- Zweite Rheinbrücke:
Zweite Rheinbrücke: Weitere Resolution soll Druck machen
[33]
Karlsruhe (ps/mda) - Regionale Verbände aus Wirtschaft und Politik haben am Samstag, 17. März, eine gemeinsame Resolution unterzeichnet. Damit soll der Notwendigkeit für den Neubau einer zweiten Rheinbrücke von Wörth nach Karlsruhe erneut Nachdruck verliehen werden. Die Unterzeichner hoffen, dass die laufenden Planfeststellungsverfahren zügig abgeschlossen werden und der aus ihrer Sicht zwingend notwendige Brückenneubau nördlich der Maxauer Rheinquerung doch noch zeitnah realisiert werde.

"Die bestehende Rheinbrücke ist von herausragender funktionaler Bedeutung an der Schnittstelle der eng miteinander verflochtenen Pamina-Nachbarräume", heißt es in einer Pressemitteilung der unterzeichnenden Verbände.
Rheinbrücke notwendig
Mit täglich rund 80.000 Kraftfahrzeugen weise die bestehende Rheinbrücke die mit Abstand höchste Verkehrsbelastung aller Rheinquerungen am Oberrhein auf. Diese Verkehrsbelastung an der Kapazitätsgrenze in Verbindung mit regelmäßig anfallenden Straßenbaumaßnahmen und Sanierungsarbeiten sowohl an der Rheinbrücke als auch im damit verbundenen überregionalen Verkehrskorridor führe regelmäßig zu kilometerlangen Staubildungen, heißt es weiter.
Darüber hinaus bestehe laut Unterzeichnern das Risiko, dass bei einer erforderlichen Sperrung der bestehenden Rheinbrücke keine alternative Rheinquerung in mittelbarer Nähe zur Verfügung stünde, sondern zwischen den Nachbarstädten Wörth und Karlsruhe eine Umweg-Strecke von zirka 50 Kilometer zurückgelegt werden müsste. Dies sei dauerhaft weder für die rund 13.000 Berufspendler, noch für die auf eine leistungsfähige Rheinquerung angewiesenen Wirtschaftsunternehmen akzeptabel.
Verzögerung durch Regierungswechsel
Aufgrund der Einleitung der beiden Planfeststellungsverfahren im letzten Jahr sowie der in der Vergangenheit seitens des Bundes und der Länder wiederholten Zusage, sich für eine alsbaldige Realisierung des Projektes einzusetzen, schien sich für diese Maßnahme eine konkrete Perspektive abzuzeichnen. "Die veränderten landespolitischen Rahmenbedingungen sowie die Verzögerung beim Abschluss der Planfeststellungsverfahren haben bei Politik und Wirtschaft in der Region erhebliche Irritationen ausgelöst", so die Meinung der beteiligten Verbände.
"Vor diesem Hintergrund ist der Neubau einer zweiten Rheinbrücke seit rund 20 Jahren eine zentrale verkehrspolitische Forderung der benachbarten regionalen Akteure aus Politik und Wirtschaft, die regelmäßig gegenüber dem Bund und den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhoben wird", heißt es weiter.
Sie basiere auf dem Staatsvertrag über die Zusammenarbeit der Nachbarräume Mittlerer Oberrhein und Südpfalz aus dem Jahr 1974, sowie auf den seit 2008 bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Verband Region Rhein-Neckar und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein beziehungsweise zwischen der Europäischen Metropolregion Rhein- Neckar und der TechnologieRegion Karlsruhe.
Mehr zu: "Zweite Rheinbrücke" Wirtschaft Politik
- (5582 Beiträge) | 20.03.2012 08:10es fällt aufdass auf diesem Bild ein im weitesten Sinne Vertreter der Stadt Karlsruhe fehlt, wo doch der rechtsrheinische Brückenkopf laut dieser Resolution auf Karlsruher Stadtgebiet stehen soll.
Eine offene Diskussion über anstehende Probleme jeder Art ist immer willkommen, aber so geht es nicht.
