Pforzheim 7,5 Millionen Euro für neue Kläranlage: Land fördert Bauprojekt in Pforzheim

Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat der Stadt Pforzheim einen Förderbescheid in Höhe von 7,5 Millionen Euro überreicht. Mit dem Landeszuschuss kann die Stadt ihre Kläranlage um die sogenannte vierte Reinigungsstufe erweitern. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 11 Millionen Euro.

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"Die Maßnahme in Pforzheim wird dafür sorgen, dass weniger Spurenstoffe wie Arzneimittel, Flammschutzmittel oder Hormone in die Enz gelangen werden", sagte Helmfried Meinel. Dies stelle einen wichtigen Beitrag für den Gewässerschutz in Baden-Württemberg dar. Darüber hinaus eliminiere die geplante Maßnahme pro Jahr rund 100 Tonnen sauerstoffzehrende Substanzen und vier Tonnen Phosphor aus dem Abwasser. "Dies wird die Enz als Lebensraum für Tiere und Pflanzen deutlich aufwerten", betonte Meinel. "Für ihr modernes Abwasserprojekt erhält die Stadt daher mit 7,5 Millionen Euro den größten Förderzuschuss, den das Land im Bereich Abwasser in diesem Jahr bisher vergeben hat", betonte der Amtschef des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Meinel wies darauf hin, dass die Stadt Pforzheim als eine der ersten Städte in Deutschland bereits seit dem Jahr 1912 ein Klärwerk betreibe und seither immer mit der Entwicklung Schritt gehalten und die stetig steigenden Anforderungen erfüllt habe. "Die nun geplante Anlage wird die Kläranlage in Pforzheim wieder auf die neueste technische Stufe heben", so Helmfried Meinel.

Die Maßnahme in Pforzheim unterstreiche einmal mehr die führende Rolle des Landes im Bereich der Abwasserreinigung, betonte Helmfried Meinel. "Baden-Württemberg nimmt hier in Deutschland und in Europa eine Spitzenposition ein. Damit die Städte und Gemeinden ihr Abwasser effizienter und umweltverträglicher beseitigen können, stellt ihnen die Landesregierung dieses Jahr insgesamt rund 50 Millionen Euro bereit."

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