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Karlsruhe Schritt Richtung Verlagerung: Hoepfner schließt neuen Mietvertrag für Bierburg

Am Freitag berichtet die Privatbrauerei Hoepfner über eine "sehr erfreuliche Nachricht": So habe man sich langfristig den "Standort Burg" in Karlsruhe gesichert. Mit dem Vertrag wurde auch ein erster Schritt in Richtung Verlagerung getan.

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"Wir sind das Karlsruher Bier und das brauen wir in der Hoepfner Burg", wird Hoepfner-Geschäftsführer Willy Schmidt in einer Pressemeldung der Brauerei zitiert. Aus dem genannten Grund wolle man langfristig am Braustandort Karlsruhe festhalten. Dieses Vorhaben wurde nun mit der Unterzeichnung eines bis 2030 gültigen Mietvertrags gefestigt.

Damit sei die Hoepfner Burg "langfristig als Produktionsstandort gesichert". Mit dem neuen Vertrag einher geht aber auch eine Reduzierung der Mietfläche. Im Mai hatte Schmidt im ka-news die Zukunftspläne des Unternehmens beschrieben. So soll die Logistik aus der Oststadt an den Rand der Fächerstadt verlagert werden. Auch die Flaschenabfüllung soll aus der Bierburg ausziehen. Stattdessen sollen die Flaschen in einer Partner-Brauerei im Odenwald gefüllt werden.

Mit diesen Maßnahmen sollen Kosten eingespart werden, um die Brauerei zukunftsfähig zu machen. Im Gespräch mit ka-news hatte Schmidt im Mai betont, dass er "keine Alternative" zu einer teilweisen Verlagerung sieht.

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  •   mixe
    (1122 Beiträge)

    05.08.2017 04:46
    brauen in karlsruhe
    und abfüllen im odenwald? wird dann das bier in flüssiger form verschickt um an einem anderen ort abgefüllt zu werden? das ist doch idiotisch. das wird der brauerei eher schaden als nutzen.
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  •   BMWFahrer
    (23 Beiträge)

    04.08.2017 19:04
    Ist kein Karlsruher Bier mehr
    Ich kaufe doch hier kein "einheimisches" Bier, das schon 300km auf der Autobahn zurückgelegt hat. Wir haben schon genügend sinnlose Transporte auf der Autobahn.
    Sorry, aber Hoepfner hat sich damit für mich erledigt.
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  •   peddersenn
    (785 Beiträge)

    04.08.2017 19:28
    sehe ich ähnlich bis genauso....
    wird halt -leider- niemanden jucken.
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  •   ka-lex
    (1437 Beiträge)

    04.08.2017 19:19
    Genau so ist es!
    Hoepfner ist ja nicht gerade ein Billigbier. Das hat man hingenommen, weil es "echt Karlsruhe" war.
    Wenn man jetzt das Lager auf die Straße verlegt ist das nicht mehr akzeptabel.
    Von mir aus können die abfüllen wo sie wollen.
    Vergiss es! Es gibt genügend ausgezeichnete Alternativen. Hoepfner adé.
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  •   IchKA
    (288 Beiträge)

    04.08.2017 19:03
    Sicherlich mehr Rendite
    aber ökologisch bescheuert, also zahlen die Zeche am Ende alle. Vielleicht wollen die auch nur von dem Friedhofbier-Image weg ?
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  •   andip
    (8036 Beiträge)

    04.08.2017 15:40
    ??
    Die Flaschenabfüllung zieht aus und die Logistik zieht aus.
    Bleiben nur noch die Braukessel, die Gärkeller und die Fassabfüllung.
    Was machen die mit dem ganzen Rest von der Bierburg?
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  •   kommentar4711
    (1411 Beiträge)

    04.08.2017 21:29
    Burg
    Die Burg ist nicht im Besitz der Brauereigesellschaft sondern nach wie vor im Besitz der Familie Hoepfner welche die Räume in der Burg vermietet. Einige Bereiche sind eh schon an IT-Firmen vermietet was m. E. eher der Leidenschaft von Friedrich Hoepfner entspricht als das Braugewerbe welches er halt in die Wiege gelegt bekommen hat.
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  •   bingobongo
    (105 Beiträge)

    04.08.2017 16:04
    Siehe vorheriger Standort
    Der vorherige Standort am Durlacher Tor hat ja auch lukrative Nachnutzungen erfahren, vielleicht bekommt die Bierburg ja auch einen Rotlicht-Teil grinsen
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  •   Aussie
    (450 Beiträge)

    04.08.2017 12:27
    Heute ist übrigens
    der International Beer Day. grinsen
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  •   Gast68
    (831 Beiträge)

    05.08.2017 15:10
    :-)
    Lol! Darauf ein Höpfner solange es dieses noch gibt!
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