Ich rufe auf zu einer Resolution über die Einrichtung einer Sondermülldeponie in Wörth, um endlich das leidige Problem des Sondermülls zu lösen, das zunehmend zum Wachstumshemmnis für die Wirtschaft der Region wird. Da muss man Druck machen und Unterschriften auf dem Karlsruher Marktplatz sammeln.
Weiterhin reicht das Klärwerk in Knielingen für die Region in absehbarer Zeit nicht mehr aus. Da muss man Druck machen mit einer Resolution für ein Klärwerk zwischen Bruchsal und Spöck, sonst wird das zur Belastung für die Wirtschaft in der Region.
Manmanman, manchmal hat man wirklich den Eindruck, dass der Druck für die absurde aktuelle Planung nur gemacht wird, um eine Brücke anderswo zu verhindern. - (1345 Beiträge) | 20.03.2012 08:40ich geb Dir in fast Allem Rechtaber das Klärwerk gehört zu Neureut

Uns Knielingern reicht die schon ansässige Industrie......... - (2288 Beiträge) | 20.03.2012 10:02Du sprichstmir aus der Seele, genau das gleiche hab ich gestern beim Lesen des Artikels in den BNN auch gedacht, von denen ist kein einziger direkt betroffen, da kann man natürlich super entscheiden, was anderen so alles vor die Haustür geknallt werden soll.
- (1027 Beiträge) | 20.03.2012 12:32najaspöck braucht kein klärwerk, die eingeborenen schmeißen den dreck direkt auf den acker.
und alle anderen sollen ihren dreck behalten.
jawoll! - (520 Beiträge) | 20.03.2012 08:55Politik über die Köpfe der Bürger hinwegIch finde es ungeheuerlich, dass sich diese Leute da hin stellen und Druck machen für eine 2. Rheinbrücke, wobei diese genau wissen, dass dies zusätzliche Verkehrsprobleme innerhalb Karlsruhes bringen wird und noch lange nicht alle (deutlich kostengünstigeren) Maßnahmen zur Kapazitätserhähung der bestehenden Rheinbrücke und insbesondere deren Anschlussstraßen realisiert worden sind. Die aktuelle Planung - nämlich die Parallelbrücke - mit Zusammenführung auf der Südtangente und damit wieder nur 2 Spuren bringt rein gar nix. Es wird lediglich der Stau nach Karlsruhe verlagert. Sogar für die Kosten dieser Verlagerungsaktion muss Karlsruhe mit aufkommen. Dass aber die Pfalz nicht mal Zubringerbusse zum ÖPNV finanziert muss hier auch mal deutlich gesagt werden. Da sollte man mal Druck machen und eine Unterschriftenaktion starten. Auf Kosten anderer lässt sich toll planen. Wie wäre es mit einem dringend benötigtem Kohlekraftwerk in Bad Bergzabern...
Beste Grüße - (97 Beiträge) | 20.03.2012 09:23Kapazitätserhöhung der bestehenden RheinbrückeWie soll die denn aussehen? 2. Stockwerk? und dahinter? Die Anschlussstraßen fehlen ja wohl auf der Ostseite des Rheins, also "Luftbrücke" über die Dächer von Knielingen??? das wäre im wahrsten Sinne über die Köpfe der Bürger. Busse zur Stadtbahn bringen solange nichts wie die Züge proppevoll sind, also an den KVV wenden. Bei der Einführung der S51/S52 wurde großartig versprochen, dass ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 mehr als 2 Bahnen stündlich fahren sollen. Bis jetzt ist davon nichts zu erkennen.
- (307 Beiträge) | 20.03.2012 09:37Der KVVkann nur machen, was von ihm verlangt u n d bezahlt wird. Mehr Bahnen nach Germersheim müssten von pfälzischer Seite nur bestellt und bezahlt werden. Spätestens im Sommer, wenn die neuen Bahnen geliefert werden, sollte es auch keine technischen Probleme mehr geben. Bitte wenden Sie sich an die zuständigen Landtagsabgeordneten und Landräte in der Südpfalz. Bei Bedarf können Sie die Namen in der Bildunterschrift ablesen.
