Karlsruhe Ausbildung für Geflüchtete: Immer mehr Jugendliche in Betrieben

Die Zahl der Jugendlichen aus den sogenannten "nicht-europäischen Asylzugangsländern", die einen Lehrvertrag haben und somit in eine Ausbildung starten, steigt. Das teilt Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil in einer Zwischenbilanz mit.

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Voraussichtlich 83 Jugendliche aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien beginnen laut Pressemitteilung der Kammer in diesem Jahr eine Ausbildung im Handwerk. Wohlfeil rechnet damit, dass von den Jugendlichen vor Ausbildungsbeginn zusätzliche Qualifikationen erworben werden müssen, wie beispielsweise die Sprache zu lernen, Praktika zu absolvieren oder eine Berufsvorbereitungsmaßnahme für Flüchtlinge in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe, die mehrmals im Jahr durchgeführt wird.

Außerdem gebe es weitere Jugendliche mit Bleibeperspektive, die momentan bereits Praktika oder Vorbereitungskurse für eine Ausbildung absolvieren. Insgesamt sei die Zahl aber eine Bestätigung, dass die Arbeit der Kümmerer der Handwerkskammer und das Übergangsmanagement mit allen beteiligten öffentlichen Trägern zu funktionieren beginne: "Insgesamt haben die Betriebe eine starke Kultur entwickelt, um die Integration der Geflüchteten in die Arbeits- und Lebenswelt Europa zu ermöglichen."

 

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