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Stuttgart Weihnachtsgeschäft bringt Einzelhändlern leichtes Minus

Die Einzelhändler im Südwesten haben das wichtige Dezembergeschäft nach vorläufigen Daten mit einem leichten Minus abgeschlossen.

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 Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, sanken die Umsätze zum Jahresende gegenüber dem Vorjahresmonat real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, nach vorläufigen Zahlen um 0,3 Prozent. Vor Weihnachten hatten die Einzelhändler das Weihnachtsgeschäft schon als "durchwachsen" bezeichnet. Das gesamte Jahr konnten die Händler im Südwesten aber mit einem leichten Plus von einem Prozent abschließen.

Das Weihnachtsgeschäft ist die umsatzstärkste Zeit für den Einzelhandel. Bundesweit hatte der Handelsverband mit einem Plus von 3,9 Prozent auf 91,1 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft gerechnet. Davon sollten nach bisherigen Schätzungen 12 bis 15 Milliarden Euro in Baden-Württemberg erwirtschaftet werden. Das Weihnachtsgeschäft beginnt Mitte bis Ende November. In dem Monat hatte der Handel im Südwesten noch ein Plus von 1,7 Prozent verbucht.

Unter anderem der Terroranschlag in Berlin habe die Kauflaune getrübt, sagte die Geschäftsführerin des Handelsverbands im Südwesten, Sabine Hagmann. Außerdem gehe der Trend hin zu Geldgeschenken. Die Lage der Feiertage am Wochenende habe zusätzlich dafür gesorgt, dass vor allem der Lebensmitteleinzelhandel gelitten habe, weil den Menschen insgesamt weniger freie Tage zur Verfügung gestanden hätten.

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Kommentare (17)
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  •   Peacemaker
    (248 Beiträge)

    14.02.2017 20:42
    Also leichtes Minus ist tendenziös und natürlich falsch.
    Sie jammern, dass sie nicht so viel durch den Verkauf von nutzlosem Ramsch verdient haben wie im Vorjahr.

    Minus wäre, wenn sie anstatt zu verdienen draufgelegt hätten.
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  •   Malerdoerfler
    (3376 Beiträge)

    14.02.2017 20:57
    Alles eine Frage der Sichtweise!
    Aber Sie haben Recht.
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  •   myopinions
    (700 Beiträge)

    14.02.2017 17:01
    ....................dieses ewige Gejammer
    ist ja mittlerweile unerträglich. Jeder hat immerzu irgendwo irgend etwas zu beklagen !

    Ein ordentlicher Unternehmer weiß um die Auf- und Abs und ist durchaus auch dann noch zufrieden, wenn der Zielerreichungsrad halt mal nicht bei 100% liegt.

    Die Frau Verbands-Chefin hadert unter anderem mit der Lage der Feiertage und hat offenbar gar nicht mitbekommen, dass dies schon immer so war!
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  •   Leergutmafia
    (84 Beiträge)

    15.02.2017 01:52
    Ist dir mal aufgefallen, daß es dieses Jahr
    zum ersten Mal veröffentlicht wurde, daß der Einzelhandel gelitten hat? Die Jahre zuvor wurde immer von tollen Zahlen gesprochen, obwohl die Umsätze schon total im Keller waren.
    Wenn man jetzt Verluste ÖFFENTLICH zugibt, ist das ein starkes Zeichen. Diese Prozentzahlen sind natürlich immer noch beschönt.
    Werdet mal wach. Lasst euch nicht im Fachbetrieb beraten und kauft dann beim Billiganbieter im Netz.
    Geiz frisst Hirn - so ist es leider mittlerweile.
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  •   dipfele
    (3702 Beiträge)

    15.02.2017 17:34
    Interessanter wäre....
    ... zu erfahren, wie es den Händlern in der Kaiserstrasse ergangen ist.
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  •   ulika
    (91 Beiträge)

