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CDU-Trio: Ramsauer will zweite Rheinbrücke unbedingt [15]

Karlsruhe (ps/mda) - Die CDU-Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land), Thomas Gebhart (Südpfalz) und Ingo Wellenreuther (Karlsruhe-Stadt) teilen in einer Presseinformation mit, dass Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die zweite Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe als vordringlich ansehe. Dies habe er den Abgeordneten in einem persönlichen Gespräch am Freitag in Berlin zugesichert.
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Zweite Rheinbrücke
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Die CDU-Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer, Thomas Gebhart und Ingo Wellenreuther mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).
Foto: (ps)
Der Bund stelle unmissverständlich klar, dass er voll hinter dem Projekt zweite Rheinbrücke stehe und dieses für notwendig halte, heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Trios. "Unser beharrlicher Einsatz für die zweite Rheinbrücke und unsere Einigkeit unter den CDU-Abgeordneten über den Rhein hinweg zahlen sich aus. Wir freuen uns über diese wichtige und klare Zusage von Peter Ramsauer", so Gebhart, Wellenreuther und Fischer übereinstimmend.

"Zweite Rheinbrücke unabdingbar"

Es liege nun ausschließlich an der rot-grünen Landesregierung in Rheinland-Pfalz und der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg, das Baurecht herzustellen. Dafür seien die Länder zuständig. Wellenreuther, Fischer und Gebhart betonen: "Die beiden Landesregierungen haben nun überhaupt keine Ausrede mehr, die Maßnahme zu verzögern oder gar zu verhindern oder die Verantwortung von sich zu weisen. Die Länder müssen nun die Planfeststellungsverfahren zügig durchführen und zu Ende bringen."

Sie appellieren daher an die Landesregierungen, das Verfahren nicht zu verschleppen, sondern endlich eine klare Entscheidung für die zweite Rheinbrücke zu treffen. Es gehe um Tausende Pendler und in einer wichtigen Frage um die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region. "Die zweite Rheinbrücke ist unabdingbar."

Ramsauer will die Brücke

Ramsauer habe im Gespräch mit den Abgeordneten nochmals betont, dass die zweite Rheinbrücke bei Wörth für ihn eine enorme Bedeutung habe und er dieses Projekt als außerordentlich wichtig ansehe, teilen die CDU-Politiker mit. In dem derzeitigen Zustand sehe er nicht zuletzt ein Sicherheitsrisiko. Die Brücke sei ursprünglich auf rund 35.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt gewesen. Jetzt müsse sie zwischen 70.000 und 80.000 Fahrzeuge täglich verkraften.

Wer das Planfeststellungsverfahren hemme, nehme bewusst ein Sicherheitsrisiko in Kauf. Das Projekt sei im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuft. Im letzten Jahr sei das Projekt im Bundesverkehrsministerium genehmigt worden. Der Bund habe bislang seinerseits alles getan, um das Projekt zu unterstützen und voranzubringen, und so werde es auch bleiben.

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Mehr zu: Rheinbrücke Faktencheck



Kommentare [15]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (5664 Beiträge) | 03.12.2011 22:20
    Bewerten: (0)
    es wird Zeit
    für einen grünen Bundesverkehrsminister
  • (996 Beiträge) | 03.12.2011 21:18
    Bewerten: (0)
    wo sind dann die Straßen zu der neuen Brücke?
    die müssen wohl noch auf Kosten des Landscahftsverbrauchs gebaut werden. Dazu werden noch neue Schulden gemacht. Dazu gibt es von diesen CDU-Herren keine Antworten.
  • (1106 Beiträge) | 03.12.2011 16:42
    Bewerten: (0)
    Die tun so als wären die CDUler
    ... Beidseits des Rheines in der Regierungsverantwortung. Sind se aber nicht. Jetzt schnell zu Papa Ramsauer, der muss sagen wie wichtig das ist und dann kann man den grünen und roten mit verdrehten Fakten eines reinwürgen.

    Absolute Lüge bei einer Sicherheitsnote der Brücke von 2,9 von einem Sicherheitsrisiko zu sprechen. Wenn nach 3/4 Wegstrecke der Tank noch halb volll ist würden diese sicherlich auch von einer Versorgungslücke sprechen.

