20  

Karlsruhe Studie aus Karlsruhe: CO2-Einsparung durch Gigaliner möglich

Der Einsatz von Riesenlastwagen auf deutschen Straßen kann einer Studie zufolge positiv für den Klimaschutz sein - wenngleich die Wirkung insgesamt gering wäre. Herausgeber der Studie ist unter anderem die LUBW mit Sitz in Karlsruhe.

Wirtschaft interessiert Sie?

Bestellen Sie gratis unseren Business-Newsletter von Redaktionsleiterin Corina Bohner

Dem Papier zufolge wird der CO2-Ausstoß um elf Prozent gesenkt, wenn man das gleiche Ladungsvolumen in den neuen, gut 25 Meter langen Fahrzeugen transportiert statt in normalen Lastwagen. Die am Donnerstag vom Landesumweltamt publizierte Studie kommt von den Unternehmen Prognos und Thinkstep, sie war 2015 von der Landesregierung und vom Lkw-Bauer Daimler in Auftrag gegeben worden.

Die Autoren prognostizieren für 2030 nur eine minimale Absenkung der Emissionen im gesamten deutschen Güterverkehr um 0,22 Prozent durch Gigaliner, auch weil die Einsatzmöglichkeiten begrenzt sind. Lang-Lkw fahren auf bestimmten Autobahn-Strecken, die Lastwagenbauer fordern aber eine Ausweitung des Streckennetzes. Umweltschützer sehen die Fahrzeuge hingegen kritisch.

Studie

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (20)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Mammut
    (559 Beiträge)

    Der Fahrbahnverschleiß ist abhängig von....
    ...den Achslastkilometern, wobei die Achslast überproportional in die Verschleißrate eingeht.
    Die höchsten Achslasten kommen bei der Antriebsachse einer Zugmaschine vor (11,5t), bei einem Auflieger mit Dreifachachse ist die maximale Einzelachslast 8t.
    Dadurch, dass pro transportierter Tonne die Summe der Achslasten zurückgeht, insbesondere die Zahl der erforderlichen Antriebsachsen mit ihrer hohen Straßenbeanspruchung abnimmt, ist die Fahrbahnabnutzungen mit größeren Transporteinheiten geringer.
    Die erforderliche Technik ist ein alter Hut, Lastzüge mit 7 und 8 Achsen sind in anderen europäischen Ländern schon immer anzutreffen.
    Dollys werden in Deutschland von einigen Firmen hergestellt und mit den üblichen gelenkten Dollys lässt sich ein Sattelanhänger hinter einer Standardzugmaschine besser durch den BOKraft-Kreis steuern wie ein Sattelzug mit Sattelzugmaschine.
    Das ganze Störfeuer gegen Gigaliner basiert nicht auf Fakten, sondern ist ausschließlich ideologisch bedingt.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   bier2
    (606 Beiträge)

    stimmt nicht ganz
    da geht fast das Doppelte drauf wie auf einen normalen Laster und es wird das Gewicht einer Zugmaschine eingespart. Letztendlich werden Brücken dadurch weniger belastet.

    Der Anhänger läuft im Windschatten mit was extrem viel Sprit spart..
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   schmidmi
    (351 Beiträge)

    Vorsicht mit der Mathematik
    Das Zerstörungspotential eines LKWs wächst exponentiell mit seinem Gewicht. Daher werden diese Dinger unsere Straßen schneller ruinieren, als wir sie reparieren können.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    nun gut, die Gelehrten streiten sich auch....
    ...aber selbst eine kleinere Achslast pro Achse heißt nicht, daß der Untergrund dadurch nicht mehr belastet wird. Wenn zB. die Achsen nur 1,5 Meter auseinander sind, kann ich mir vorstellen, daß sich das im Untergrund durchaus addiert.
    Und den Windschatten beim Anhänger habe ich auch beim normalen Lkw - das ist ja jetzt nicht Gigaliner-exclusiv.

    Die Dinger sind dafür vorgesehen, daß sie die Autobahn rauf und runterdüsen und ausfahrtnah an Verteilknoten beladen bzw. entladen werden. Von kleineren VerteilerLKWs.

    Irgendwie HABEN wir das aber doch schon. Nennt sich Bahn. Müsste man nur richtig betreiben.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   dipfele
    (4064 Beiträge)

    Und das ganze.....
    .....geht nicht nur zu Lasten der Umwelt, sondern auch zu Lasten von uns Steuerzahlern.
    Die Bahn transportiert immer weniger und im Murgtal sollen die Gigaliner auch noch elektrifiziert werden, um zu testen, wie die CO2 Einsparungen bei Elektro-LKW auf Bergstrecken sind !! Nebenan gibts eine elektrische Bahnstrecke, die hat an alle grossen Betriebe Anschlussgleise. Aber die werden nicht mehr genutzt. Verquere Politik.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   bier2
    (606 Beiträge)

    solange die größte Spedition
    der Bahn gehört und die Bahn sich damit selber unterbietet wird sich da nix ändern.

    Die meisten Firmen haben keinen Bahnanschluss mehr weil die fast alle zurückgebaut wurden.

    Solange es keine eigenen Gütertrassen gibt ist die Bahn konkurenzlos langsam weil ein Güterzug jeden Nahverkehrszug vorbeilassen muss.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Mammut
    (559 Beiträge)

    Der Rückbau des Gleisanschlusses beschränkte sich...
    ...in vielen Fällen auf den Ausbau der Weiche , um die Verbindung zum Netz zu kappen.
    Da die Firmen aber zwischenzeitlich ihre internen Abläufe angepasst haben, würde auch der Wiedereinbau der Weiche (auf DB-Kosten) kaum Verkehr von der Straße holen.
    Aber sicher würde das Stadtbauamt in Karlsruhe gerne einen Gleisanschluss für IKEA wie den Driescher Kreisel in Bergisch-Gladbach umsetzen, allein schon um das Unsinnsbauwerk "Chaoskreisel" in der Oststadt als dümmstes mögliches Kreuzungsbauwerk zu toppen!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   betablocker
    (550 Beiträge)

    Wer hat
    diesen abartigen Schwachsinn entworfen? Heidi Klum? grinsen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Mammut
    (559 Beiträge)

    Vom intellektuellen Niveau könnten die Planer....
    ...dieses "Bahnübergangs" auf dem selben Level wie die Stadtplaner von Karlsruhe sein.
    Zwischenzeitlich soll es - wenn überhaupt - nur noch eine Kohlelieferung pro Monat bei Zander geben.
    Laut dem Oktoberupdate meine Navis scheint der Kreisel inzwischen auch noch untertunnelt worden zu sein - auf diese sinnvolle Idee ist aber in Karlsruhe noch niemand gekommen!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   ALFPFIN
    (5594 Beiträge)

    Heide Klum?
    meinst Du, die schafft es gedanklich bis zu Gigaliner?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Schreiben Sie Ihre Meinung
Ein neues Posting hinzufügen
Fett Kursiv Link Zitat
Sie dürfen noch Zeichen schreiben