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Karlsruhe/Wörth Zweite Rheinbrücke: OB Mentrup soll auf Aufsichtsratsvorsitz verzichten

In der Diskussion um die Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth geht es weiter: FDP-Bundestagabgeordneter und Regionalverbandsmitglied Christian Jung plädiert bei den rasch abzuschließenden Planungen und dem Bau der Zweiten Rheinbrücke für mehr Ehrlichkeit und Konsequenz.

Dazu gehört für den Liberalen auch der Verzicht von Oberbürgermeister Frank Mentrup auf den Aufsichtsratsvorsitz der TechnologieRegion Karlsruhe. Es gibt durch das Agieren von Mentrup gegen die Zweite Rheinbrücke auch hinter den Kulissen mittlerweile einen großen Reputationsschaden für die Region, heißt es in der Pressemitteilung.

"Deshalb finde ich es problematisch, wenn Mentrup immer wieder auch vor Wirtschaftsvertretern herausstellt, dass er als OB gegen die Brücke, als Aufsichtsratsvorsitzender aber dafür sei. So etwas verursacht nur Kopfschütteln und schadet uns allen", sagte Jung bei einer Sitzung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein in Karlsruhe.

Verkehrs-Notfallkonzept der Stadt wird vermisst

Damit Oberbürgermeister Mentrup vom Aufsichtsratsvorsitz befreit werden könne, müsse zur Not der Gesellschaftervertrag geändert werden. Jung vermisst für die anstehenden 14-monatigen Instandsetzungsarbeiten für die Rheinbrücke Maxau zudem ein Verkehrs-Notfallkonzept der Stadt Karlsruhe, wenn etwas schief laufen sollte.

Die massiven Verkehrsprobleme in Karlsruhe und der Region müssten rasch gemeinsam gelöst werden, da es weiterhin einen Bevölkerungszuwachs gebe. Dabei sollten nach Ansicht des Abgeordneten neben dem Gebiet des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein auch die südpfälzischen Landkreise miteingebunden werden.

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  •   ebi
    (111 Beiträge)

    10.11.2017 18:07 Uhr
    Christian Jung for Verkehrsminister!
    Weiß nix, kann wohl nix (dafür), redet viel, macht witzige Vorschläge (vgl. "Pkw-Maut nur für Ausländer") und hat noch nichts in der Politik geleistet: Idealer Mann für den Posten des Verkehrsministers (siehe Amtsinhaber Dobrindt). Und bis die Klage der Umweltverbände und der Stadt Karlsruhe gegen die zusätzliche Autobrücke das Projekt endgültig gestoppt hat, ist er ja nicht mehr im Amt - 4 Jahre sind halt kurz. 4 weitere Jahre, die verloren gingen für eine bessere Anbindung per ÖPNV, E-Bike etc.

    Manchen Leuten steigen Wahlerfolge wie Sekt zu schnell in de Kopp.
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (635 Beiträge)

    10.11.2017 15:53 Uhr
    Wer tritt eigentlich bei der nächsten OB Wahl
    gegen Mentrup an? Ab in den nächsten Rheindampfer in Richtung Mannheim.....

    PS: Hoffentlich nicht wieder Ingo. grinsen
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  •   karlsruher1955
    (881 Beiträge)

    10.11.2017 12:39 Uhr
    als OB gegen die Brücke, als Aufsichtsratsvorsitzender aber dafür
    Für beide Positionen wird er bezahlt.
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  •   teflon
    (2328 Beiträge)

    11.11.2017 08:20 Uhr
    Richtig - und genau
    deshalb wird FM immer unglaubhafter & dürfte in seiner Art keinen Deut besser sein, als der zum Glück verhinderte Welli . Hat er etwa 2 Ichs, die beide Jobs machen? Dann gehört er eher in die Klapse als ins Rathaus.....obwohl, wenn man genauer drüber nachdenkt, ist zwischen den 2 Orten kein grosser Unterschied zu entdecken.
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  •   pippo
    (59 Beiträge)

    10.11.2017 12:09 Uhr
    Mal wieder ein echter Debattenflop!
    "...haben Sie schlicht keine Ahnung von Verkehrsbeziehungen." Das entlarvt mal wieder den Schreiber selber. Einfach mal draufschlagen und dann die Klappe halten. Wie dumm ist das denn?
    Genau, dann dauert das halt 20 Jahre und vorher gibts auch keine Rheinbrücke durch die Restnatur am Rhein!
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (181 Beiträge)

    10.11.2017 21:14 Uhr
    Versteh ich jetzt nicht...
    "Draufschlagen und dann die Klappe halten"??

    Ich habe schlicht "festgestellt". Fertig.
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  •   pippo
    (59 Beiträge)

    10.11.2017 10:46 Uhr
    Zweite Rheinbrücke nur wenn....
    ..wenn endlich die jetzige Brückenvision im Kopf aller Beteiligten abgerissen wird. Es kann nur eine weitere Brücke geben, wenn die Herrschaften Landräte und andere südpfälzische Provinzpolitiker jedweder Couleur gleichzeitig einem zweiten Gleis plus Elektrifizierung nach Landau und "on top" einem vierspurigen Ausbau einer Autobahn durch den "heiligen" Bienwald nach Süden zustimmen. Die Rechtsrheinischen wären ganz schön doof die Verkehrsprobleme der unfähigen Verkehrspolitiker alleine (von Dobrindt bis Mainz) lösen zu wollen.
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (181 Beiträge)

    10.11.2017 12:02 Uhr
    "seltsamer Blick über den Tellerrand"
    Wer andere zum "Bewegen" auffordert, sollte beim eigenen Blick über den Tellerrand nicht fehlgeleitet sein.
    1. die "Brückenvision" wäre eine ganz andere. Die vorliegende Planung ist ein Kompromiss, vorbei an allen Schutzgebieten etc. Alles andere dauert mindestens 20 Jahre bis zur Realisierung.
    2. Einem Bahnausbau verweigert sich niemand in der Südpfalz. Die Strecke in Wörth und nach Germersheim war ja auch das Werk dieser "Südpfälzer Kommunalpolitiker". Die Zweigleisigkeit in Kandel nach dem Bahnhof in Richtung Winden ist aus Platzgründen nicht machbar. Also braucht es eine andere Trasse. Das dauert.
    3. Die Bienwaldautobahn, der linksrheinische Lückenschluss klingt super. Aber was genau erwarten Sie? Die Attraktivität der Karlsruher Südtangente und Rheinbrücke für den Seitenwechsel würde heftig steigen, der Druck auf KA bzgl Nordtangente würde steigen.
    Falls Sie eine Entlastung der RB Maxau durch eine Bienwaldautobahn erwarten, haben Sie schlicht keine Ahnung von Verkehrsbeziehungen.
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  •   mueck
    (9042 Beiträge)

    10.11.2017 13:08 Uhr
    !
    Die Strecke war schon mal zweigleisig und der Bahn gehört in Kandel laut LANIS immer noch ausreichend Fläche (19-20m breit) für eine Wiedererrichtung eines zweiten Gleises.
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  •   mueck
    (9042 Beiträge)

    10.11.2017 13:08 Uhr
    !
    Die Strecke war schon mal zweigleisig und der Bahn gehört in Kandel [url=http://map1.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&zl=25&x=440866.51339188&y=5436740.1299181&bl=tk_rlp_tms_grau&bo=1&lo=1&layers=grenzen_land&service=kartendienste_naturschutzlaut LANIS[/url] immer noch ausreichend Fläche (19-20m breit) für eine Wiedererrichtung eines zweiten Gleises.
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