offensive wieder viel zu wenig zu sehen. Das Spiel nach vorne benötigte meist zu lange und ließ  Berlin so die nötige Zeit sich in Ruhe sortieren zu können. Ergab sich doch einmal eine Situation, in der es gefährlich werden könnte, machten sich die Badener diese durch individuelle Fehler meist selbst kaputt.

In der 79. Minute dann die Entscheidung: Michael Parensen erzielte das 2:0 für Union Berlin. Dabei profitierten die Gastgeber allerdings auch von einer einmal mehr unglücklich agierenden KSC-Abwehr. Nach einem Einwurf war Stefan Haas nicht nah genug bei Mattuschka, der von rechts ins Zentrum flankt. Dort vollendet Parensen eine missglückte Kopfballabwehr von Giuseppe Aquaro mit einem Sschlenzer aus 16 Metern.

Aufstellung Union Berlin: Glinker - Pfertzel, Stuff (78. Trapp), Menz, Kohlmann - Karl - Parensen, Quiring - Mattuschka (83. Ede) - Savran (69. Silvio), Mosquera.
Aufstellung KSC: Orlishausen - Lechner, Aquaro, Kempe, Buckley - Cuntz, Haas - Fink, Staffeldt (83. Groß), Krebs - B. Müller (68. Lavric).
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  •   honktonk
    (3196 Beiträge)

    17.10.2011 15:37 Uhr
    "Eines der Ziele Wellenreuthers war es, die Gräben im Verein zu schließen und die einzelnen Lager zumindest ein wenig miteinander versöhnen. Erschwert haben könnte dies Wellenreuthers wiederholt elegantes Aneignen von Metzgers tatsächlichen oder zumindest angeschobenen Erfolgen, ohne dessen Anteil daran zu würdigen."

    Na sowas.
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  •   auswaertsfan
    (86 Beiträge)

    17.10.2011 20:12 Uhr
    da stehts ja...
    ...."Oder ob Misstrauen, Abneigung und Apathie weiterhin zu seinen treuesten Begleitern zu zählen sein müssen. "

    So isses.......
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (5582 Beiträge)

    17.10.2011 16:02 Uhr
    kannst du
    heute abend alles vortragen!

    ich freu mich drauf oder bist du nur ein internet schreihals?
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (3283 Beiträge)

    17.10.2011 18:08 Uhr
    @hohlhonk
    ....da hat ES bestimmmt keine Zeit

    grinsen,.....da Honk
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (323 Beiträge)

    17.10.2011 15:06 Uhr
    Außer Spesen......
    nichts gewesen. Den Besuch in der Alten Försterei hätten wir (Sohnemann und ich) uns sparen können. Grausamer Kick zweier Mannschaften, die im bezahlten Fußball eigentlich nichts zu suchen haben. Das Gezeigte ist kaum zu unterbieten. Irgendein Spielsystem war beim KSC beim besten Willen nicht zu erkennen. Sohnemann meinte, Schülermannschaften spielen strukturierter als diese Gurkentruppe. Trainerwechsel ?! Sicherlich kein Schaden. Ob´s mit dieser Truppe Sinn macht? Eher nein. Spart das Geld für die dritte Liga.
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  •   moses
    (142 Beiträge)

    17.10.2011 15:28 Uhr
    das sehe ich ähnlich
    ein Trainerwechsel wird nicht viel bringen.
    Bemerkenswert ist das der KSC sich immer dem Leistungsniveau seiner Gegner anpasst, halt immer nur ein bisschen schlechter.
    So langsam machts echt kein Spass mehr..
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  •   Apfelkopf
    (372 Beiträge)

    17.10.2011 14:55 Uhr
    Ich
    denke nicht das die Qualität der Manschaft schlecht ist,wir sind nicht schlechter wie Paderborn oder Braunschweig besetzt.Wie kann man gegen Fürth(Tabellenführer) ein echt ordentliches Spiel machen und (fast)gewinnen und dann so abkacken,das versteh ich nicht.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (42 Beiträge)

    17.10.2011 14:32 Uhr
    Wir sind so schlecht wie nie!
    Erschreckend war am Samstag einfach alles, in Worte gefasst fiel mir auf:
    1) Die aller meisten Spieler sind kaum auf Zweitliganiveau (Ausnahmen sind Orlishausen, Kempe, B. Müller, an guten Tagen auch Staffeldt, Buckley und Krebs); Haas, Fink, Aquaro, Hoheneder, Cuntz u.a. haben in der 2. Liga gar nichts zu suchen,
    2) den Jungs fehlt die Luft, um 90 Minuten Vollgas zu geben, Buckley pumpte in der 2. Halbzeit aus dem letzten Loch, außerdem sind gerade die Defensivspieler langsam, sodass sie sich bei schnellen Gegenangriffen nur mit Fouls (an der Strafraumgrenze) wehren können;
    3) die vorhandenen Stürmer (Fink, Lavric) sind harmlos, die die es besser könnten (Lamidi, Cristea) sind seit Saisonbeginn nicht einsatzbereit;
    4) man konnte am Samstag keine Spielidee, kein System erkennen.

    Union Berlin war nicht gut, wir aber noch deutlich schlechter.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1924 Beiträge)

    17.10.2011 14:20 Uhr
    Scharinger trägt die Verantwortung !!!!!
    Die sind ja nicht für ein warmes Mittagsessen beim KSC beschäftigt,sondern für ein doch ordentliches Gehalt icl. Prämien etc....Für solch ein Gehalt muß man Verantwortung übernehmen, das ist im Preis mit drin.Die Mannschaft kann kicken, es sind ja keine Antifussballer bzw. Hand-oder Wasserballer verpflichtet worden, sondern Fussballer.Die können es, das haben sie, wenn auch selten , aber schon gezeigt.Woran liegt es also ??? An der Einstellung ? Angst ? Gehämmt ? Keine Lust ? Trotz ? Das sind mentale Dinge,die der Träiner erkennen und vor allem ändern muss. Dies alles kann bzw. schafft Scharinger nicht. Und es ist nunmal so im Fussball, bevor ich eine Mannschaft austausche, tausche ich den Träiner.Aber nicht irgendwann wenn es zu spät ist, sondern jetzt ,am besten heute. Scharinger raus. Der redet viel,ist bestimmt ein netter Kerl, aber für unseren KSC leider untauglich.Siehe seine Erfolgsbilanz. Ich bleib dabei , Scharinger raus !!!!
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  •   master-of-comment
    (3843 Beiträge)

    17.10.2011 14:29 Uhr
    Wasserballer?!?
    Mensch veteran, DAS ist die Erklärung!

    Aquaro ist in Wirklichkeit ein Wasserballer, steckt doch schon im Namen drin. Und schwimmen tut er dahinten ununterbrochen.

    Vielleicht hat Kreuzer einfach Spandau 04 mit Schalke 04 verwechselt ...
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