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Karlsruhe Selbstständigkeit studieren: Karlsruher Gründerszene auf dem Vormarsch

Die Gründerszene in Karlsruhe ist weiterhin im Trend. Inzwischen gibt viele neue Möglichkeiten um Ideen hervorzubringen und in Form von Unternehmensgründungen in Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln. ka-news sprach mit zwei Professoren der Hochschule Karlsruhe darüber, warum besonders Studierende die Karlsruher Gründerkultur für sich entdecken.

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Auch wenn die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland in den vergangenen Jahren leicht gesunken ist, bleibt das Thema Selbstständigkeit besonders an den Universitäten ein Thema mit dem sich immer stärker beschäftigt wird - auch in Karlsruhe!

Wie hat sich die Gründerszene in der Fächerstadt entwickelt?

"Besonders in den letzten Jahren ist eine starke Gründerszene in Karlsruhe entstanden, welche z.B. in Form der Gründerallianz als Zusammenschluss der Karlsruher Gründerinstitutionen und Hochschulen einen gemeinsamen Auftritt pflegt und eng zusammenarbeitet", erklärt Prof. Dr. Carsten H. Hahn, Professor für Innovation und Entrepreneurship sowie Leiter des Gründer-Labors an der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft.

Warum sind es immer häufiger junge Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen?

"Die Gründerszene bietet jungen Menschen die Möglichkeit sich auszuprobieren. Besonders Studierende können mit relativ geringem Risiko während ihres Studiums "nebenher" an einer Idee arbeiten, hinter der sie wirklich stehen. Das Arbeiten an etwas Sinnstiftenden, ist dieser Generation sehr wichtig. Arbeit muss Spaß machen und zur Selbstverwirklichung beitragen. Sich Auszuprobieren müssen wir an den Hochschulen anregen und unterstützen", so Hahn.

"Junge Absolventen bekommen auf Grund des breit angelegten Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens, aber auch des International Managements eine perfekte Grundlage für konzeptionelles, eigenständiges Handeln mit auf den Weg. Das inspiriert sie natürlich auch, eigene unternehmerische Wege zu gehen", fügt Prof. Dr.-Ing. Michael Schopen, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Studiengangsleiter im Master "Technologie-Entrepreneurship" der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft hinzu.

Karlsruhe ist eine Technologieregion. Macht sich dieser Aspekt in der aktuellen Karlsruher Gründerszene bemerkbar?  

"Die Region Karlsruhe ist natürlich traditionell sehr stark im IT-Bereich. Oftmals starten Geschäftsideen auch in diesem Umfeld, indem IT-Plattformen für den Aufbau von Geschäftsideen genutzt werden. Aber auch im Bereich der Ingenieurwissenschaften finden wir diese Ansätze. In der heutigen globalen Fertigungs- und Produktionslandschaft ist es eben auch wesentlich einfacher möglich, externe Leistungen in die eigenen Geschäftsmodelle zu integrieren. Moderne Fertigungstechnologien, wie z.B. der 3D-Druck fördern diese Entwicklung und senken damit auch die Hemmschwelle für einen Einstieg", so Schopen. 

Können Studenten gute Unternehmensgründer sein?  

"Auf jeden Fall! Studenten entwickeln ungezwungen Ideen, sind unvoreingenommen in ihren Denkprozessen und gehen somit ohne große Vorbehalte an die Lösung der Themen heran", erklärt Schopen.

Inwieweit kann eine Universität, in diesem Fall die Hochschule Karlsruhe, ihre Studenten bei der Unternehmensgründung unterstützen?  

"Diese eben genannte Unbekümmertheit ist natürlich auch eine gewisse Gefahr. Hier kommen wir mit unseren Erfahrungswerten ins Spiel und können bei der Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle die notwendigen Leitplanken bilden. Wir möchten das Bindeglied zwischen Universität und Unternehmensgründung bilden", sagt Schopen.

"Die Hochschule Karlsruhe bietet ab dem Wintersemester den Technologie-Entrepreneurship Master an. Im Rahmen des Masters arbeiten Studierende dabei im Laufe der drei Semester an eigenen Projekten. Diese können in der Gründung eines eigenen Start-Up, der Nachfolge oder des Tätigwerdens als Intrapreneur, innerhalb eines bestehenden Unternehmens bestehen, so Hahn. "Seit Januar dieses Jahres beschäftigt sich auch das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Forschungsprojekt "Gründer-Labor" mit der Fragestellung, wie Gründungslust bei Studierenden geweckt werden kann, fügt Hahn noch hinzu.

Interessiert? Am Mittwoch, 17. Mai findet ab 14 Uhr im Atrium, Geb. K der Hochschule Karlsruhe ein Infotag zum neuen Masterstudiengang Technologie-Entrepreneurship statt.

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  •   Tim_der_Zauberer
    (71 Beiträge)

    16.05.2017 22:16
    Wenn der Ausdruck Startup
    (ka-news schreibt für die Dummen: Start-Up, weil das Wort so schwer ist) nicht bald aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwindet, dann laufe ich amok. Da benutzen Redakteure fremde Begriffe, obwohl sie der eigenen Sprache nicht vollständig mächtig sind.
    Ich könnte strahlkotzen.
    Technologie-Entrepreneurship Master: Ein weiterer Schritt, Fachid äh Fachleute heranzuzüchten.
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  •   Ozeiger
    (988 Beiträge)

    16.05.2017 15:17
    Genau,
    an etwas SinnstiftendeM. Appentwicklung gehört dazu sicher nicht.

    In Karlsruhe sollte man eventuell Verkehrstechnik und Architektur vorantreiben.

    Und was den Entrepreneurship Master betrifft schliesse ich mich todi vollumfänglich an.

    Aber jetzt muss ich mal ne round um den Block machen, bisschen shoppen und talken, bin dann in Kürze back an meinem keyboard. Vielleicht ess ich unterwegs noch einen Bagel...
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  •   Fizzy_Bubblech
    (265 Beiträge)

    16.05.2017 19:48
    Hajo,
    en Wegg mit Loch...
    Schon Monatsende?
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  •   todi01
    (1019 Beiträge)

    16.05.2017 14:17
    "Technologie-Entrepreneurship Master"
    I call bullshit! Die Studenten sollen lieber was Vernünftiges lernen. Das gibt sonst nur eine Welle von Crowdfunding-Pleiten wie Juicero oder Miito. Und wer wirklich was auf dem Kasten hat, studiert sowieso nicht an einer Fachhochschule, da kann sie sich noch so sehr mit englischen Begriffen schmücken. Nicht überall, wo "University" drauf steht, ist auch eine echte Universität drin!
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  •   bingobongo
    (101 Beiträge)

    16.05.2017 12:30
    "Selbständigkeit"
    Ihr könnt Euch eine Menge "st" sparen. Flüssiger zu sprechen, flüssiger zu schreiben und spart auch noch Speicherplatz.
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