Karlsruhe-Durlach Karlsruher Betreuungsdienst Senprima: "Alle sind mit Herz dabei, das ist das Wichtigste!"

Er ist ein regelrechter Self-Made-Man, dieser Sven Eiwen, und hat trotz seiner 25 Jahre schon eine spannende berufliche Vita hinter sich. Und klare Vorstellungen für die Zukunft seines 2018 gegründeten Unternehmens: Senprima soll (gesund) wachsen!

Der gebürtige Tübinger ist ein veritabler Macher, gründete bereits mit 17 neben der Schule seine erste Firma, um nach dem Verkauf dieser den Betreuungsdienst Senprima ins Leben zu rufen. Heute beschäftigt Eiwen 40 Mitarbeiter, betreut 160 Kunden und leitet zwei Filialen (Karlsruhe/Baden-Baden), die dritte soll im kommenden Januar im Raum Heidelberg/Mannheim etabliert werden.

 

Folgende Leistungen und Möglichkeiten bietet Senprima seinen Kunden

  • Betreuung zu Hause
  • Einkaufshilfe
  • Haushaltshilfe
  • Demenzbetreuung
  • Hilfe bei der Grundpflege
  • Entlastung der Angehörigen
  • Begleitung außer Haus
  • Kinderbetreuung
  • Beratung hinsichtlich der Kostenübernahme
  • Volle Pflegekassenzulassung

 

Die besprochene Einrichtung ist ein ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst, der sich auf eine individuelle und empathische ambulante Betreuung und Alltagshilfe im häuslichen Umfeld spezialisiert hat: Lokal - kompetent - professionell! Gute Gründe, sich mit dem sympathischen und offenherzigen Jungunternehmer Eiwen zu unterhalten und Näheres über Senprima zu erfahren.

Herr Eiwen, Pflege und Betreuungsdienst hat natürlich viel mit Vertrauen zu tun ...

Sven Eiwen: ... natürlich, Vertrauen und vor allem Zuverlässigkeit spielen eine große Rolle, wir schicken unseren Kunden immer die gleiche Betreuungskraft, die zu immer gleichen Zeiten kommt. 1-zu-1-Betreuung nennt man das, und das macht eigentlich kaum ein Pflegedienst.

Wir arbeiten hauptsächlich mit ungelernten Kräften (im Fachjargon "ergänzende Hilfen") und nicht mit Fachkräften.

Ein mannigfaltiges Angebot an verschiedenen sozialen Diensten/Leistungen haben Sie, wo wollen Sie hin?

SE: Expansion ist wohl mein Hauptsteckenpferd fürs nächste Jahr. Uns gibt es ja jetzt erst seit zwei Jahren und bis jetzt war es wichtig, das Konzept standhaft zu machen, Erfahrungen zu sammeln und zu optimieren. Jetzt sind wir so aufgestellt, dass wir sagen können: mit der Erfahrung können wir jetzt weitere Filialen eröffnen. In Baden-Baden habe ich noch ein Büro, von dort aus machen wir Rastatt, Baden-Baden, Sinzheim, Bühl, Gaggenau, Gernsbach und von Karlsruhe machen wir noch Bruchsal und Bretten. Wir haben jetzt so 160 Kunden hier in der Fächerstadt ...

... Betreuungskunden ...

SE: ... genau, Betreuung und ein Teil Pflege, hauptsächlich stundenweise Betreuung (auch Demenzbetreuung), hauswirtschaftliche Leistungen, autistische Kinder, wir begleiten Kunden beim Einkauf oder zu Terminen. 

In der Pflege kommen ja viele osteuropäische Kräfte zum Einsatz!

SE: Also wenn es um 24-Stunden-Pflege geht auf jeden Fall, wenn es aber um reine Pflege geht über einen mobilen Dienst, diese greifen natürlich auch zurück auf osteuropäische Pflegehilfskräfte, weil viele eben die Qualifikation hier nicht haben oder die Qualifikation nicht übertragen lassen.

Ich sage jetzt nicht, dass es prinzipiell schlecht ist, aber ein ambulanter Dienst, der osteuropäische Kräfte in der Pflege hat, wenn es nicht um 24-Stunden-Pflege geht, dann einfach aus dem Grund, weil sie keine Fachkräfte finden.

