Karlsruhe Bewerben mit Social Media: Mach' dich zur Marke!

Social Media ist schon lange keine Spielerei und Randerscheinung mehr - das Themengebiet ist erwachsen geworden und erstreckt sich inzwischen über alle Lebensbereiche. Auch bei der Bewerbung ist Social Media ein Faktor, der nicht vernachlässigt werden sollte. Er kann schneller zum gewünschten Job schneller, als man denkt - allerdings kann Social Media auch für eine Absage verantwortlich sein.

Was ist wichtig beim Umgang mit sozialen Netzwerken - wann sind sie besonders nützlich und wie kann ich sie für meine Job-Suche optimieren? Hier gibt es die wichtigsten Tipps für den richtigen Social Media Auftritt:

1. Ziel fokussieren: Welchen Kanal möchte ich wie nutzen? Das Netzwerk "Xing" eignet sich beispielsweise für berufliche Kontakte - oftmals wird es als eine Art "Onlineadressbuch" geführt. Facebook und Twitter ist mehr im privaten Bereich anzusiedeln - allerdings können auch diese Kanäle für berufliche Zwecke genutzt werden. Bei einigen Kanälen gibt es die Möglichkeit, Freunde in Listen einzuordnen und so zwischen privat und beruflich zu unterscheiden. Mitunter macht es durchaus Sinn nicht alle Freundschaftsanfragen anzunehmen, gewisse Suchfunktionen im Privatsphären-Bereich auszustellen oder aber auch Teile des Profils öffentlich sichtbar zu machen.

2. Aktualität ist alles: Viele Accounts bedeuten viel Betreuungsaufwand - Profile wollen aktualisiert werden. Ein "toter" Account macht keinen Sinn. Bevor man sich also wild in allen Netzwerken anmeldet, sollte man sich fragen, wie viel Zeit man in deren Pflege investieren möchte. Zusätzlich gilt: Man muss nicht auf allen Kanälen aktiv sein - das heißt, ich kann Twitter auch benutzen, um Informationen zu bekommen.

3. Foto ist Trumpf: Die Fotos in den Social Media-Kanälen sollten seriös, aber nicht gekünstelt wirken. Auf Facebook darf es gerne privater und legerer als in offensichtlich beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn sein - hier ist auch ein Foto aus der Bewerbungsmappe nicht verkehrt.

4. Lerne deine Privatsphäre im Netz kennen: Welche Beiträge sind für welche Augen bestimmt? Werde sensibel für die eigenen Posts: Will ich wirklich, dass folgende Information meine ganzen Freunde sehen oder nur meine engen? Dabei sollte man sich stets im Klaren sein: Auch Privatsphäre-Einstellungen schützen nicht vor Missbrauch. Schnell ist ein Facebook-Account geknackt oder ein Fehler sorgt für Ausfall von Funktionen.

5. Der perfekte Post: Den gibt es nicht. Eine Frage sollte man sich jedoch immer stellen, bevor der Senden-Button gedrückt wird: Würde ich genau das auch auf einem Marktplatz heraus posaunen? Bei der Preisgabe von persönlichen Informationen gibt es keine Regel - verstellen sollte man sich jedoch nicht. Gekünstelte Accounts fallen geschulten Personaler-Augen auf.

6. Mach' dich zur Marke: Du interessierst dich für Fotografie? Dann darf das auch unter der Rubrik "Gefällt mir" auf deinem Profil bei Facebook ersichtlich sein. Politik ist dein Steckenpferd? Dann abonniere Politiker und Parteien. So zeigst du Personalern, dass dich das Thema auch wirklich privat interessiert. Bei Spaßgruppen ist hingegen Vorsicht geboten: Gegen ein paar wenige ist nichts einzuwenden, schließlich ist niemand humorlos (hoffentlich) - zu viele sollten es allerdings nicht werden.

Auch bei Gruppennamen sollte zweimal überlegt werden, bevor es unter "Gefällt mir" in der Timeline auftauchen soll: Gegen ein "Ich sorge dafür, dass die Welt bunt bleibt" ist nichts einzuwenden, offensichtlich obszöne Gruppen wie "Schluck runter Schatz, das Bett ist frisch bezogen" dürfte bei Personalern hingegen weniger gut ankommen. (Das gilt nicht für die unwahrscheinliche Ausnahme, dass versauter Humor bei den Bewerbungskriterien ausdrücklich gewünscht wird.)

Doch bei sozialen Netzwerken ist noch lange nicht Schluss, wenn es um die Selbstpräsentation geht: Ein eigener Blog, eine eigene Website oder ein YouTube Video, in dem man sich vorstellt, können Wunder wirken. Möglicherweise die beste Visitenkarte überhaupt.

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