Karlsruhe Karlsruher Online-Plattform will bei Studienwahl helfen

Ein Team von Karlsruher Studenten eine hat Online-Plattform entwickelt, die Studieninteressierten kostenfrei bei der Suche nach dem passenden Studiengang unterstützen soll. StuSer will Interessierte und Studierende miteinander in Kontakt bringen.

Die meisten Abiturienten streben ein Studium an. Jedoch fällt es vielen schwer, unter der unübersichtlich großen Zahl der verschiedenen Studiengänge den geeigneten auszuwählen. Die Online-Plattform, die bei der Wahl helfen soll, hat den Namen "StuSer", eine Kurzform von "Studien-Service". Auf der Webseite der Karlsruher Studenten, die bereits seit Mitte 2011 online ist, können Studieninteressierte deutschlandweit nach Studiengängen suchen und mit Studierenden in Kontakt treten.

Interessierte haben die Möglichkeit, Fragen an Studierende des Studiengangs ihrer Wahl zu stellen oder in betreits beantworteten Fragen nach Informationen zu stöbern.

"Nach dem Abitur hatten die meisten von uns nicht so wirklich eine Ahnung, was hinter den verschiedenen Studiengangnamen steht. Wirklich hilfreich waren meist nur die Gespräche mit großen Geschwistern oder Bekannten, die schon am Studieren waren und einem erzählen konnten, wie das ganze so ablief", erläutert Jens-Kristof Klumpp, eines der Gründungsmitglieder von StuSer, die Motivation in einer Pressemitteilung.

"Falsche Vorstellungen führen zu Studienabbruch"

"Natürlich bieten die Studienberatungen der Hochschulen auch eine gute Ressource für Informationen, diese sind aber eben doch meist sehr objektiv wie z.B. Informationen über Zulassungsvorrausetzungen", meint Armin Kurrle, IT-Verantwortlicher und ebenfalls Gründungsmitglied. "Nichtsdestotrotz sind wir gerade in Kooperationsgesprächen mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), um auch offizielle Beratungsorganisationen und Fachschaften einzubinden", so Kurrle weiter.

Kurrle berichtet, Umfragen unter Schülern hätten ergeben, dass die Schüler oft unzureichende Informationen und daraus resultierende falsche Vorstellungen von einem Studium haben. "Diese falschen Vorstellungen führen dann häufig zu einem Studienabbruch. Genau das wollen wir mit unserem Projekt ändern". Die Fragen, die Studieninteressierte Studierenden stellen, werden nach Angaben der Beteiber meistens innerhalb von 48 Stunden beantwortet.

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