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11.06.2012 15:39
 
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dm will rund 80 IhrPlatz-Märkte übernehmen [24]

Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von der Drogeriemarktkette dm. Foto: Uli Deck

Karlsruhe (dpa/ps) - Die Drogeriemarktkette dm will bis zu 80 Märkte der insolventen Schleckertochter IhrPlatz übernehmen. "Logistisch ließen sich die Märkte sofort integrieren, eine Umstellung auf unser Ladenbild könnten wir zeitnah vollziehen." Dies erklärte dm-Chef Erich Harsch am Montag in einer Mitteilung des Karlsruher Unternehmens.
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Man sei an 60 bis 80 IhrPlatz-Filialen interessiert. Am vergangenen Freitag hatte sich der Münchner Investor Dubag zurückgezogen, der IhrPlatz sowie die Schlecker XL-Märkte hatte übernehmen wollen.

Zudem will der Drogeriekonzern mit mehr als 130 Neueröffnungen bis zum Jahresende 2012 seine Filialexpansion über Plan abschließen. Die aktuelle Entwicklung im drogistischen Bereich wirke positiver als erwartet auf die Umsatzentwicklung von dm aus. "Der Mai war mit einem Umsatzplus von 15 Prozent der mit Abstand beste in unserer fast 40-jährigen dm-Geschichte", berichtet Harsch.

Mehr zu: Handel Drogerien Wirtschaft IhrPlatz Schlecker

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:



Kommentare [24]
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  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 11.06.2012 17:34
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    Bravo DM
    Das wäre für die gekündigten Angestellten von Schlecker eine hervorragende Lösung - und sie hätten einen besseren Arbeitgeber.

    DM hier bin ich Mensch, .... - auch die Angestellten dürfen Menschen bleiben grinsen
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 11.06.2012 18:11
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    Noch schöner wärs allerdings
    wenn in der Meldung auch stünde, dass man nicht nur die Märkte sondern auch das Personal übernehmen will!
    Davon les ich nix!
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 11.06.2012 18:22
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    Ja, davon steht da nix ...
    ... aber Personal brauchen sie in jedem Fall. Wäre fein, wenn ka news Info dazu liefern könnte. Aber ich glaube/hoffe und schätze DM auch so ein, dass auch in der Richtung gehandelt wird.
  • (1325 Beiträge) | 11.06.2012 18:03
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    Finde ich auch,
    außerdem gibt es etliche Schleckermärkte auf dem Land, die für nen großen Umkreis die einzige Drogerie waren. Die Bediensteten bei DM machen auch auf mich einen zufriedenen Eindruck!

    Und Dankeschön an DM!
  • (5050 Beiträge) | 11.06.2012 18:52
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    Es ist doch....
    ...egal ob dm die ehemaligen Angestellten von der Schleckertochter übernimmt oder neue einstellt (das würde ich tun). Am Ende kommt es darauf an, ob in den neuen dm-Filialen mind. genauso viele Arbeitsplätze bereit stehen wie vorher bei der Schleckertochter. Ob man nun Frau A. in die Arbeitslosigkeit schickt und dafür Frau B aus der Arbeitslosigkeit herausholt, ist zwar für die Betroffenen sicherlich von Bedeutung. Aber am Ende kommt es auf die Anzahl der Arbeitsplätze an und nicht darauf, wer Arbeitslos ist.
  • (29986 Beiträge) | 11.06.2012 20:14
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    Holzbock!
    Bei dm würde ich aber schon davon ausgehen, dass sie wenigstens den Grossteil der Angestellten übernehmen.
    Alles andere würde ja gegen die soziale Unternehmensphilosophie sprechen.
  • (5050 Beiträge) | 11.06.2012 21:20
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    Warum denn?
    Es ist auch aus Gründen eines eventuellem vorhandenen sozialen Gewissen vollkommen unerheblich, ob ich einen Arbeitslosen einen Arbeitsplatz beschaffe oder jemanden vor der Arbeitslosigkeit bewahre.
    Stell dir mal vor, dm wollte unabhängig von der Schleckerpleite trotzdem 80 oder 90 neue Filialen eröffnen. Dafür hätte dm Arbeitskräfte vom Arbeitsmarkt benötigt. U. U. Arbeitslose. Die hätten sich gefreut. Und jetzt freuen sie sich evtl. nicht mehr, weil dm ehemaliges Schleckerpersonal nimmt. Wahrscheinlich. Und nun?
  • (5050 Beiträge) | 11.06.2012 21:24
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    Was ist nun besser?
    Schleckerpersonal vor der Arbeitslosigkeit bewahren oder schon Arbeitslose in Lohn und Brot zu bringen? Beides dient der sozialen Unternehmensphilosophie. Eigentlich ist es ein Nullsummenspiel. dm steht gut da (darf ja sein und ist völlig in Ordnung) aber die Zahl der Arbeitslosen bleibt.
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 11.06.2012 21:31
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    Eine Einstellung...
    ... wird wohl wie gehabt über die Bewerbung laufen, bzw. Vermittlung über die JobCenter, dann das Bewerbungsgespräch und wenn die Chemie stimmt wird eingestellt. Wenn DM die vorhandenen Läden übernimmt/intgriert ist ja schon mal die Vorrausseztung für die Arbeitsplätze geschaffen. Das werden dann auch mehr sein, denn DM hat mehr als nur Eine oder Zwei Beschäftigte in jeder Filiale.
  • (3094 Beiträge) | 12.06.2012 17:59
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    Mag ja prinzipiell irgendwo stimmen
    Dennoch finde ich ein solches Handeln äußerst unglücklich. Die entlassenen Arbeitnehmer würden ein schlechtes Bild über dm verbreiten. Zudem dürften die ein wenig Berufserfahrung haben.
  • (2972 Beiträge) | 11.06.2012 19:31
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    Stutzig macht mich aber schon,
    dass DM bis zum letzten Moment gewartet hat, weils jetzt billiger ist,
    den Vorschlag hätten sie schon früher machen können, aber nach der Pleiteverkündigung kann man dann in die "Ramschverhandlung" gehen, da kosten die Läden sicher viel weniger. So edel ist DM Chef auch nicht.
  • (29986 Beiträge) | 11.06.2012 20:15
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    dm
    ist immer noch ein Unternehmen und nicht die Heilsarmee.
    So muss man es eben auch sehen.
  • (6752 Beiträge) | 12.06.2012 08:08
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    so
    isses.

