Karlsruhe Belgische Titel nach Karlsruhe geholt

Am vergangenen Wochenende fanden in Gent/Belgien die internationalen belgischen Meisterschaften statt. Dies ist im Saisonverlauf traditionell immer eine der ersten Regatten über die volle olympische Distanz von 2.000 Meter.

Zahlreiche Boote aus dem westeuropäischen Raum nutzen diese Möglichkeit um sich einem ersten Leistungsvergleich zu stellen. So reisten dieses Jahr wieder Teams aus Belgien, Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Estland, Weißrussland und Deutschland an. Mit dabei waren auch Pascal Ludwig (25) und Franz Gravenhorst (24) vom Karlsruher Rheinklub Alemannia.

Beide saßen bereits 2008 zusammen im Boot, als sie Deutschland im Leichtgewichts-Doppelvierer beim World-Cup in Polen vertraten (4. Platz). In Gent gingen die beiden am Samstag zunächst in den Vorläufen im Leichtgewichts- und Schwergewichts-Doppelzweier an den Start. Beide Male konnten sie sich durch einen Sieg für das Finale qualifizieren.

Am Sonntag stand dann zunächst das Finale im Leichtgewichts-Doppelzweier an. Bereits bei Streckenhälfte gelang es dem deutschen Boot sich von der Konkurrenz abzusetzen und diesen Vorsprung letztlich bis ins Ziel zu verteidigen. Auch im Finale der Schwergewichtsklasse konnten die beiden Karlsruher überzeugen.

"Es war ein spannendes Rennen, das eigentlich erst auf den letzten 500 Meter entschieden wurde. Es ist psychologisch immer besser, wenn man möglichst schnell in Führung liegt, dann hat man seine Gegner im Blick. Obwohl uns das zunächst nicht gelungen ist, sind wir immer dicht an den Gegnern drangeblieben und haben uns mit gezielt gesetzten Zwischenspurts langsam aber sicher nach vorne gearbeitet", beschreibt Schlagmann Gravenhorst den Rennverlauf.

Die Karlsruher gewannen auch dieses Rennen vor Booten aus Belgien, Niederlande und Großbritannien. Somit konnte die Crew letztlich also gleich zwei Meistertitel von den Meisterschaften nach Deutschland holen.

"Besonders erfreulich ist der Titel im Schwergewichts-Doppelzweier, denn die beiden sind ja eigentlich Leichtgewichte. Es ist sicherlich sehr motivierend wenn man mit so einer Siegquote von der ersten Regatta heimkehrt. Trotzdem werden wir uns natürlich nicht auf den Erfolgen ausruhen und nun die weiteren Saisonziele mit voller Kraft angehen", resümiert der Karlsruher Cheftrainer Axel Schnur.

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