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Stuttgart/Karlsruhe Schlecker-Pleite: 52 Mitarbeiter aus Karlsruhe klagen gegen Kündigung

Insgesamt 462 frühere Schlecker-Mitarbeiter haben allein in Baden-Württemberg - davon 52 in Karlsruhe - rechtliche Schritte gegen ihre Kündigung eingeleitet. Das teilte das Landesarbeitsgericht am Dienstag in Stuttgart mit.

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Blick auf eine Schlecker-Filiale
Im Südwesten klagen allein 462 Schlecker-Mitarbeiter. Foto: Friso Gentsch/Archiv |

Innerhalb der dreiwöchigen Frist - für die meisten bis zum 23. April - klagten in Stuttgart 153, in Ulm 101, in Karlsruhe 52, in Freiburg 42, in Pforzheim 28, in Mannheim 26, in Heilbronn 26, in Reutlingen 23 und in Lörrach 11 Ex-Beschäftigte der insolventen Drogeriekette. Bereits in dieser Woche sind in einigen Gerichten Güteverhandlungen geplant.

Ende März war im Zuge der Schlecker-Pleite bundesweit mehr als 10 000 Beschäftigten gekündigt worden, nachdem eine Auffanggesellschaft für diese gescheitert war. Der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz befürchtet für die Schlecker-Rettung, dass eine "hohe Zahl" von Klagen potenzielle Investoren abschrecken könnte. Die Gewerkschaft Verdi hatte angekündigt, die entlassenen Mitarbeiter nicht zu rechtlichen Schritten ermuntern zu wollen. Die Gewerkschaften haben ihren Mitgliedern aber auf Wunsch Rechtsschutz gewährleistet, Klagen gesammelt und bei den Arbeitsgerichten eingereicht.

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Kommentare (16)
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  • 0
    unbekannt
    (11392 Beiträge)

    24.04.2012 20:50
    Doofe Frage
    Was gibt's da noch zu klagen? Der Laden ist Pleite, der Erfolg sehr gering, warum investiert man die Energie nicht lieber, sich einen neuen Job zu suchen? Das gezetere ist jetzt bestimmt seit einem halben Jahr, da hatte doch jeder Zeit sich umzuorientieren! Braucht doch keiner überrascht sein...

    Notfalls springt das Arbeitsamt ein, wie bei Millionen anderen auch. Da kräht auch kein Hahn danach...
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  • 0
    unbekannt
    (11392 Beiträge)

    24.04.2012 20:55
    Und
    ...52 Mitarbeiter in ganz KA plus Umland... als Pfitzer wegging wurde ja nicht so ein geschiß gemacht... Pro Ortschaft gibt's jetzt eben 10 Arbeitslose mehr, 5 kommen unter, 4 kommen das nächste halbe Jahr unter und einer hat Pech... so läuft es immer und überall... man kann auch echt übertreiben... Vor allem unter dem Umstand, daß Schlecker schon seit bestimmt zwei Jahren bröckelt...

    Immer "Hilft denen, helft Schlecker, helft Karstadt, helft Opel (wobei es da dahingehend noch sinnvoll war, weil die Arbeitsplätze konzentriert waren auf wenige Standorte)...

    Der Staat sollte lieber mal den MITTELSTAND entlasten, dort sind die meisten Arbeitsplätze, oder Kredite an Existenzgründer vergeben, das wäre sinnvoll... aber doch nicht gutem Geld noch schlechtes hinterherwerfen...
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  •   LaCage
    (2158 Beiträge)

    24.04.2012 23:50
    das Problem ist das viele Arbeitsplätze auf Pump laufen
    und eigentlich gar nicht wirtschaftlich sind. Es beginnt bereits die Kurzarbeit bei Ford, Opel und Michelin. Da rollt was auf uns zu.
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  •   barlou
    (2555 Beiträge)

    24.04.2012 17:06
    Ich bin verwirrt...
    Müsste nicht eigentlich Verdi verklagt werden? Schließlich haben die noch im vergangenen Jahr - im Schlepptau mit den Sozis - die Republik anscheinend sehr erfolgreich zum Boykott von Schlecker aufgerufen, weil "ganze schlimme Arbeitsbedingungen" und so.
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  •   alpinium
    (5432 Beiträge)

    24.04.2012 18:48
    Da hätte dann Schlecker
    klagen müssen, Verdi tat das doch im Sinne der bei Schlecker angestellten Mitglieder. Jetzt entwirrt?
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  •   bobber
    (2119 Beiträge)

    24.04.2012 19:55
    Verdi hat sich soviel Mühe gemacht,
    das die Kunden von Schlecker fernbleiben. Erst wirft man den Schlecker in den Brunnen und dann heult man, weil er im Brunnen liegt. Aber das die Gewerkschaften keine Ahnung von Betriebsführung haben, haben sie ja bei den ehemals gewerkschaftseigenen Betrieben.
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  •   alpinium
    (5432 Beiträge)

    24.04.2012 20:04
    Das Problem
    von keine Ahnung ein Betrieb zu führen, hast du aber nicht nur bei den Gewerkschaften. In den Topf kannste auch jede Menge Manager aus der Wirtschaft packen.
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  •   Malefiz
    (4616 Beiträge)

    24.04.2012 16:42
    52 Mitarbeiterinnen aus Karlsruhe
    klagen gegen die Kündigung. Wieviele Filialen wurden denn letzt-
    endlich geschlossen ? Es war doch immer nur von vier die Rede.
    Da können doch keine 52 Leute beschäftigt gewesen sein ?
    Bin gespannt ob die beim Arbeitsgericht etwas erreichen.
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  • 0
    unbekannt
    (4000 Beiträge)

    24.04.2012 16:56
    Die Klägerinnen sind nicht alle aus Karlsruhe, sondern sie
    klagen beim Arbeitsgericht Karlsruhe.
    Das Arbeitsgericht Karlsruhe ist zuständig für die Landkreise Karlsruhe und Rastatt und für die Stadtkreise Karlsruhe und Baden-Baden.
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  • 0
    unbekannt
    (8066 Beiträge)

    24.04.2012 16:34
    Viele gekündigte Angestellte aus pleitegegangenen kleinen Firmen, für die sich der Staat einen feuchten Kehricht interessiert, hätten zu klagen, die hört aber keiner. Klingt hart ist aber so.
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