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Karlsruhe Studie aus Karlsruhe: CO2-Einsparung durch Gigaliner möglich

Der Einsatz von Riesenlastwagen auf deutschen Straßen kann einer Studie zufolge positiv für den Klimaschutz sein - wenngleich die Wirkung insgesamt gering wäre. Herausgeber der Studie ist unter anderem die LUBW mit Sitz in Karlsruhe.

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Dem Papier zufolge wird der CO2-Ausstoß um elf Prozent gesenkt, wenn man das gleiche Ladungsvolumen in den neuen, gut 25 Meter langen Fahrzeugen transportiert statt in normalen Lastwagen. Die am Donnerstag vom Landesumweltamt publizierte Studie kommt von den Unternehmen Prognos und Thinkstep, sie war 2015 von der Landesregierung und vom Lkw-Bauer Daimler in Auftrag gegeben worden.

Die Autoren prognostizieren für 2030 nur eine minimale Absenkung der Emissionen im gesamten deutschen Güterverkehr um 0,22 Prozent durch Gigaliner, auch weil die Einsatzmöglichkeiten begrenzt sind. Lang-Lkw fahren auf bestimmten Autobahn-Strecken, die Lastwagenbauer fordern aber eine Ausweitung des Streckennetzes. Umweltschützer sehen die Fahrzeuge hingegen kritisch.

Studie

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Kommentare (20)
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9674 Beiträge)

    Schwachsinn!
    und wie kommt dieser Flugzeugträger durch unsere engen Straßen?

    vielleicht per KIT-Autopilot???
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  •   NeoTiger
    (418 Beiträge)

    Lenkbare Hinterachsen
    ... wäre z.B. eine Möglichkeit. Wenn der Anhänger die auch noch hat, ist der Gigaliner theoretisch wendiger als ein normaler Sattelzug.
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  •   bier2
    (613 Beiträge)

    die dürfen nur auf bestimmten Straßen
    fahren..
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    Dort wo die Fahren....
    ..... ist freies Gelände in Autobahnnähe. Das funktioniert so, wie vormals die Eisenbahn, die wurde ja auch nicht durch enge Innenstädte gezwängt. Leider lässt sich mit der bahn keinen Reibach machen, daher mehr LKW-Umschlag am Ortsrand und breitere Autobahnen.
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    Hatte noch was vergessen......
    ..... die Güterumschlagstellen am Ortsrand von UPS,GLS,DPD etc. liefern dann mit kleineren Fahrzeugen die bestellten Waren aus oder der Kunde holt dort mit dem PKW seine Waren selbst ab.
    So wird der LKW Verkehr in den Innenstädten vermieden und Kleintransporter sam PKW stehen im Stau...
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  •   Aussie
    (541 Beiträge)

    Lächerliche Minikutschen.
    Unsere sind doppelt so lang und dreimal so schwer. grinsen
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    In Australien....
    ..... gibt es auch keine so enge Bebauung wie hierzuland und wohl auch keine Eisenbahnen.
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  •   Aussie
    (541 Beiträge)

    Natürlich gibts auch Eisenbahnlinien
    aber all zu große Bedeutung haben die nicht. Das stimmt.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9674 Beiträge)

    Ihr habt ja auch mehr Platz,
    in Aussieland war ja auch kein Mittelalter mit Stadtmauern etc.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    Milchmädchenrechnung at its best....
    Das ist ja nur EIN Aspekt von hunderten betrachtet.

    Gigaliner beanspruchen den Belag und Brücken mehr als andere Fahrzeuge. Dadurch entsteht höherer Verschleiß . Die Reparatur dieser Dinge geht auch wieder zu Lasten der Umwelt. Im übrigen genauso wie die Herstellung und der Vertrieb dieser Gigaliner. Wahrscheinlich verursachen die Hochglanzprospekte und der Verkehr von Vertretern mehr Schadstoffe als die Flotte tatsächlich einsparen kann grinsen

    Mal ganz davon abgesehen, daß diese LKWs wohl genauso dem Markt unterworfen sind wie andere. Und da gibts eben Leerfahrten, halbvolle und den Sprit nicht lohnende Transporte.

    WENN oder FALLS man der Meinung sein sollte, man müsse was für die Umwelt tun, dann sollte man einfach dafür sorgen, daß Ware auf die Schiene kommt. Und hinterfragen, ob es uns tatsächlich dient, wenn wir immer mehr Müll kaufen, der immer schneller im Abfall landet.
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