Stadtgeschichte

Stadtgeschichte Karlsruhe
Alte Seifenfabriken und Milchzentralen oder Eindrücken von der Kaiserstraße aus den 50er Jahren - in der Serie "Es war einmal" nimmt ka-news seine Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Hier finden Sie Gespräche mit Zeitzeugen und Impressionen aus der über 300-jährigen Geschichte der Fächerstadt.

Haben Sie eine Anregung, Fragen zu einem alten Gebäude oder können uns etwas über das frühere Karlsruhe erzählen? Dann schreiben Sie uns per Mail oder per ka-Reporter-Formular. Wir freuen uns auf Ihre Geschichten!

Karlsruhe 9 Der Landgraben in Karlsruhe: Europas zweitgrößtes Kanalsystem nach Paris
Tief unter der Fächerstadt verläuft der Landgraben, der im späten 19. Jahrhundert zum Abwasserkanal für Karlsruhe entwickelt wird. Grundlage hierfür ist der seit dem 11. Jahrhundert bestehende Landgraben, den die Stadt im Rahmen einer sogenannten “Landgrabenkorrektion“ vertieft und ausbaut. In den Jahren 1883 und 1884 führt Karlsruhe den Bau in mehreren Abschnitten durch, so dass der Landgraben zum zweitgrößten Kanalisationssystem in Europa nach Paris wird. Nach Abschluss der Arbeiten beginnt die moderne Kanalisation.
Demontage eines im Zweiten Weltkrieg gebauten Löschwasserkanal im Karlsruher Landgraben, 1957.
Karlsruhe 7 Bomben-Angriffe im 2. Weltkrieg: Warum in Karlsruhes Südstadt so häufig Blindgänger gefunden werden
Während des Zweiten Weltkriegs finden mehrere schwere Luftangriffe auf Karlsruhe statt. Eines der Hauptziele ist der Rangierbahnhof, der an die Südstadt grenzt. Zwischen 1940 und 1945 fallen tonnenweise Fliegerbomben, von denen nicht alle sofort explodieren. Viele dieser sogenannten Blindgänger bleiben bis heute verborgen und werden erst bei Bauarbeiten entdeckt. Zuletzt am 15. November 2022.
Erdarbeiten an der Stuttgarter Straße im November 2020. (Archivbild)
Völkersbach Die ungewöhnlichen Kriegerdenkmäler von Völkersbach und ihre Geschichte
In Völkersbach bei Malsch stehen gleich mehrere etwas ungewöhnliche Kriegerdenkmäler, die an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs erinnern. Die Geschichte hinter den Denkmälern beleuchtet ka-news.de-Mitarbeiterin Katherine Quinlan-Flatter.
Kriegsdenkmal 1938 von Karl Wahl (großer Soldat aus Sandstein).
Karlsruhe Das Leben von Kunigunde Fischer und wie das Stadtarchiv Karlsruhe sich um ihre Nachlässe kümmert
Die Nachlässe prominenter Politiker, einflussreicher Persönlichkeiten oder beispielsweise Künstler, Wissenschaftler und Unternehmer werden oft den Archiven überlassen. So ist das Stadtarchiv Karlsruhe der endgültige Aufbewahrungsort für die meist schriftlichen Hinterlassenschaften vieler berühmter Karlsruher Bürger. Die Unterlagen werden einzeln klassifiziert, verzeichnet und teilweise digitalisiert, damit sie von interessierten Bürgern und Forschern gefunden und eingesehen werden können. So ist beispielsweise auch der Nachlass von Kunigunde Fischer im Karlsruher Stadtarchiv zu finden.
Kunigunde Fischer ca. 1945
Karlsruhe 1 King-Kahn, Euro-Eddy und Co.: Diese KSC-Helden wurden 1993 zur Legende
Jedem KSC-Fan ist selbstverständlich das Wunder vom Wildpark ein Begriff. Diejenigen, die 1993 im Spiel gegen den FC Valencia das 7:0 erzielten, schrieben an jenem Tag Fußballgeschichte. Nun jährt sich dieser besondere Tag am 2. November. ka-news.de Mitarbeiter Thomas Staisch, der bei dem Spiel selbst vor Ort war, wirft einen genaueren Blick auf die Helden vom Wildpark.
