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Karlsruhe Mietpreisbremse in der Kritik: Karlsruher Immobilien-Verband fordert Abschaffung

Die Verwaltungs GmbH Haus & Grund Karlsruhe begrüßt das gestern veröffentlichte Urteil des Landgerichts Berlin zur Mietpreisbremse. Die Berliner Richter halten das 2015 in Kraft getretene Gesetz für verfassungswidrig.

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"Die Mietpreisbremse muss jetzt schnellstmöglich abgeschafft werden", fordert Philipp Rademann, Geschäftsführer des Karlsruher Verbandes der Immobilieneigentümer, in einer Mitteilung an die Presse. Probleme auf dem Wohnungsmarkt ließen sich nicht durch immer neue gesetzliche Hürden lösen.

Auch andere gesetzliche Vorgaben, die das Bauen in den zurückliegenden Jahren erheblich verteuert haben, gehörten in der neuen Legislaturperiode zwingend auf den Prüfstand. "In einer wachsenden Stadt wie Karlsruhe besteht auch in den kommenden Jahren zusätzlicher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Hier ist die städtische Politik gefordert, neue Flächen für den Wohnungsbau auszuweisen", so Rademann weiter.

Der Karlsruher Mietspiegel 2017 belege eindeutig, dass die These, in Karlsruhe habe es in den vergangenen Jahren erhebliche Mietsteigerungen gegeben, falsch sei. "Das Mietniveau in Karlsruhe ist in den vergangenen Jahren weniger stark angestiegen als die Durchschnittseinkommen der baden-württembergischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", sagte Rademann.

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Kommentare (12)
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  •   Heiligergeist
    (31 Beiträge)

    Das ich nicht Lache...
    Für Herr Rademann geht es doch nur darum, noch mehr Geld aus den Mietern raus zu pressen. Wenn ich des mal von meinem Vermieter sehe, wird hier gar nichts gemacht. Es wird grundsätzlich versucht alles auf den Mieter abzuwälzen.
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  •   de.schwule.sascha
    (141 Beiträge)

    Es wohnen immer
    mehr Menschen in Karlsruhe und es hat das Mietniveau beträchtlich beinflußt d.h. die Mieten sind in den letzten Jahren sehr angestiegen!
    Außerdem sind mehr Menschen schneller zugezogen als es die Prognosen vorhergesagt haben.
    Statt für 330.000 Leute zu planen, sollte die Stadt Karlsruhe gleich 400.000 Leute mit einplanen für die zukünftige Infrastruktur und dem Wohnungsbau.
    So lahmarschig wie München.
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  •   ramius
    (133 Beiträge)

    Die Mietpreise
    müssen endlich halbiert werden und auf diesem Niveau für mindestens 10 Jahre festgeschrieben werden. Wie man das Konstrukt nennt ist egal, aber eine drastische Mietpreisbremse muss her.
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  •   Route66
    (841 Beiträge)

    Bezahlbaren Wohnraum gibt es für die
    Mittleren und unteren Einkommen, für Familien mit Kindern schon lange nicht mehr. Und jetzt soll wieder ein Freibrief geschaffen werden für Wuchermieten. Pfui Teufel.
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  •   Nachteule
    (368 Beiträge)

    Ausserdem sollte es noch jedes Wochenende eine Kiste Freibier
    nach Wahl vom Vermieter geben - persönlich vorbeizubringen !!!
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  •   zahlenbeutler
    (1026 Beiträge)

    nicht nur für größere Wohnungen
    sind die Mietpreise erheblich gestiegen, sondern auch für Einzimmerwohnungen. In der Südstadt z.b. von 2011-2015 von ca. € 11,50 auf € 15,50 kalt. Das sind keine Zahlen aus Vermutungen, sondern das Ergebnis einer Umfrage eines Projekts der Uni Karlsruhe.
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  •   Eckfaehnchen
    (1893 Beiträge)

    Der Klugsch......
    sollte mal die Lohnerhöhungen der Karlsruher Durchschnittseinkommen zugrunde legen. Diese sind mit
    Sicherheit niedriger als die vom ganzen Ländle (bes.Großraum Stgt.).
    Hier gibt es Angestellte, die seit 8 oder gar 10 Jahren für das gleiche Gehalt beschäftigt sind. Deren Betriebe
    geben angeblich nicht mehr her, für Arbeitsplatzwechsel sind sie zu alt.
    Nur deren Miete ist in den letzten 10 Jahren oft zweimal kräftigt erhöht worden. Wo bleibt der Ausgleich ?
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  •   cc91
    (106 Beiträge)

    Die Mietpreisbremse
    muss zwingend verschärft werden. Z.B. muss man Eigentümer zwingen können, seit Jahren leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum umzuwidmen. Zudem müssen illegale Versuche, die Bremse zu umgehen unter hohe Strafe gestellt werden. Abgesehen davon dürften in zentraler Innenstadtlage keine neuen Hotels und Gewerbeflächen, sondern nur Wohnungen gebaut werden.
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  •   ALFPFIN
    (5611 Beiträge)

    Karlsruher Immobilien-Verband fordert Abschaffung
    Die Mietpreisbremse ist sicher keine optimale gesetzliche Regelung.
    Klar, dass der Karlsruher Immobilienverband die Abschaffung fordert, damit die Mieten im freien Wohnungsbau erheblich erhöht werden können. Die Begründung, bei höheren Mieteinnahmen würden dann auch wieder im privaten Wohnungsbau mehr Wohnungen gebaut, ist vorgeschoben. Das war in den Städten mit einem wesentlich höheren Mietniveau in den letzten Jahren auch nicht der Fall. Und wenn gebaut wurde, dann nicht für mittlere und untere Einkommen. Das ist nicht im Interesse der privaten Wohnungsbauwirtschaft.
    "Das Mietniveau in Karlsruhe ist in den vergangenen Jahren weniger stark angestiegen als die Durchschnittseinkommen der baden-württembergischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", sagte Rademann."
    Diese Aussage ist schon zynisch. Das heißt, man will die Miete entsprechend der Lohnerhöhungen ansteigen lassen. Die Lohnerhöhungen sollen den allgemeinen Anstieg der Lebenshaltungskosten der Mieter
    ausgleichen.
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  •   NeoTiger
    (418 Beiträge)

    Für Karlsruhe nicht
    Hier sind eher je nach Lage 9-11 Euro pro m² üblich.

    Für München wäre das hingegen sehr günstig.
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