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14.07.2012 02:18
 
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Hoepfner vs. Eichbaum: Kampf ums regionale Biermonopol? [44]

Plakatwerbung von Hoepfner am Heidelberger Hauptbahnhof
Bild:(mda)

Karlsruhe/Mannheim (mda) - Der Deutsche trinkt gerne Bier. Im September 2011 wurden in Baden-Württemberg fast 560.000 Hektoliter Bier gebraut - 90 große Schwimmbecken voll. Auch hier in der Region gibt es zahlreiche Brauereien. Der Konkurrenzkampf geht auch über Karlsruhe hinaus. So rührt die Karlsruher Privatbrauerei Hoepfner gerade heftig in Heidelberg die Werbetrommel. Und die Eichbaum Brauerei aus Mannheim hängt immer wieder Werbe-Plakate in Karlsruhe auf. Kurpfälzer Braukunst gegen Badische Brautradition: Tobt ein Kampf um das regionale Biermonopol?
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Wer kürzlich in Heidelberg unterwegs war, dem könnte das ein oder andere Werbe-Plakat der Karlsruher Privatbrauerei Hoepfner aufgefallen sein. Aber auch in Karlsruhe ist immer wieder Werbung der Mannheimer Brauerei Eichbaum zu sehen. Wollen die beiden regionalen Brauereien in das Hoheits-Gebiet der jeweils anderen vorstoßen?

"Einen speziellen Wettbewerb mit Eichbaum gibt es nicht", sagt Dagmar Zimmermann, Pressesprecherin von Hoepfner, auf ka-news-Anfrage. Dass Hoepfner in der Region Heidelberg werbe, sei nichts Neues. Denn die Region Heidelberg/Mannheim gehöre schon immer zum Vertriebsgebiet der Hoepfner Brauerei. Man wisse, dass in dieser Region eine große Kaufkraft zuhause sei und um diese bemühe man sich eben, so Zimmermann.

Wettbewerb zwischen Brauereien

So sei es der Hoepfner Brauerei auch gelungen, die Anzahl der Gastronomiekunden in diesem Raum in den letzten Jahren zu erhöhen. Außerdem habe die Brauerei das Engagement beim Zweitligaverein SV Sandhausen verstärkt. Auch die Regionen Pforzheim, Rastatt, Baden-Baden und die Südpfalz stünden im Fokus der Karlsruher Brauerei.

Also keine Konkurrenz mit Eichbaum? "Wir sind natürlich miteinander im Wettbewerb. Wenn durch einen solchen Wettbewerb die baden-württembergische Braukultur gestärkt wird, dann finden wir das gut. Frei nach dem neuen Slogan des baden-württembergischen Brauerbundes: Einfach besser! Bier aus Baden-Württemberg", so die Hoepfner-Sprecherin.

"Es geht nicht um die Vormachtsstellung"

Auch bei Eichbaum will man von einem besonderen Wettkampf nichts wissen. "Das sind normale Geschäfte unter benachbarten Brauereien", so Volker Dressler, Sprecher der Brauerei Eichbaum, gegenüber ka-news. Das Unternehmen Eichbaum sei schon sehr lange in der Region Karlsruhe aktiv. Dass gerade ein neuer Wettbewerb um die Vormachtsstellung in der Region entbrenne, davon könne überhaupt keine Rede sein.

"Wir sind eine regionale Brauerei. Unser Schwerpunkt liegt im Gebiet der alten Kurpfalz - also Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Aber genauso verlieren wir nicht den Blick in die anderen Regionen", so Dressler. So gehöre auch Karlsruhe zum Vertriebsgebiet der Mannheimer Brauerei. "So wie Hoepfner in Mannheim präsent ist, sind auch wir in Karslruhe präsent", erläutert der Eichbaum-Sprecher.

Kurpfälzer Braukunst gegen Badische Brautradition

Die Brauerei Hoepfner wurde 1798 gegründet und gehört zu den ältesten noch aktiven Unternehmen in Karlsruhe. Gebraut und abgefüllt wird bis heute in der 1896 erbauten "Hoepfner Burg" in der Karlsruher Oststadt. Das Sortiment umfasst zwölf Biersorten. Innerhalb der historischen Mauern findet sich ein hochmoderner Betrieb, der nach den Firmenleitlinien "Qualität, Kontinuität und Partnerschaft" geführt werde, so Hoepfner.

1679 gründete der Wallone Jean du Chène in Mannheim eine Brauerei mit Schankwirtschaft, die er nach seinem Namen "Eichbaum" benannte. Daraus entwickelte sich nach Unternehmensangaben eine der größten und leistungsfähigsten Brauereien Baden-Württembergs. Eichbaum ist das älteste Unternehmen Mannheims, das seit Gründung zwar an verschiedenen Standorten, aber immer in Mannheim seinen Sitz hatte. Das Sortiment umfasst etwa 15 Biersorten.

"Durst wird durch Bier erst schön", heißt es unter Bierliebhabern. Lesen Sie mehr zu Brauereien in der Region unter: Karlsruhe für Biertrinker.