Jeder KSC Fan kennt die Helden hinter der Geschichte vom "Wunder vom Wildpark". Aber wer trug wie seinen Anteil dazu bei?
Karlsruhe KSC gegen FC Valencia 1993: So entstand das legendäre "Wunder vom Wildpark"
1993 schlug der KSC den FC Valencia mit 7:0 – und schrieb so ein Stück Fußballgeschichte.
Edgar Schmitt (KSC) bejubelt sein Tor zum 2:0.
GES/ Fussball/ UEFA-Europapokal, Rueckspiel: Karlsruher SC - FC Valencia, 02.11.1993 ...
Karlsruhe Wie macht das Stadtarchiv Karlsruhe Dokumente aus dem 15. Jahrhundert haltbar?
Die Bestandserhaltung ist eine der wichtigsten Aufgaben des Stadtarchivs Karlsruhe. Dazu gehören die Restaurierung von beschädigten Archivalien und die Vorbeugung gegen mögliche Schäden an Archivgut. Zuständig für diese Arbeit ist Archivar Eric Wychlacz, der 2015 im Rahmen des Projekts zur Rettung historischer Bauakten ins Archiv kam. Seit 2017 hat er auch den Bereich der Bestandserhaltung übernommen. Heute geht es im zweiten Teil unserer Stadtarchiv-Serie um die Bestandserhaltung.
Buchbinderei Planrestaurierung
Karlsruhe Die Spanische Grippe von 1918: Wie hat Karlsruhe eine Pandemie vor 100 Jahren bekämpft?
1918 erscheint die tödliche Spanische Grippe und hält die Welt in Atem. Wir blicken zurück, wie damals die Fächerstadt mit dem gefährlichen Virus umging.
Marktplatz in Karlsruhe am Anfang des 20. Jahrhunderts.
Karlsruhe Die Bundesautobahn A8 bei Karlsruhe: Von einer Weltneuheit zu einer der wichtigsten Ost-West-Achsen in Europa
Die A8 ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen in Mitteleuropa. Alle Infos zu Baustellen, Staus und zur Geschichte der A8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart gibt es hier.
A8 Anschluß Karlsbad bei Palmbach/Stupferich
Karlsruhe Der stille Wächter: Was macht eigentlich das Stadtarchiv Karlsruhe?
Für viele Menschen mag ein Archiv nach einem muffigen, vergessenen alten Keller klingen, in dem uralte, brüchige Dokumente mit Spinnweben bedeckt liegen. Das Karlsruher Stadtarchiv ist alles andere als das. In einer Serie stellt ka-news.de das Archiv und die Wächter der Karlsruher Stadtgeschichte genauer vor.
Stadtarchiv
Karlsruhe Die Brandnacht in Karlsruhe: So lief der Luftangriff vor 80 Jahren in Rüppurr, Dammerstock und Weiherfeld
Mitten in der Nacht des 2. September 1942, vor 80 Jahren, wird die Karlsruher Bevölkerung durch einen Fliegeralarm geweckt. Wenige Minuten später fliegen die Bomber der britischen Royal Air Force ein und werfen ihre Brand- und Sprengbomben auf die Fächerstadt ab. Schon nach zwei Stunden liegen viele Teile der Stadt in Trümmern und 73 Karlsruher haben ihr Leben verloren. In diesem letzten Teil unserer Serie über die Brandnacht in den verschiedenen Stadtteilen schauen wir uns an, wie die Bewohner in Rüppurr, Weiherfeld und Dammerstock den Angriff erlebt haben.
Blick auf ein zerstörtes Gebäude in der Waldstraße.