- (97 Beiträge) | 20.03.2012 09:53Gefordert wurde im Sommer 2010versprochen wurde (mangels ausreichender Zahl Bahnen) für Dezember 2011, passiert ist nichts, also wird auch nichts bezahlt. Bin mal gespannt, wann endlich und wo die neuen Bahnen fahren werden.
- (307 Beiträge) | 20.03.2012 10:22werhat gefordert und wer etwas für Dez. 2011 versprochen??
So weit ich weiß, wird der ganztägige Halbstundentakt erst ab 2015 angestrebt - und das ist, mit Verlaub, einfach lächerlich. Dazu kommt wohl auch, dass die Park-und-Ride-Plätze nur mangelhaft ausgeschildert sind. So lange man nur mit einem Stundentakt arbeitet, muss man sich auch nicht wundern, dass sich weiterhin genügend Autofahrer finden, die lieber im Stau stehen. - (520 Beiträge) | 20.03.2012 09:53Kapazitätserhöhungim Faktencheck wurden einige Dinge angesprochen, die zumindest kurzfristig zu realisieren wären. Dazu zählt:
1. Pförtner aufheben und 3-spurig bis Honselbrücke
2. Südtangenteneinfädelsituation der B36 rund um Kühler Krug verbessern. GGf. fast durchgängig 3 Spuren bis Ausfahrt Höhe Metro
3. Hagsfeld Umgehung, um Anwohner der nördlichen Gemeinden zu motivieren nicht B36=>Südtangente A5 zu nutzen, sondern L560=>Hagsfeld Umgehung=>A5
4. Autobahnanschluss Stutensee/Weingarten
5. Stauanzeige vor Rheinbrücke mit P+R Zeiten als Alternative
6. Gespräche mit Daimler usw. suchen, damit Schwerlastverkehr hauptsächlich außerhalb der Rushhour fährt
7. Bedarfsspuren
8. Bahnen von der Pfalz bis nach Karlsruhe durchbinden. z.B. auch Speyer=>Karlsruhe, kein Umsteigen in Wörth, "Flügelung" von Zügen aus Karlsruhe ab Wörth einmal in Richtung Speyer und Landau
9. Die Kapazität in den überfüllten Bahnen endlich erhöhen
10. LKW Maut für Südtangente
11. Liste ließe sich fast beliebig erweitern
Beste Grüße - (97 Beiträge) | 20.03.2012 09:05Spätestens wenn der BUNDim Gestrüpp zwischen Alb und Raffineriestraße eine kleine Population der längst ausgestorben geglaubten Wolpertinger entdeckt und eine Resolution zur Teilsperrung der B10 während der Brutzeit verfasst, wird es wohl endlich zum Bau einer Nordbrücke mit Anschluss an die B36 beim Klärwerk vorbei kommen.
- (439 Beiträge) | 20.03.2012 09:10Lieber Bahn fahren@ Pendler
Dann hättest du Zeit Bücher oder Zeitung zulegen. Dann wüsstest du, dass Wolpertinger nur in Bayern vorkommen, hier heißen die Tiere aus der gleichen Gattung Ellweddridsche und sind genauso geschützt und selten! - (5582 Beiträge) | 20.03.2012 09:26nicht hiersondern in der Pfalz.
Die seltene Art in Karlsruhe wird "Freund des Rheinbrückenbaus in bestehender Planung" genannt. - (3289 Beiträge) | 20.03.2012 10:08Und die Art ist laut BUNDein Schädling und darf bekämpft werden.

Leider wirken die derzeit eingesetzten Argumente bei denen nicht.
- (781 Beiträge) | 20.03.2012 20:09Oder wenn Greenpenis dortElmentritschen aussetzt ist es vorbei mit der zweiten Rhein brücke.