Mehr zu: Ticker Bier Brauerei Alkohol Hoepfner Eichbaum Wirtschaft

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:

Kriminalität in Karlsruhe: Mehrere Einbrüche in der Region [8]


Gestellte Einbruchsszene


Kommentare [44]
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  • (29986 Beiträge) | 14.07.2012 02:36
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    baden in eichbaum
    Vielleicht mal eine Anregung für den Totalversager karlsruherischen Werbetums.

    wie hiess der nochmal, der kleine penner? ok vergessen, er hat gelernt, dass er vielleicht viel Geld macht aber niemals ein 'Kopf' wird. Da fehlts halt. Für den Eintrag in die Geschichtsbücher muss man GROSSES leisten. Badkappen in ideen - langt net. Ist eben so Bademeisterniveau der Werbeagenturen. Aber grosse Fresse. Erst was schaffen, dann mit den grossen Hunden scheissen. Penner.
  • (29986 Beiträge) | 14.07.2012 02:44
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    Grad vorhin
    hatt ich die Diskussion.

    Wertschöpfung IT? Null.

    Des kannsch doch net sage het, ohne dem IT geht gar nix!
    Het: Ohne IT wird blöd, aber ich kann überleben. Ihr net.

    So siehts aus. Ich kann überleben. Also wärs gut nett zu mir zu sein. Weil ich auch jeden opfere und das kann wehtun.
  • (3762 Beiträge) | 14.07.2012 08:27
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    Mal wieder gar nix getrunken, ...
  • (6752 Beiträge) | 14.07.2012 09:17
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    was soll man auch machen
    überall Bierwerbung und in Gedanken verfolgen einen immer noch die Badideen.
  • (29986 Beiträge) | 14.07.2012 13:21
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    Fast,
    lieber Radsportfreund. grinsen

    Aber jetzt wird gschafft!
  • (11977 Beiträge) | 14.07.2012 09:31
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    Entzugserscheinungen?
    Tief durchatmen und Golfspielen. Das könnte helfen.
  • (758 Beiträge) | 14.07.2012 11:22
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    ;)
  • (2455 Beiträge) | 14.07.2012 09:26
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    Nur von Vorteil
    Konkurrenz ist immer gut und vielleicht fällt ja mal das Hoepfner-Monopol in Karlsruhe und es gibt besseres Bier und eine bessere Auswahl.
  • (1975 Beiträge) | 14.07.2012 09:48
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    Wer den Krempel
    von Hoepfner oder Moniger-Hatz immer noch nicht satt hat, der säuft auch Rössl-Bräu.
    Ich tinke 100 Mal lieber das Zeugs von Eichbaum statt die Karlsruher Einheits-Bierpisse...die einzige löbliche Ausnahme in Schilda ist das
  • (2619 Beiträge) | 14.07.2012 11:16
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    Eichbaumbier unerreicht
    5 gesoffen 6 gesei...

    Diese Pisse kansch selber saufe. Vielleicht taugt se auch zum ablaugen.
  • (1150 Beiträge) | 14.07.2012 13:05
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    Also
  • (2455 Beiträge) | 14.07.2012 18:04
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    100000
    Penner können sich nicht irren zwinkern
  • (93 Beiträge) | 14.07.2012 10:43
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    meines Erachtens
    kann man doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Hoepfner ist doch mit dem Mannheimer Leichenwasser zu vergleichen!
  • (1203 Beiträge) | 14.07.2012 13:58
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    Wohl wahr..
    ..diese Mannemer Brüh` ist doch kaum zu geniessen.

    Hoepfner oder insbesondere Rothaus sind -geschmacklich- ganz andere Kaliber...
  • (796 Beiträge) | 14.07.2012 10:44
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    interessant
    wie viele glauben das hoepfner noch das regionale kleine unternehmen ist, wo herr hoepfner selber am kessel steht...
  • (758 Beiträge) | 14.07.2012 11:19
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    Bierkonkurrenz in Nordbaden
    Eichbaum gab's schon immer in Karlsruhe und Hoepfner schon immer in Heidelberg, das ist absolut nichts besonderes. Eichbaum ist allerdings immer noch Eichbaum, während Wolf bei Hoepfner braut und abfüllt, und Hoepfner zu Fürstenberg gehört. Der Dr. Hoepfner war sogar eine Zeit lang GF der Fürstenberg-Gruppe. Davon abgesehen würde ich ein Bier aus dem Hause Rothaus jederzeit vorziehen grinsen
  • (5058 Beiträge) | 14.07.2012 12:17
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    Und mit der.....
    ...Gewinnabführung von Rothaus an das Land können wir locker den EnBW-Deal finanzieren. Also sauft für badischen Strom.
  • (758 Beiträge) | 14.07.2012 13:35
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    Reicht nicht ganz ;)
    2010 lag der Umsatz der Rothaus AG bei 84 Mio, dauert also noch ein bissel bis die EnBW davon bezahlt werden kann :D
  • (5058 Beiträge) | 15.07.2012 15:57
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    Dann müssen.....
  • (6734 Beiträge) | 14.07.2012 12:20
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    das wäre ja alles nicht so tragisch,
    wenn nicht der "Don Diego" in seinem VfBäääh-Trikot von jeder 4. Plakatwand für ein "ausländisches" Mineralwasser runtergrinsen würde.

    ;-)

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