Karlsruhe 1 Karlsruher Brandnacht Teil IV: Wie die Innenstadt den verheerenden Luftangriff und die Tage danach erlebte
Vor 80 Jahren, kurz vor 2 Uhr in der Nacht vom 2. September 1942, werden die Bewohner Karlsruhes durch einen Fliegeralarm geweckt. Kurze Zeit später fliegen die Bomber der britischen Royal Air Force ein. Bereits nach zwei Stunden liegen viele Teile der Stadt in Trümmern und 73 Karlsruher haben ihr Leben verloren. In dieser Serie schauen wir uns an, wie die verschiedenen Stadtteile an diesem Abend den Angriff erlebt haben. Heute: Die Innenstadt.
Luftangriff auf Karlsruhe am 02./03.09.1942. LS-Revier II. Amalienstraße
Karlsruhe Karlsruher Brandnacht: Vor 80 Jahren färbten Bomben und Feuer den Himmel in der Weststadt brandrot
Heute vor 80 Jahren, in der Nacht vom 2. auf 3. September 1942, wird Karlsruhe Ziel der britischen Bomber der Royal Air Force. Innerhalb weniger Stunden liegen viele Teile der Stadt in Trümmern und 73 Karlsruher verlieren ihr Leben. Da die Feuerwehren und andere Löschdienste mit der Masse der Brände überfordert sind, muss die Zivilbevölkerung die Feuer weitgehend selbst löschen, indem sie spontane Eimerketten und Löschmannschaften bilden, um ihre eigenen Wohnungen und letztendlich die ganze Fächerstadt zu retten. In unserer Serie "Die Brandnacht von Karlsruhe" werfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit und zeigen, wie die Stadt die Brandnacht erlebt hat. Heute: die Weststadt
Luftangriff auf Karlsruhe am 2./3.1942 Westendstraße (Reinhold-Frank-Straße)
Karlsruhe 1 Die Brandnacht von Karlsruhe Teil II: In der Oststadt müssen viele Blindgänger und ein nicht enden wollendes Feuer bekämpft werden
In der Nacht vom 2. auf 3. September 1942, vor 80 Jahren, wird Karlsruhe Ziel der britischen Bomber der Royal Air Force. Jeder Stadtteil ist betroffen – Wohnhäuser, Krankenhäuser, Schulen und Kirchen sind Opfer der Bomben und 73 Karlsruher verlieren ihr Leben. Die Zivilbevölkerung unterstützt im großen Maße die zahlreichen Dienste und Organisationen mit spontanen Eimerketten und Löschmannschaften, um die Fächerstadt zu retten. In unserer Serie "Die Brandnacht von Karlsruhe" werfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit und zeigen, wie die Stadt die Brandnacht erlebt hat. Heute: die Oststadt.
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Blick auf den zerstörten Dachstuhl (Universität Karlsruhe)
Karlsruhe So fanden der Flugverkehr und die erste Badische Luftfahrtausstellung ihren Weg nach Karlsruhe
Es ist fast 100 Jahre her – man schreibt das Jahr 1925 in Deutschland. Bereits Anfang des Jahres beschließt der Karlsruher Stadtrat, einen Flughafen für den Passagierverkehr und Frachttransporte im Norden von Karlsruhe zu errichten. Im April des gleichen Jahres wird die erste Badische Luftfahrt-Ausstellung mit vielen neuen Entwicklungen und Flugzeugen auf dem neuesten Stand der Technik in der Städtischen Ausstellungshalle in Karlsruhe eröffnet. Deutschland darf jedoch zu dieser Zeit keine Luftwaffe besitzen.
Dornier Verkehrsflugzeug.
Karlsruhe Flugplatz Karlsruhe zur Zeit der Zeppeline: Die Rolle der Fächerstadt für den Luftverkehr
Der alte Flugplatz in Karlsruhe, heute ein Naturschutzgebiet, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Militärexerzierplatz. Schon damals jedoch diente der Platz auch als Übungsgelände für die ersten Flugversuche der badischen Fliegergeschichte und wurde gelegentlich als Landeplatz für Zeppelin-Luftschiffe benutzt.
Zeppelin "Schwaben" Anflug, Landung, Empfang auf dem Exerzierplatz am 29.9.1911
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