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Karlsruhe Keine Strompreiseröhung: Stadtwerke Karlsruhe warnen vor unseriösen Anrufen

Mit unseriösen Anrufen werden Kunden der Stadtwerke Karlsruhe aktuell fälschlicherweise auf vermeintliche Strompreiserhöhungen aufmerksam gemacht. Mit ihren falschen Angaben wollen die Anrufer Kunden abwerben und ihnen neue Energieverträge aufdrängen. Doch diese Angebote sind oft teurer als zunächst versprochen.

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Immer häufiger erhalten die Stadtwerke Karlsruhe von ihren Kunden vermehrt Rückmeldung über unseriöse Telefonanrufe und falsche Behauptungen zum Strompreis. Die Anrufer behaupten, dass die Stadtwerke Karlsruhe im März den Strompreis erhöhen würden. Sie wollen so am Telefon Energieverträge abschließen. Den Behauptungen widersprechen die Verantwortlichen der Stadtwerke in einer Pressemeldung.

Für das Jahr 2017 sei keine Strompreiserhöhung geplant. Vielmehr halten die Stadtwerke nach eigenen Angaben ihre Strompreise bereits seit dem Jahr 2013 stabil. Den Betroffenen empfehlen sie, bei solchen Anrufen Vorsicht walten zu lassen. Die Kunden sollten keine Verträge mit unbekannten Anrufern am Telefon oder an der Haustüre abschließen. Zunächst sollten die Angebote sorgfältig geprüft werden.

Weiter solle man bei Preisvergleichsportalen im Internet Vorsicht walten lassen: Diese würden oft die günstigeren Sonderverträge des jeweiligen regionalen Stadtwerks gar nicht mit einbeziehen. Bei den angebotenen Energieverträgen bestehe die Gefahr, dass es noch teurer wird, als den Kunden eingangs versprochen werde. Die vermeintlichen Einsparungen sind oft an hohe einmalige Bonuszahlungen und weitere Bedingungen gekoppelt, wodurch es in den Folgejahren teurer wird.
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Kommentare (1)
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  •   IchKA
    (246 Beiträge)

    11.03.2017 07:46
    Das stimmt aber ....
    "Für das Jahr 2017 sei keine Strompreiserhöhung geplant. Vielmehr halten die Stadtwerke nach eigenen Angaben ihre Strompreise bereits seit dem Jahr 2013 stabil."
    Das mag sein, aber die Stadtwerke halten ihre Preise stabil, aber vor allem sehr hoch im Vergleich. Ich habe gerade gewechselt und zahle für Grünstrom aus regenerativen Energien deutlich weniger als bei den Stadtwerken für Atomstrom. Das gilt auch für die überdurchschnittlich hohen Gaspreise in KA.
    Das haben mittlerweile wohl viele Verbraucher in der Stadt gemerkt und gewechselt, was dazu geführt hat, dass die Quersubventionierung des Nahverkehrs durch die Stadtwerke und damit auch der unseligen Mini-U-Bahn nicht mehr funktioniert. Für mich hört bei diesem Wahnsinn der Lokalpatriotismus auf. Wechseln, sparen und ein deutliches Zeichen setzten.
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