Das Prinzip ist simpel:

Einchecken bei Fahrtantritt, auschecken an der Zielhaltestelle. "Wir wollen mit der KVV.luftlinie zum einen neue Kundengruppen gewinnen und zum anderen die Wünsche unserer Bestandskundschaft nach einem echten Luftlinientarif erfüllen", macht KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon deutlich.

Nun wird die Preisgestaltung weiter optimiert:

Fahrgäste, die via App mit der KVV.luftlinie unterwegs sind, brauchen sich zukünftig bei längeren Fahrten keine Gedanken mehr über den Preisabgleich zu machen. Die App vergleicht im Hintergrund den Luftlinientarif mit dem traditionellen Wabenpreis und berechnet auf den Tag gesehen immer den günstigeren Preis. Das gilt sowohl für die Einzelfahrt als auch für mehrere an einem Tag gemachte Fahrten, die dann in einer Tageskarte zusammengefasst werden. "Dieses Angebot gewinnt dadurch nochmals an Attraktivität", ist Dr. Pischon überzeugt. "Bereits wenige Wochen nach seinem Start ist der Luftlinientarif ein äußerst beliebtes Produkt für Menschen, die kurze Strecken zurücklegen und einfach unterwegs sein wollen."

Aber auch bei den analogen Ticketangeboten hat man beim KVV die Kunden und deren Bedürfnisse weiter im Blick und verlängert beispielsweise die Geltungsdauer bei Einzelfahrscheinen.

Ab dem 1. August sollen diese zukünftig in eine Richtung den ganzen Tag gültig sein. Damit entfällt die bisher zeitlich begrenzte Gültigkeit je nach Fahrstrecke. Neuerungen gibt es ebenfalls auch bei den Tageskarten, bei denen zusätzlich zum bestehenden Sortiment verbundweit zwei neue Tageskarten für den Geltungsbereich 1 und 4 Waben eingeführt werden. "Alle unserer Tageskarten lohnen sich dann bereits ab der Hin- und Rückfahrt, weil sie preisgleich oder sogar günstiger sind als zwei Einzelfahrscheine", so Dr. Pischon. Bereits heute schon können Tagestickets auch vordatiert für einen bestimmten Tag gekauft werden, was die Planung einer Fahrt besonders einfach macht.

Auf das gelbe "U" wollte man in Karlsruhe nicht verzichten. Auch, wenn der Stadtbahntunnel rein technisch gesehen keine U-Bahn ist.
Auf das gelbe "U" wollte man in Karlsruhe nicht verzichten. Auch, wenn der Stadtbahntunnel rein technisch gesehen keine U-Bahn ist. Deshalb hat man sich – anders als in anderen Städten, die ihre U-Bahnen blau kennzeichnen – einfach hübsche badisch gelbe "Us" gegönnt, die jetzt den Weg zu den Haltestellenzugängen weisen. | Bild: PaulGaertner

Volle Flexibilität für den Fahrgast gibt es ab Mai auch durch die neue Einzelfahrkarte zum Selbstentwerten.

Zielgruppe sind alle Menschen, die gelegentlich mit dem ÖPNV fahren und weiterhin gerne einen kleinen Vorrat an Einzeltickets für alle Fälle in der heimischen Schublade haben möchten - beispielsweise Senior*innen oder jüngere Schüler*innen. Das Ticket kann in allen KVV-Kundenzentren und in teilnehmenden Verkaufsstellen erworben werden und wird auf Wunsch auch per Post zugeschickt. Nach dem Prinzip des lange erprobten Baden-Württemberg-Tickets können die Fahrscheine dann selbst mit Kugelschreiber entwertet werden.

Mit den Anpassungen beim Ticketvertrieb schlägt der KVV somit eine Brücke zwischen den analogen und seinen digitalen Tarifprodukten.

Mehr Infos unter kvv.de

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