Elmentrischen sollen nähmlich besonders empfiendlich auf Brückenbau zur Pfalz reagieren.
Mann ist das Dämlich. - (5485 Beiträge) | 20.03.2012 12:45Wieder dieselben alten Lügengebilde ...Zitat von ResolutantenDiese Verkehrsbelastung an der Kapazitätsgrenze
Falsch!
Wenn man die Zahlen des Stuttgarter Prof. aus dem Faktencheck auf die Brücke mit 2x3 Spuren hochrechnet, liegt deren Kapazitätsgrenze erst ÜBER den Prognosen der Befürworter!
Geringfügig gesprengt ist lediglich die Kapazität des anschließenden Straßennetzes incl. Pförtner, aber da helfen auch keine 10 Brücken und Lösungen, so man denn den Pförtner lösen will, funktionieren ohne Brücke genauso gut, wenn nicht gar besser.
Vollkommen unbelegt auch der Vorwurf der Verzögerung. Zur Erinnerung: Das politisch gewollte und geförderte Planfeststellungsverfahren der Kombilösung hat zwischen Offenlage und Beschluss DREIJahre gebraucht.
Bei der grottenschlechten Brückenplanung ist eher mit 10 Jahren zu rechnen.
Und der Faktencheck hat offengelegt, dass selbst ein schneller Beschluss nix hilft wegen Ausgleichsmaßnahmen mit langem Vorlauf.
Und auch wieder die unbelegten Horrorszenarien einer Vollsperrung ... - (5582 Beiträge) | 20.03.2012 12:58mueck meintDamit aus der Flasche, mehr raus kommt, muss man ihren Hals dicker machen und nicht die Flasche selbst.
So uneinsichtig das wirken mag und was nicht verstehen wollen: im Faktencheck wurde mehrfach deutlich gemacht, dass aktuell die Brücke die Flasche ist und nicht der Flaschenhals. Klingt komisch, ist aber so.
Eine weitere Brücke - nach derzeitigem Planungsstand - wäre nur eine sehr teure Flaschenerweiterung. Man würde mehr Leuten ermöglichen gleichzeitig auf einer Brücke im Stau zu stehen. Die Wartezeit würde aber nicht kleiner.
Für den Bau der Brücke nach derzeitigem Planungsstand kann also nur sein, wer das nicht kapieren kann oder will. "Können" ist klar, aber warum würde jemand nicht wollen? Entweder er will ein Geschäft mit dem Bau an sich machen oder er will eine Brücke anderswo verhindern. Klingt nicht komisch, wäre aber schlimm. - (1027 Beiträge) | 20.03.2012 13:40interessante vorstellungzwei flaschen mit nur einem hals ... die physikalischen (nicht-)wirkungen wären beim kit campus süd genauestens zu untersuchen!
das gleichnis "flasche" hat auch noch eine sehr ansprechende nebenbedeutung: mit "flasche-leer-leuten" sollten sich politiker ja bestens auskennen. - (520 Beiträge) | 20.03.2012 14:04wer kennt einen Glaser?der eine "Skulptur" dessen entwerfen kann und diese den beteiligten und der lokalen Presse als anfassbare Anekdote zur aktuellen Planung übersenden kann? Liebe Brücken"gegner" da geht doch bestimmt was

Beste Grüße - (7540 Beiträge) | 20.03.2012 12:58Horrorszenario Vollsperrung?Ich fänds gut, wenn die Brücke öfter mal voll gesperrt wäre. Speziell zum Stoßverkehrs. Da hätte man als Karlsruher endlich mal was von der Südtangente.




twittern
facebook melden
StudiVZ melden
Google melden
Webnews melden
del.icio.us empfehlen
Mister Wong empfehlen
Linkarena melden
Windows live melden
Yahoo melden
Yigg melden
Kledy melden


![[Mehr..]](http://static3.ka-news.de/spacer.gif)