    Nichts was anderweitig umgehbar wäre spricht für eine 2. Rheinbrücke! Das hat der Faktencheck belegt. Dafür will ich nicht meine Steuergelder geben und schon gar nicht riskieren, dass diese Herren danach munter an der Nordtangente weiter planen!

    Herr Wellenrether setzen Sie sich bitte für die Stadt Karlsruhe ein und nicht für die Pfälzer oder Bundes Interessen!
  • (492 Beiträge) | 03.12.2011 12:30
    Bewerten: (0)
    Keine Verzögerungen?
    Sicher, bald gibt es eine Entscheidung, aber sicher nicht diese, die die CDU MdBs gerne möchten. Jede Wette! Es muss ja schon einen Grund gegeben haben, dass es einen Regierungswechsel in BaWü gegeben hat.
  • (6442 Beiträge) | 03.12.2011 12:23
    Bewerten: (0)
    Mein Gott ...
    Zitat:
    In dem derzeitigen Zustand sehe er nicht zuletzt ein Sicherheitsrisiko. Die Brücke sei ursprünglich auf rund 35.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt gewesen. Jetzt müsse sie zwischen 70.000 und 80.000 Fahrzeuge täglich verkraften.

    Die Brücke hat keinen "sicherheitskritischen Zustand", sondern ist im befriedigenden Zustand und kann baulich vergleichsweise einfach fit gemacht werden für die heutige Belastung und die nächsten 50 Jahre. 2x3 Spuren sind, wenn man die 3900/h des Stuttgarter Prof umrechnet, gut genug für 110.000 Kfz/Tag, das wäre weit über den Prognosen. und auch mit den ehem. 2x2 Spuren wäre sie danach für gut 70.000 baulich ausgelegt, ganz unabhängig davon, ob mal weniger prognostiziert war.

    Das ist reine Angstmacherei, was die Herren da betreiben!
    Dummerweise zieht das bei vielen, siehe 1,5-Mrd-Szenario bei S21, die angeblichen Gefahren beim Queren der Kaiserstr. gegen alle Statisitiken etc.

    Nicht für dumm verkaufen lassen!
  • (6442 Beiträge) | 03.12.2011 12:30
    Bewerten: (0)
    !
    Zitat:
    Das Projekt sei im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuft.

    Auf gut deutsch: "Irgendwer hat's da rein geschrieben. Jetzt haben wir's schwarz auf weiß, belästigt uns also nicht mit Fakten, die dagegen sprechen könnten!"

    Im BVWP stehen eh sehr viel mehr Projekte, als man je umsetzen kann. Das ist also eh ein Muster ohne durchgreifenden Wert ...

    Im übrigen ist diese PM bar jeglicher Fakten pro Brücke außer Angstmacherei und Rechthaberei ...

    Kein Wunder: Fast alle Gründe haben sich in Luft aufgelöst, weil die Brücke alleine überhaupt keine Verkehrsprobleme löst, sondern nur neue schafft. Und die Lösungen, die evtl. Probleme lösen könnten (aber ggfs. neue schaffen), kommen sämtlich ohne Brücke aus.

    Es bleiben also nur Horror-Szenarien übrig ...
    Möge eine solche Argumentation im Sande verlaufen ...
  • (1424 Beiträge) | 03.12.2011 10:49
    Bewerten: (0)
    die Spezialisten wieder
    "Es gehe um Tausende Pendler und in einer wichtigen Frage um die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region."
    Die Pendler interessieren mal gar nicht, das wusste jeder vorher das er die Stauzeit in Kauf nimmt, die gibt es nicht erst seit ein paar Jahren.

    Zukunftsfähigkeit der Region? Wir haben in Karlsruhe KEINE Gewerbeflächen mehr frei, also was bitte sollte da mehr werden?

    Wenn dann wird eh' auf dem Land dazugebaut, dann soll auch gefälligst dort eine Rheinbrücke entstehen!

    Wenn der "Spezialist" Axel E. Fischer eine zweite Rheinbrücke will soll er sie doch durch Eggenstein bauen wo er herkommt!
    Ob er dann auch noch eine will?!?
  • (2086 Beiträge) | 03.12.2011 11:42
    Bewerten: (0)
    abwarten ...
    Wir haben in Karlsruhe KEINE Gewerbeflächen mehr frei, also was bitte sollte da mehr werden?

