Streik bei Karlsruher Banken: Heute bleibt der Schalter dicht
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Karlsruhe (ps/feb) - Die zweite Warnstreikwelle bei den Banken erreicht Baden-Württemberg und Karlsruhe, teilt die Gewerkschaft Verdi in einer Pressemeldung mit. Verdi ruft diese Woche Bankbeschäftigte in Baden-Württemberg zu Streiks auf, um den Druck auf die Arbeitgeber der privaten und öffentlichen Banken zu erhöhen. Karlsruhe ist als erste Stadt im Land am Dienstag, 22. Mai, davon betroffen.
Hintergrund sei die laufende Tarifrunde für die bundesweit rund 220.000 Bankbeschäftigten, für die die Arbeitgeber in der dritten Runde ein von der Verdi-Tarifkommission als "unzumutbar" bewertetes Angebot vorgelegt haben.
Tagesstreik in Karlsruhe am Dienstag
"Das bisherige Angebot der Arbeitgeber ist angesichts der mittlerweile erreichten Abschlüsse in den unterschiedlichsten Branchen nur noch inakzeptabel. Es ist höchste Zeit für eine Gehaltssteigerung, die Respekt und Wertschätzung beinhaltet", sagt Rosemarie Bolte, zuständige Landesfachbereichsleiterin der Gewerkschaft.
Der Beginn der Streikmaßnahmen in Baden-Württemberg, wird in Karlsruhe sein, so Verdi weiter. Am Dienstag, 22. März, werde bei der Commerzbank, Deutsche Bank, L-Bank, LBBW zum Tagesstreik aufgerufen. Im weiteren Verlauf der Woche folgen zudem Schwäbisch Hall, Stuttgart, Mannheim und Ludwigsburg.
Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt sowie tarifliche Schutzregelungen für Berater, eine Ausbildungsquote von sieben Prozent, die unbefristete Übernahme von Auszubildenden, die Verlängerung der Vorruhestandregelung und tarifliche Verbindlichkeit für besseren Gesundheitsschutz. Das vorliegende Angebot der Arbeitgeber sehe nach Gewerkschaftsberechnungen lediglich eine Erhöhung der Gehälter um weniger als 1,4 Prozent umgerechnet auf zwölf Monate vor. Damit liege es weit unter der Inflationsrate und würde einen Reallohnverlust für die Beschäftigten bedeuten, so Verdi weiter.
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- (651 Beiträge) | 22.05.2012 13:51Bankenstreik.... da können die Banker schon keine Dummheiten machen. Zu Bedenken ist auch, dass die Banker von den Einlagen der Kunden und die dafür einkassierten Gebühren leben. Geld arbeitet nicht poduktiv, so wie ein Handwerker, der durch seine Hände Arbeit Neu -oder Mehrwerte schafft.Die Banken verwalten nur und sollten den Kunden dienen. Es grenzt schon an Veruntreuung, wenn sich die Banker an fremer Leute Geld bereichern.




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