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Karlsruhe Zuwachs bei Übernachtungen: Karlsruher Tourismus startet stark ins neue Jahr

Die Fächerstadt erfreut sich bei Touristen weiter steigender Beliebtheit. Auch im ersten Quartal 2017 stieg die Zahl der Übernachtungen weiter an.

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Im ersten Quartal 2017 kann der Tourismus in Karlsruhe eine positive Bilanz verbuchen: Die Gästeankünfte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent auf 144.400 und die Übernachtungen verzeichneten einen Zuwachs von 7,1 Prozent auf 252.600. "Der Aufschwung der vergangenen Jahre hält nicht nur an, wir können ihn sogar noch übertreffen", sagt Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH, zufrieden.

Besonders erfreulich sind Zuwächse bei den Gästen aus dem Ausland. Hier konnten die Ankünfte um 5,5 Prozent auf 28.000 gesteigert werden, die Übernachtungen nahmen sogar um 11,2 Prozent auf 56.500 zu. "Diesen Erfolg führen wir vor allem auf die Kooperationen im Auslandsmarketing mit unseren Partnern wie der Schwarzwald Tourismus GmbH zurück", erläutert Klaus Hoffmann.

Kulinarik ist ein wichtiger Faktor für den Tourismus

Die Bedeutung des Themas Kulinarik als wichtiger Teil des Urlaubs- und Ausflugserlebnisses nimmt zu, heißt es in der Pressemeldung der KTG weiter. Dabei gehe es keineswegs nur um das klassische Diner im 5-Sterne-Restaurant, so Klaus Hoffmann: "Kulinarik ist heutzutage vielmehr mit dem Genuss-Motiv verbunden. Das heißt, dass der Reisende das Gefühl haben muss, etwas Schönes, etwas Besonderes zu erleben."

Beinahe 30 Prozent der Urlaubsausgaben werden für Speisen und Getränke aufgewendet, ergab eine Studie des Europäischen Tourismus Instituts, dabei verstärkt die anhaltende Globalisierung den Trend zur Regionalität. Diese Entwicklung konnte auch Regina Autenrieth von der DEHOGA Tourismus Baden-Württemberg GmbH bestätigen.

Als Projektleiterin der Aktion „Schmeck den Süden“ wirbt sie für hochwertigen regionalen Genuss und Gastronomie-Kultur im Genießerland Baden-Württemberg. Regionale Produkte mit höchster Qualität senden eine klare und glaubwürdige Werbebotschaft an die Gäste und steigern gleichzeitig die touristische Attraktivität, so ihr Fazit.

Daher appellierte Klaus Hoffmann gemeinsam mit Waldemar Fretz, dem Vorsitzenden der DEHOGA-Kreisstelle Karlsruhe, an die Teilnehmer aus Gastronomie und Hotellerie, sich Gedanken um die Karlsruher Ess- und Trinkkultur zu machen, um den Gästen ein vielfältiges, genussreiches Erleben zu offerieren. Dies sei besonders wichtig im Hinblick auf die Themenkampagne "Kulinarisches Deutschland" der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT): Diese fokussiert 2018 ihre weltweiten Marketing- und Vertriebsaktivitäten, um Gäste einzuladen, Deutschland mit Genuss zu entdecken.

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  •   ALFPFIN
    (5543 Beiträge)

    17.05.2017 17:28
    Nun ja,
    ich denke, dass in Karlsruhe unter den gezählten Touristen doch ein hoher Prozentsatz von Geschäftsreisenden ist. Soweit sie Arbeitnehmer und nicht Selbständige sind, bekommen sie in der Regel Tages- und Übernachtungsgeld, da hält sich das Erlebnis der Kulinarik mit 5 Sternen schon ziemlich in Grenzen. grinsen
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  •   Robert1959
    (1637 Beiträge)

    17.05.2017 12:28
    Vielleicht waren es ja Bauarbeiter?
    Diese müssen ja schließlich auch irgendwo übernachten! Und Ausländer sind sicherlich auch darunter!
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  •   Mondgesicht
    (1485 Beiträge)

    17.05.2017 13:24
    Die Bauarbeiter
    werden eher in billigen Massenunterkünften untergebracht. Vor allem die aus Ost-/Südosteuropa kommenden. Das sind zwar keine Hotels, aber rein rechtlich dürfte das auch als Beherbergungsbetrieb gelten. Wäre also durchaus interessant, ob die in dieser Statistik als Gäste enthalten sind.
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    17.05.2017 13:44
    Vermutlich nicht,
    weil das ja oft temporäre Containerdörfer sind. Und viele Fremdarbeiter kommen auch privat unter, in der Miro hängt die ganze Wand voll mit Unterkünften in der Südpfalz. Ist zu bezweifeln, dass die alle gemeldet sind.
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  •   Graf_von_Felsenstein
    (174 Beiträge)

    17.05.2017 14:51
    Zur Datenerhebung
    Die Monatserhebung im Tourismus ist die zentrale statistische Informationsquelle zum Inlandstourismus in Deutschland. Es handelt sich hierbei um eine Totalerhebung mit einer sogenannten Abschneidegrenze.
    Es werden also nur Betriebe betrachtet, die eine bestimmte Mindestgröße aufweisen.

    Berichtspflichtig sind demnach alle Beherbergungsstätten und Campingplätze sowie die entsprechenden fachlichen Betriebsteile, die zehn und mehr Schlafgelegenheiten aufweisen.

    Die kleine Pension mit 5 Einzelzimmern oder die Privatwohnung, in der 8 Bauarbeiter übernachten, werden gar nicht erfasst.

    agvf
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    17.05.2017 15:10
    Thank you!
    grinsen
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  •   haku
    (3754 Beiträge)

    17.05.2017 11:34
    "das klassische Diner im 5-Sterne-Restaurant"
    Heute morgen gelesen, dass Harald Wohlfahrt in der Traube aufhört. Wundert mich jetzt nicht mehr, ist ja nur ein prolliges 3-Sterne-Restaurant.
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  •   andip
    (8062 Beiträge)

    17.05.2017 12:02
    Vor allem Diner
    Ein Diner ist ein US-Fastfoodladen bzw. einfaches Restaurant. Ob es die auch mit fünf Sternen gibt, weiss ich nicht.
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  •   Mondgesicht
    (1485 Beiträge)

    17.05.2017 13:25
    Im Diner
    wird man eher kein Diner bekommen. Bon appétit!
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  •   haku
    (3754 Beiträge)

    17.05.2017 12:35
    Lies nochmal...
    Wenn da steht "das klassische Diner im 5-Sterne-Restaurant" dann kann mit Diner wohl kaum die Verköstigungsstätte gemeint sein. Hint: Versuchs mal frankophon statt anglophil...
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