Karlsruhe Land fördert vier "Junge Innovatoren" aus dem KIT

Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert im Programm "Junge Innovatoren" vier neue Existenzgründungsvorhaben aus dem KIT. Insgesamt fördert das Land im Rahmen der Ausschreibung 2013 des Programms "Junge Innovatoren" neun neue Existenzgründungsvorhaben aus baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Das Programm soll Wissenschaftler ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, und zugleich den Transfer von Technologie und Know-how von der Wissenschaft in die Wirtschaft fördern. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass es um die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren in Baden-Württemberg geht, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Die neu aufgenommen Vorhaben aus dem KIT:

simQoo: Die Gründer haben eine Qualitätsmanagement-Software für Unternehmen mit einem weit verzweigten Netz von Lieferanten entwickelt. www.simqoo.com

Mighty Instruments: Mit ihrer Software "Mighty Tiles Pro" bietet die Firma ein Werkzeug für die computergenerierte wirklichkeitsnahe Abbildung von Oberflächen, beispielsweise von Bodenbelägen und Wandverkleidungen. www.mighty-instruments.de

OPVengineering: OPVengineering - die Abkürzung steht für "open product validation" - entwickelt Lösungen für hochdynamische Prüfstandssysteme, welche die Zahl der aufwendigen Prototypen für Gesamtfahrzeuge senken und den Entwicklungsprozess damit kürzer und kosteneffizienter machen. www.opvengineering.de

da-cons: Das Unternehmen ist spezialisiert auf den Service für Analyse, Visualisierung und Archivierung von Bilddaten. www.da-cons.de

Mit dem Programm "Junge Innovatoren" unterstützt das Land Baden-Württemberg seit 1995 Existenzgründer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Gefördert wird die gezielte Vorbereitung auf die Gründung: Die Gründer erhalten eine finanzielle Unterstützung, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, sowie ein begleitendes Coaching. Zudem können sie die Infrastruktur ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung nutzen. Im Fokus der Förderung stehen vor allem Felder wie Optoelektronik, Biotechnologie, Medizintechnik, Solartechnik, Automatisierungstechnik und Mechatronik. Bis jetzt hat das Programm mehr als 200 Unternehmensgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich zu einem guten Start verholfen.

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