    15.02.2017 08:03
    Fachhandel gerne, aber...
    die Hersteller versuchen heute jede noch so kleine Nische zu befüllen und bieten eine nie dagewesene Variantenvielfalt die kein Fachhändler vorrätig haben kann. Ein Beispiel: Ich wollte für mein Mountainbike eine neue Federgabel. Früher hatte ein MTB 26 Zoll Räder, heute gibt es 26", 27,5" und 29", dzu gibt es konische Schäfte und zylindrische und alles noch mit unterschiedlichen Federwegen. Wo der Händler also früher mit 2 Federgabeln das wichtigste abgedeckt hat müsste er sich heute 8 oder 10 aufs Lager legen. Die, die ich wollte bzw benötigte, hatte dann in KA natürlich kein Händler vorrätig. Wenn dann bestellt werden muss und es heißt " kommt möglicherweise nächste Woche" dann kann ich sie auch im Internet mit Übernachtlieferung bestellen. Das war dann schneller und auch billiger. Eigentlich schade, denn ich könnte noch mehrre solcher Fälle aufzählen, alle aus unterschiedlichen Bereichen, Elektronik, Haushalt usw.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    15.02.2017 13:15
    Das ist
    ja gerade das Problem in unserer hektischen Welt. Was braucht man denn für zuhause von dem das Überleben abhängt wenn es nicht am nächsten Tag da ist? Antwort: Nichts.
    Wenn man kleine Kinder hat ist ein plötzlicher Totalausfall der Waschmaschine oder des Kochfelds ärgerlich, aber kein unlösbares Problem. Aber auch hier hat der Fachhändler einen gewissen Lagerbestand oder kann den Ersatz innerhalb von zwei Tagen aus dem Zentrallager beschaffen und liefern. Und er stellt auch auf und schliesst an, darauf kannst du bei deiner Internetbestellung 100 Jahre warten.
    Ein Buch ist im Fachhandel am nächsten Tag da, sofern es sich nicht um einen Exoten handelt, aber den kriegst du bei amazon dann auch nicht unbedingt overnight.
    Und so ist es mit allem.
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  •   myopinions
    (700 Beiträge)

    15.02.2017 13:36
    ...............vollkommen richtig!
    Kein Mensch braucht per Overnight-Express-Lieferung ein Buch, eine CD oder was sonst auch immer!

    Das sind wahrlich, wie man hier zu sagen pflegt, "neimodische Ferz"
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    15.02.2017 13:23
    Du kannst
    die Sachen beim Fachhändler anfassen und ausprobieren und wenn du halbwegs weisst was du willst wird er dir genau das verkaufen das du brauchst.
    Oder zum Beispiel Klamotten und Schuhe. Da bestellen die Leute einen Riesenkarton Zeug und wissen von vorneherein, dass sie dreiviertel der Ware zurückschicken. Total behindert! Ein logistischer Aufwand für nix und wieder nix, anstatt man in die Stadt geht und es dort kauft, wissend, dass es passt und gefällt und man es nicht umtauschen muss.

    Im Internet vorab informieren und dann im Fachhandel kaufen bzw. den Fachhändler das gewünschte Produkt bestellen lassen. Das ist der 'richtigrume' Weg.

    Und bitte komm mir keiner mit dem Argument die Leute hätten keine Zeit, die Läden haben lange genug offen.
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  •   andip
    (7845 Beiträge)

    15.02.2017 12:05
    Stimmt zwar
    Andererseits würden viele ohne spezielle Fachhändler gar nicht richtig Bescheid wissen, was sie brauchen.
    In deinem Beispiel, ich z.B. wüsste gar nicht was für eine Federgabel an mein Fahrrad gehört.
    Daher würde ich mich durch den Fachhändler beraten lassen und dann auch bei dem das richtige bestellen, auch wenn es länger dauern würde.
    Es wie andere zu machen, sich beraten lassen und dann im Internet bestellen ist nicht mein Fall.
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