Wir haben hier nur deutschsprachige Mitarbeiter und alle machen das hier mit Herz, das ist mir so das Wichtigste, darauf achte ich als Erstes, bevor ich jemand einstelle: Macht er das mit Herz, weil er was Soziales machen will, egal ob er es jetzt mit Alten oder Jungen zu tun hat, man will mit Menschen arbeiten, man hat eine soziale Ader, ein soziales Engagement oder macht man es einfach nur, damit man eine Arbeit hat. Diese Leute stelle ich nicht ein!

Und das merkt man auch im Nachhinein: Bei uns klingelt das Telefon nicht mal ein Zehntel so oft wie bei anderen Pflegediensten.

Warum?

SE: Weil wir einfach gut aufgestellt sind und die Leute versorgt sind: Wenig Beschwerden, wenig Unzufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern. Also optimal für Wachstum, dass man sich darauf konzentrieren kann.

Wie sind Sie persönlich in dieses Berufsfeld gekommen, ist Beruf auch gleich Berufung?

SE: Nein! Ich komme eigentlich aus dem Finanzbereich. Und habe mich mit 17 selbstständig gemacht (mit Abschluss Fachabitur), weil ich wusste, ich bin nicht der Bankhocker, der auswendig lernt, ich will raus, was machen, Erfahrungen sammeln. Das ist meine Schule. Mein Studium.

Meine Schwester ist von Geburt an geistig behindert, lebt mit Handicap. Und mein Opa war schon immer ein Pflegefall, das heißt der Pflegedienst kam schon immer. Er war ein sehr gesprächiger Typ und ihm hat das halt gefehlt, auch mal Zeit für ein Gespräch zu fnden, ohne unter den Zeitdruck der Pflegekraft zu geraten.

Ich habe mich halt immer gefragt, wir schaffen es auf den Mond zu fliegen, aber irgendwie kriegen wir es hier unten nicht hin mit der Pflege und Betreuung. Und habe mich gefragt: Warum gibt es nicht eine Firma, die sich wirklich Zeit nimmt für die Leute, ohne dass die 'nen "Haufen" zuzahlen müssen oder dass sie unter Zeitdruck geraten und immer jemand anderes kommt. Ich hab mir dann Gedanken gemacht, mich auch selbst informiert, hatte also keine Qualifikation in dem Bereich.

Dann war es im Prinzip wie ein roter Teppich, der ausgerollt war und ich hab' dann gesagt: Komm, ich mach das! Ich will eine Kassenzulassung für die Pflegegrade abrechnen, dass der Eigenanteil für die Kunden nicht so hoch ist und auf die stundenweise Betreuung spezialisieren, dass wir uns wirklich für unsere Kunden Zeit nehmen (können).

Ich mach' es mit ungelernten Kräften, weil ich davon überzeugt bin, dass Leute es nicht unbedingt besser machen, nur weil sie eine dreijährige Ausbildung haben!

Das heißt, die Leute machen auch "Learning By Doing" ...

SE: Der normale Ablauf ist so: Es bewirbt sich jemand, aus verschiedensten Bereichen, es gibt Leute, die haben bereits Erfahrung durch die eigene Familie oder den Nachbarn. Es gibt aber auch viele, die in dieser Branche gar keine Erfahrung haben, haben sich aber einfach für die Stellenausschreibung interessiert, das ist was Interessantes, das könnte ich mir gut vorstellen ...

Stichwort Vergütung!

SE: Wir halten uns natürlich an die Vergütungsvereinbarungen, die vorgegeben sind. Aber: Wenn ich jetzt Student wäre, bevor ich an der Tankstelle arbeite für neun/zehn Euro die Stunde, dann gehe ich doch lieber her für 11,60 Euro und habe beispielsweise immer meine festen Kunden und kann mit meiner Arbeit noch anderen helfen.

Was unterscheidet Sie im positiven Sinne von anderen Diensten?

SE: Ganz klar die 1-zu-1-Betreuung! Dass immer der Gleiche kommt und dass wir feste Einsatzzeiten haben! Ich kooperiere mit anderen Dienste, und wenn jetzt eine Anfrage reinkommt, wo es heißt Vollpflegefall, Pflegegrad 4 oder 5, das machen wir nicht, da kooperier ich mit anderen Einrichtungen zusammen und kann dann eher Pflegediensten, die Fachkräfte haben, solche Anfragen geben, die auf solche Kunden spezialisiert sind.