    Sonst könnte man auch gleich fordern, dass dm Schlecker hätte Geld schenken sollen.

    Und es gibt noch einen Grund: Bis zuletzt sah es so aus als würde IhrPlatz als Ganzes gerettet. An der gesamten Kette hatte dm wohl kein Interesse. Erst als auch das Aus von Ihr Platz feststand war eine Situation da, in der dm eine für sich sinnvolle Handlungsmöglichkeit sah.
  • (270 Beiträge) | 13.06.2012 04:30
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    Man erinnere sich...
    ... dass im Laufe dieser Pleite (von Insolvenz kann keine Rede mehr sein) seitens des Insolvenzverwalters behauptet wurde, dass regional Interesse an Teilen des Schleckerimperiums bestünde. 'dm' hat da sicherlich nicht bis zum letzten Augenblick gewartet. Nur: Wenn die Dubag ein bestimmtes Gebot abgegeben hatte und die komplette Kette SchleckerXL/IhrPlatz übernehmen wollte, warum sollte sich 'dm' aus dem Fenster lehnen? Jetzt ist der Dubag-Deal wegen der Forderungen eines Gläubigers geplatzt, und ich könnte mir vorstellen, dass das bei 'dm' genauso passiert, weil eben dieser Gläubiger alles haben will und nichts bekommt letztendlich.
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 11.06.2012 20:59
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    Vielleicht hat DM gar nicht erst jetzt reagiert,
    und die Verhandllungen laufen schon ne Weile. Oder sie sind vorher bei Schlecker abgeblitzt, weil die Schleckers gar keine Rettung wollten. Oder DM kann erst jetzt handeln. Die andere Frage ist, warum haben Aldi, Lidl, ... etc. keine Bereitschaft gezeigt? Die Discounter laufen doch alle gut, meiner Meinung nach ist die Schlecker-Pleite immer noch ein taktisches Manöver - ausgelegt auf Insolvenz.
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 11.06.2012 21:26
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    Sollte auch unter ALFPFIN
  • (5678 Beiträge) | 12.06.2012 12:08
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    Das
    Aldi und Co kein Interesse zeigten,dürfte daran liegen,dass fast alle Schlecker bzw IhrPlatz Märkte zu klein sind,um darin eine Filiale zu öffnen.
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 12.06.2012 17:12
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    Wände ...
  • (3882 Beiträge) | 11.06.2012 21:36
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    völlig egal
    DM übernimt Märkte die sich wirtschaftlich für das Unternehmen lohnen, nicht mehr und nicht weniger. Das sind warscheinlich Märkze die DM bis jetzt sogar geschadet haben. Das ist kein Sozialverein sondern ein erfolgreiches Unternehmen, dafür muss man DM auch nicht danken, man lässt genug Kohle dort.
    Das dort die Arbeitsbedingungen besser sind steht ausser Frage... da gehört aber auch nicht viel dazu.
    Das Problem ist das sich das Drogeriegeschäft auf weniger Mitbewerber beschränkt und die Lieferanten in eine bessere Position rücken was sich bei den Preisen für den Endverbraucher bemerkbar machen könnte. Immerhin hatten DM und Schlecker die gleiche Einkaufgesellschaft und gleiche Hertsteller für die eigenen Produkte d.h. DM, Roßmann usw.sind durch die Pleite von Schlecker in einer schlechteren Verhandlungsposition.
  • (2 Beiträge) | 12.06.2012 06:57
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    nicht unbedingt schlechte Position
    Die großen Drogeristen (DM, Müller, Rossmann, Budnikowsky und ehemals Schlecker) sind alle bei der gleichen Einkaufsgesellschaft. Da durch die Pleite von Schlecker aber nicht unbedingt weniger Drogerieartikel gekauft werden, verteilen sich die Mengen auf die anderen, wobei die Gesamtmenge unterm Strich gleich bleiben dürfte, weshalb sich da keine großen Änderungen ergeben werden.

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