Bei ihr laufen alle Informationen ueber den Zustand der Umwelt im Laendle zusammen: Margareta Barth ist Praesidentin der Landesanstalt fuer Umweltschutz (LfU) in Baden-Wuerttemberg. Die Landesanstalt hat die Aufgabe, die Umwelt zu beobachten, deren Zustand zu bewerten. Sie beraet Politik und Verwaltung in allen Fragen des Umweltschutzes.

Margareta Barth wurde 1954 in Freiburg geboren, Abitur machte sie in Staufen im Breisgau, anschliessend studierte sie in Freiburg Jura. Schnell zog es sie in die Politik. Wissenschaftliche Assistentin (1980 bis 1982) eines Bundestagsabgeordneten in Bonn, persoenliche Referentin des Staatssekretaers im baden-wuerttembergischen Sozialministerium in Stuttgart (1984 bis 1986) und parlamentarische Beraterin der CDU-Landtagsfraktion (1986 bis 1988) - die Stationen geben einen Eindruck der Vielfaeltigkeit der Taetigkeiten wieder.

Wieder wechselte sie auf die Verwaltungsseite: Von 1988 bis 1991 war sie Buergermeisterin und 1. Beigeordnete in Ettlingen, anschliessend bis 1996 Leiterin der Abteilung "Grundsatz und Verwaltung" im neugegruendeten Verkehrsministerium. Praesidentin der LfU ist Margareta Barth seit 1. Januar 1997. Auf ihre Initiative geht die Runde der "Karlsruher Praesidentinnen" zurueck. Die fuenf "hohen" Damen haben 1998 den Hanna-Nagel-Preis gestiftet, der jaehrlich an eine Kuenstlerin ueber 40 Jahre verliehen wird.