01 — Staatliche Zulagen sichern

Jeder Förderberechtigte, der einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, erhält eine jährliche Grundzulage von bis zu 154 Euro. Für jedes kindergeldberechtigte Kind gibt es weitere 185 Euro, für Kinder, die nach 2008 geboren wurden, sogar 300 Euro. Das summiert sich. Voraussetzung: Um die volle Förderung zu erhalten, müssen
Wohn-Riester-Sparer vier Prozent ihres Vorjahresbruttoeinkommens abzüglich der Zulagen, jedoch maximal 2100 Euro in ihren Vertrag einzahlen.

02 — Keine Einkommensgrenzen

Förderberechtigt ist, wer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Ebenso Beamte, Berufssoldaten, Richter oder Pfarrer. Ganz wichtig: Riester kennt keinerlei Einkommensgrenzen. Auch Ehepartner von Riester-Sparern, die nicht berufstätig sind, können die Förderung erhalten, wenn sie mindestens 60 Euro im Jahr in ihren eigenen Vertrag einzahlen.

03 — Zusätzliche Steuervorteile

Die Beiträge für den Riester-Vertrag können bis zu einer Höhe von 2.100 Euro als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

04 — Schneller ins Eigenheim

Anders als bei den Geld-Riester-Varianten (Rentenversicherung, Fonds- oder Banksparplan) werden die Zulagen beim Riester-Bausparen sowohl in der Spar-, als auch in der Darlehensphase gewährt. Sie fließen direkt in den Bausparvertrag und helfen damit sowohl beim Aufbau von Eigenkapital als auch bei der Tilgung.

05 — Immobilienbesitzer aufgepasst

Auch wer seine Immobilie vor 2008 angeschafft hat, kann von der Wohn-Riester-Förderung profitieren und seinen bestehenden Immobilienkredit umschulden. Voraussetzung ist, dass der ursprüngliche Kredit zum Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie eingesetzt wurde.

 

weitere Informationen: www.lbs-bw.de

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