Wenn es dann um die reine Betreuung geht, Demenzbetreuung, Hauswirtschaft, Begleitung, alles was Zeit kostet, empfehlen die anderen Dienste an uns weiter. Wir kooperieren jetzt schon mit mehreren Diensten in Karlsruhe zusammen, was ist eine schöne Win-Win-Situtaion ist, auch für den Kunden, da eine schnellere Versorgung gewährleistet wird. 

Unsere Leistungen und Angebote sind zu 90 Prozent Hauswirtschaft und Betreuung, zu 10 Prozent Pflege. Wir sind auch bekannt dafür, dass unser Kerngeschäft die stundenweise Betreuung ist und gewinnen über 50 Prozent unserer Kunden  inzwischen rein durch Emfpfehlungen.

Ich habe mal den Satz gelesen: "Jeder  Mensch ist einzigartig - wir nehmen uns Zeit!" Das ist diese 1-zu-1-Betreuung ...

SE: ... genau. Wir gucken natürlich auch, dass wir nicht irgendeine Kraft zu irgendeinem Kunden schicken - wir haben hier verschiedene Persönlichkeiten, genauso wie die Kunden verschiedene Persönlichkeiten besitzen. Und können schon mal vorab einschätzen, welche Kraft passt gut zum Kunden. Und da liegen wir sehr gut, es gibt kaum Fälle, wo wir falsch liegen.

Sie wollen ja, dass Ihre Kunden gut versorgt sind ...

SE: ... aber rein logistisch kriegt es halt kein Pflegedienst hin, ich weiß nicht warum. Meistens ist es so, die haben eine Pflegedienstleitung, die da schon ewig ist und da nichts ändern will, obwohl man da Einiges ändern könnte.

Ich sehe das so oft: Andere Pflegedienste nehmen Kunden an und stopfen die noch in irgendeine Tour hinein,  Hauptsache es gibt Geld. Das Ding ist: Wir rechnen nach Zeit ab, nicht nach Modulen. Ein normaler Dienst rechnet nach Modulen ab. Das heißt: Ein Modul ist zum Beispiel "große Körperpflege". Diese Pflegedienste machen dann halt zack-zack, damit sie so viele Module in der Stunde unterbringen wie möglich, um den Umsatz zu steigern.

Wir rechnen wie gesagt nach Zeit ab und haben deshalb keinen Zeitdruck, wir sind die ganze Zeit da, wir machen das, was der Kunde wünscht. Wir sind zudem viel günstiger, weil nach Qualifikation abgerechnet wird. Wir können für das gleiche Budget mehr Leistung und mehr Stunden leisten. Es lohnt sich also eigentlich fünffach!

Woher und wann kam die Idee zu Senprima?

SE: Kurz bevor ich 21 wurde, kam die Idee "Betreuung", Ich war mir aber nicht sicher, wusste gar nicht, ob das überhaupt was wird. Mich hat es einfach interessiert. Dann wurde es immer reeller, ich hab' den Markt erkannt und wusste, ich will nicht ewig im Finanzbereich arbeiten und habe dann irgendwann beschlossen: Ich verkaufe meine Firma und meinen Kundenstamm und gehe "All-In". Momentan ist es so: Die Leute brauchen uns, ob es Corona gibt oder nicht! Da immer der gleiche Mitarbeiter kommt, können wir eine Ansteckungsgefahr stark minimieren.

Herr Eiwen, herzlichen Dank für das Gespräch!

Ein Online-Magazin stellt auf der Senprima-Homepage wichtige Leistungsinformationen für potentielle Kunden zu Verfügung. Vakante Jobs gibt es da ebenso, Anfragen sind auch per E-Mail (karriere@senprima.de) möglich. Zudem können Interessierte online individuell einen speziellen Rechner nutzen und erfahren, welchen Pflegegrad sie oder Angehörige haben.

 

SenPrima GmbH

Ellmendingerstraße 23

76227 Karlsruhe

Telefon: 0721/9873220

Fax: 0721/987322-99

info@senprima.de

www.senprima.de

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