    Es gibt sicherlich bald Freiflächen. Noch wandern mehr Betriebe ab als Neu dazu kommen. Und das Grün/Rote Theater in Stgt ist eh bald Geschichte.
  • (6442 Beiträge) | 03.12.2011 12:31
    Bewerten: (0)
    !
    Dann bleiben sie entweder frei -> weniger Verkehr
    Oder sie werden wieder belegt -> noch immer kein Mehrverkehr
  • (223 Beiträge) | 04.12.2011 22:15
    Bewerten: (0)
    Also mein Vorschlag für die CDU...
    Auf die Freiflächen ein Atommüllendlager, eine Giftmülldeponie und eine Gentechnikplantage planen. Natürlich nur zum Schein! Keiner würde sich mehr mit den Lappalien einer Brücke, Nordtangente Buddelei in der Stadt beschäftigen... Und ernsthaft abnehmen würde man den Herren der CDU diese Überlegungen sofort - da bin ich mir sicher grinsen
  • (4091 Beiträge) | 03.12.2011 10:48
    Bewerten: (0)
    Tja jetzt also Ka21
    Peterchen Ramsauer geh' sorg mal für Schnee damit die Pistenautobahnen befahrbar werden, aber lass uns mit der 2. RB und der NT durch's Stadtgebiet in Ruhe.
  • (2791 Beiträge) | 03.12.2011 10:34
    Bewerten: (0)
    die schwarzen Betonköpfe
    wollen auch den letzten Rest Natur zu betonieren, was die Bürger in KA wollen ist diesen "sauberen Herrschaften" egal, Hauptsache der Rubel von den Bau-Tycoonen rollt wieder in die Parteikasse.
  • (321 Beiträge) | 03.12.2011 14:33
    Bewerten: (0)
    Straßenbaumoratorium
    [url=www.straßenbaumoratorium.de]Diesem Link[/url] bitte folgen: Deutschland hat angesichts des demographischen Wandels bereits jetzt viel zu viele Straßen
  • (223 Beiträge) | 04.12.2011 22:09
    Bewerten: (0)
    Ich glaube das Argument zieht nicht...
    Selbst wenn die Bevölkerung rückläufig ist was ja stimmt ist der Effekt der Bevölkerung die geringer wird kein Argument.

    1. Es wird mehr transportiert. Sinnvoll um Kosten zu senken.
    2. Es sind mehr ausländische Fahrzeuge unterwegs. Resultiert aus 1.
    3. Berufstätige müssen mehr pendeln. Senkt Risiken und senkt Kosten für die Firmen.
    4. Heutzutage hat fast jeder in der Familie ein Fahrzeug. Da jeder in der Familie ein Job braucht wegen dem Risiko durch Zeitarbeit, Zeitverträgen (der Grund für 3) die Familie in Harz4 zu stürzen wenn kein 2. Einkommen zur Sicherheit da ist.

    So, ist bei den Gründen was aufgefallen? Die Gründe für das Mehr an Verkehr sind geringere Kosten für die Wirtschaft, geringere Risiken für die Wirtschaft. Mehr Flexibilität für die Wirtschaft. Was bleibt für den Privatmann? Mehr Straßen, mehr Lärm, er braucht zwei Autos und darf im Stau stehen. Und wer ist daran schuld? Jeder der billige produkte möchte. Sind wir das nicht alle? Aber billige Produkte haben ihrenPreis
  • (501 Beiträge) | 03.12.2011 09:12
    Bewerten: (0)
    Es ist Weihnachten
    Da dürfen sich sogar die schwarzen Gesellen was wünschen.

    Lesen können sie nicht, verstehen auch nicht und mit dem Denken hapert es sowieso.

    Aber für die Christen unter unseren Politikern soll das Jahr trotzdem nicht ohne Erfolg zu Ende gehen.

    Wie der Fachmann von der Uni Stuttgart dargelegt hat ist die zusätzliche Fahrzeit für Pendler aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der B10 unter der von anderen Ballungszentren. Auch durch eine zweite Straßenbrücke ändert sich daran nichts!
    Immer wieder die gleiche Leier, alternativlos und unbedingt!
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