Karlsruhe Zukunftsweisendes Abkommen: Karlsruhe wird Zentrum der Games-Wirtschaft

Das zukunftsträchtige Segment der Kreativwirtschaft spielt in der Fächerstadt eine immer wichtigere Rolle. Um diesen Sektor weiter zu fördern, trafen sich deren Akteure am Montag, 21. Mai, auf dem Schlachthof-Areal. Dort unterschrieben Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, Daine Alcorn, Prorektorin der Royal Melbourne Institute of Technology University (RMIT), Steffen Walz, Direktor des GEElab & GEElab Europe, Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, sowie Uwe Hochmuth, Prorektor der Hochschule für Gestaltung (HfG), ein Kooperationsabkommen.

Ziel der Forschungsvereinbarung ist nach Informationen der Stadt Karlsruhe der Aufbau und der Betrieb des Games and Experimental Entertainment Laboratory Europe (GEElab) der RMIT-University. Die Kooperation diene nicht nur der Internationalisierung der Karlsruher Unternehmen der Spiele-Industrie, sondern auch als Grundlage für Kooperationen der Karlsruher Hochschulen mit der Elite-Universität in Australien.

Mergen: "Schritt in zukunftsträchtigen Sektor gehen"

Die Fächerstadt habe sich längst zum Zentrum der Games-Wirtschaft in Baden-Württemberg entwickelt, so die Stadt weiter. Deutschlands größte Spiele-Schmiede "Gameforge" hat hier ihren Sitz mit 450 Mitarbeitern. Ferner haben sich weitere aussichtsreiche Unternehmen am Standort entwickelt. Mit "kr3m.media" und "Flaregames" befinden sich beispielsweise zwei weitere Agenturen deutlich auf Wachstumskurs. Eine der jüngsten Neuansiedlungen ist nun das "GEElab Europe". Karlsruhe hatte sich dabei gegenüber etlichen Städten im In- und Ausland durchgesetzt.

Entsprechend erfreut zeigte sich Margret Mergen: "Karlsruhe möchte den nächsten Schritt in diesem zukunftsträchtigen Sektor gehen", sagte sie bei der Unterzeichnung des Vertrages. "Wir möchten lernen, wie wir in wachsenden Städten in der Zukunft gemeinsam leben werden", betonte Prorektorin Daine Alcorn. Steffen Walz schlug in die gleich Kerbe: "Uns geht es darum, herauszufinden, was wir von anderen Feldern der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aus dem Games-Bereich lernen können, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen."

Die Vereinbarung gilt zunächst für vier Jahre. Das erste Projekt stehe bereits für September auf der Agenda. Ein Symposium mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft will Konzepte entwickeln, wie durch das Know-how aus der Gameswelt Produkte kundenfreundlicher gestaltet werden.

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