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Karlsruhe Autonomes Fahren: Landesregierung fördert Forschung mit 2,5 Millionen Euro

Mit 2,5 Millionen Euro will die Landesregierung die Forschung auf dem Testfeld "Autonomes Fahren" vorantreiben. Mit dem gemeinsamen Forschungsförderprogramm "Smart Mobility" wollen die Ministerien aus Wissenschaft, Forschung, Kunst und Verkehr grundlegende Fragen des automatisierten und vernetzten Fahrens klären.

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Gefördert werden sollen laut einer Pressemitteilung transdisziplinäre Forschungsvorhaben, die Fragen der Kommunikation, der Interaktion und deren Wirkungen zwischen autonomen Fahrzeugen, den Verkehrsteilnehmern, den Infrastrukturen und der Umwelt bearbeiten und auf dem Testfeld "Autonomes Fahren Baden-Württemberg" (TAF BW) empirisch untersuchen. 

Von den Forschungsvorhaben erwarte man, dass auch Wirkungen für den Verkehr berücksichtigt werden. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen für eine moderne nachhaltige Mobilität entwickelt werden.

Die Förderung von Konzeption, Planung und Aufbau eines Testfelds zum vernetzten und automatisierten Fahren in Baden-Württemberg in Höhe von 2,5 Millionen Euro sei ein Kernstück der Strategie, die die Digitalisierung verschiedener Mobilitätskonzepte in Baden-Württemberg weiter ausbauen soll. Mit dem Aufbau des Testfelds wurde bereits 2016 in der Region Karlsruhe, Bruchsal und Heilbronn begonnen. Die erste Inbetriebnahme soll Ende 2017, Anfang 2018 erfolgen.

Im Testfeld werden ausgewählte Strecken im innenstädtischen Bereich unter anderem in Karlsruhe und Bruchsal sowie auf angrenzenden Landes- und Bundesstraßen und Autobahnen modular für Versuche und Erprobungen zur Verfügung stehen. Mögliche Beispielanwendungen innerhalb des Testfelds sind unter anderem automatisierter ÖPNV Shuttle- und Busbetrieb, automatisierter Logistik- und Lieferbetrieb sowie automatisierte Sonderfahrzeuge oder Mobilitäts-Apps und Dienste.
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Kommentare (8)
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  •   Hoschilein
    (3 Beiträge)

    20.06.2017 18:54
    Für was ?
    Sorry - selbstfahrende Autos finde ich ja prinzipiell gut - sollte man das Geld aber nicht erst einmal in die Förderung und Entwi klung von Elektroautos tun ? So erreichen wir das Ziel der Bundesregierung nie.......
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  •   peddersenn
    (787 Beiträge)

    20.06.2017 10:44
    kommt drauf an, für was.....
    Von mir aus kanns automatisiertes Fahren für irgendwelche Gondolettas in der Stadt und auch für LKW-Trosse auf der Autobahn geben.

    Ne Notwendigkeit für das Privatauto sehe ich da nicht. Das läuft bei mir eher unter Verkomplizierung = Umweltverschmutzung. Unsere Autos sind heute schon um den Faktor 5 zu schwer, zu kompliziert, zu elektronisch ausgestattet, zu unnachhaltig, zu teuer. Das ändert sich nicht daduch, daß jetzt im und ums Auto noch mehr Elektronik hingeschraubt wird.

    Und sparen tut das weder Parkraum noch Verkehrsaufkommen noch Straßenraum noch Abgas.
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  •   bier2
    (575 Beiträge)

    20.06.2017 13:02
    doch, wenn das Carsharing Autos sind
    die man sich bestellen kann und dann selbständig vorbeikommen.

    Ein Auto steht 90% der zeit nur rum, mit solchen Systemen kann gibt es den ganzen ruhenden Verkehr nicht mehr und es sind viel weniger fahrzeuge unterwegs.
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  •   ProKA
    (608 Beiträge)

    20.06.2017 21:52
    Ganz
    genau. Das wird in wenigen Jahren zum Alltag gehören. Und wer jetzt die Chance verpasst, um in der nahen Zukunft in diesem Markt zu bestehen, wird von der Konkurrenz überrollt.
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  •   Ozeiger
    (1328 Beiträge)

    20.06.2017 23:57
    In wenigen Jahren,
    genauso wie das E-Auto seit 20 Jahren. Oder das Öl, das seit 40 Jahren konstant in 10 Jahren aus ist.
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  •   Greif
    (1403 Beiträge)

    20.06.2017 14:31
    wenn du meinst...
    Zitat von bier2 es sind viel weniger fahrzeuge unterwegs.

    Wenn die aber
    Zitat von bier2 dann selbständig vorbeikommen.
    , entstehen zusätzliche Leerfahren und damit zusätzliches Verkehrsaufkommen.

    Im blödesten Fall liegt dieses zusätzliche Verkehrsaufkommen entgegen oder quer zu einer heutigen Hauptlastrichtung und schiesst dir die Leistungsfähigkeit irgendeiner Kreuzung ab.

    Und wenn die Hauptverkehrszeit vorbei ist, brauchst du auch bei Carsharing-Autos zumindest ein paar Wägelchen weniger, die irgendwo abgestellt sein wollen (Sharing-Autos oder Taxis sind je nach Standort derzeit ca. 40 - 60% der Zeit produktiv) - ein Tag und Nacht gleichmäßiges Verkehrsaufkommen werden wir beide jedenfalls nicht erleben zwinkern
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  •   ProKA
    (608 Beiträge)

    20.06.2017 08:57
    Da
    muss noch viel mehr Investiert werden.
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  •   andip
    (8038 Beiträge)

    20.06.2017 12:08
    Stimmt schon
    2,5 Mio und die aufgeteilt auf mehrere Forschungsprojekte, da kommt man nicht sehr weit.
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