International
05.02.2012 - KAIRO
Nach den jüngsten blutigen Straßenschlachten in Kairo machen viele Ausländer eine Bogen um die ägyptische Hauptstadt. Ein Sprecher am internationalen Flughafen Kairo sagte am Sonntag, die Besucherzahlen, die nach dem Umsturz vor einem Jahr bereits
05.02.2012 - KAPSTADT
Die südafrikanische Regierungspartei ANC hat die Suspendierung des Parteirebellen Julius Malema vorläufig bestätigt: Der Chef der ANC-Jugendliga habe dem Ansehen der Partei tatsächlich geschadet, so der Disziplinarausschuss des ANC am Samstag in Pretoria. Der Ausschuss erlaubte Malema aber, in zwei Wochen bei einem weiteren Parteianhörungsverfahren erneut seine Position darzustellen.
05.02.2012 - RANGUN
Das ehemals abgeschottete Birma will in Kürze ein elektronisches Visa-Anmeldeverfahren einführen. Besuche in dem Land sollen dann einfacher werden. Geplant sei, das Internet-Verfahren im März in Betrieb zu nehmen, sagte Tourismusminister Tint San der "Myanmar Times".
05.02.2012 - TEHERAN
Der Iran hat für den Fall eines Angriffs mit Vergeltungsschlägen gedroht. Der Iran werde jedes Land angreifen, von dessen Staatsgebiet Feinde Teherans einen Angriff starteten, sagte der stellvertretende Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Hossein Salami, am Sonntag der Nachrichtenagentur Fars.
05.02.2012 - MOSKAU
Russland hat nach Klagen von europäischen Energieversorgern erstmals Probleme bei Gaslieferungen an den Westen eingeräumt. Vorrangige Aufgabe des staatlichen Energieriesen Gazprom sei es, den wegen der Extremkälte gestiegenen Bedarf in Russland zu befriedigen.
01.02.2012 - DÜSSELDORF
Die Europäische Union (EU) könnte einem Pressebericht zufolge Finanzinvestoren stärker in die Haftung nehmen als bislang. So drohe der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs eine Strafe in niedriger Millionenhöhe für einen Kartellverstoß
30.01.2012 - LONDON
Nach heftiger Kritik will der Vorstandschef der größtenteils verstaatlichten Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland ) (RBS) , Stepehn Hester, auf eine Sonderzahlung in Höhe von fast einer Million Pfund verzichten.
27.01.2012 - ROM
Der italienische Regierungschef Mario Monti hat die Herabstufung der Kreditwürdigkeit seines Landes durch die US-Ratingagentur Fitch gelassen aufgenommen. Das seien alles Dinge, die nicht neu seien, und sie urteilten nicht über die aktuelle Politik Italiens, betonte Monti, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.
26.01.2012 - LONDON
Der Vorstandschef der größtenteils verstaatlichten Royal Bank of Scotland, Stephen Hester, wird in diesem Jahr einen Bonus im Wert von 963.000 Pfund (1,15 Millionen Euro) erhalten.
26.01.2012 - ATHEN/WASHINGTON
Griechenland und seine privaten Geldgeber arbeiten weiter mit Hochdruck an einer Kompromisslösung zum geplanten Schuldenschnitt für das pleitebedrohte Land. Der Chef des Internationalen Bankenverbandes (IIF), Charles Dallara, sollte am Donnerstagabend mit Regierungschef Lucas Papademos und Finanzminister Evangelos Venizelos zusammentreffen.
26.01.2012 - TOKIO
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, steht japanischen Medienberichten zufolge vor der Verstaatlichung. Wie die führende Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, sieht ein
26.01.2012 - WASHINGTON
US-Finanzminister Timothy Geithner hat Spekulationen über seinen Ausstieg aus der Regierung nach der Wahl im Herbst neue Nahrung gegeben. Er erwarte nicht, von Präsident Barack Obama um eine zweite Amtszeit gebeten zu werden, sagte Geithner dem US-Fernsehsender Bloomberg TV am Mittwoch.
24.01.2012 - ROM/BRÜSSEL
Am zweiten Tag der Blockade italienischer Autobahnen durch protestierende Lkw-Fahrer hat sich die EU-Kommission eingeschaltet. EU-Kommissar Antonio Tajani habe mit der italienischen Innenministerin Anna Maria Cancellieri telefoniert und vor den Folgen
22.01.2012 - KARLSRUHE
Die politisch umstrittene Benzinpreisbremse aus Österreich ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkungslos. "Die Anreizmechanismen sind in diesem Modell so gesetzt, dass sie dem Autofahrer keinen Nutzen bringen", sagte der Karlsruher Doktorand Michael Hesch der Nachrichtenagentur dpa.
20.01.2012 - JUBA/JOHANNESBURG
Der Südsudan hat für die kommenden zwei Wochen eine Unterbrechung seiner Ölproduktion angekündigt. Damit reagiert das noch junge Land auf wachsende Spannung mit dem Sudan über die Verteilung von Öl-Einnahmen. Der Stopp sei bereits eingeleitet worden, sagte Informationsminister Barnaba Benjamin der BBC am Freitag.
20.01.2012 - PEKING
Der chinesische Staatsfonds beteiligt sich am größten britischen Wasserversorger. Die China Investment Corporation (CIC) übernehme 8,68 Prozent an Thames Water, berichtete der Fonds am Freitag in Peking auf seiner Webseite. Das 4500 Mitarbeiter zählende Unternehmen versorgt 14 Millionen Kunden in London und weiterer Umgebung. Über die Höhe der Investition wurde nichts mitgeteilt.
20.01.2012 - NEW YORK
Nachdem die US-Behörden die Datentausch-Plattform Megaupload dichtgemacht haben, hat die berüchtigte Hackergruppe Anonymous Vergeltung angekündigt. Sie drohte, unter anderem die Website der Bundespolizei FBI und des Justizministeriums vom Netz zu nehmen. Tatsächlich waren die Adressen in der Nacht zum Freitag nicht oder nur eingeschränkt zu erreichen.
18.01.2012 - NEW YORK/BERLIN
Im Internet wird gestreikt: Die englischsprachige Version des Online-Lexikons Wikipedia ist für einen Tag vom Netz gegangen. Die Macher der Enzyklopädie wollen damit gegen ein geplantes US-Gesetz protestieren, dass zum Schutz der Urheberrechte auch Netzsperren vorsieht. Kritiker argumentieren, dass damit eine Zensur-Infrastruktur geschaffen würde, die auch für andere Zwecke einsetzbar wäre.
16.01.2012 - WASHINGTON/BERLIN
Mit harten Bandagen wird in den USA um neue rechtliche Waffen gegen Online-Piraten gestritten. Nach wochenlanger Debatte ergriff jetzt die Regierung von US-Präsident Barack Obama das Wort und wandte sich gegen das Gesetzesvorhaben mit der Bezeichnung "Stop Online Piracy Act" (SOPA).
15.01.2012 - TEHERAN
Der Iran hat den Golfstaaten mit Konsequenzen gedroht, sollten sie das geplante EU-Ölembargo gegen Teheran mit Ersatzlieferungen unterstützen. Eine entsprechende Warnung sprach der iranische Botschafter bei der Organisation Erdöl exportierender Länder