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07.05.2012 15:26
 
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Produktion bei John Deere stand still - Warnstreiks werden verschärft [0]

IG Metall warnt vor Eskalation im Tarifkonflikt. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Bruchsal/Pforzheim (ps/mda) - Rund 530 Beschäftigte beteiligten sich am Montag bei einem Warnstreik beim Baumaschinenhersteller John Deere in Bruchsal. Sie protestierten damit gegen "die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber". Diese hatten zwar in der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das jedoch von den Arbeitnehmern als Provokation empfunden wird, wie die IG Metall Bruchsal in einer Pressemitteilung schreibt.
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"Darauf gibt es nur eine passende Antwort und die heißt Warnstreiks", sagte dazu der Betriebsratsvorsitzende von John Deere Bruchsal, Gunter Bleier, bei einer Kundgebung. "Es waren die Arbeitgeber, die ein unzureichendes Angebot vorgelegt und somit die Auseinandersetzung angeheizt haben. Sie haben den Konflikt mit Gegenforderungen unnötig befeuert, statt uns einer Lösung der Tarifrunde näher zu bringen", so Beier weiter.

Warnstreiks werden verschärft

Das Angebot habe keine Substanz, biete beim Geld deutlich zu wenig und bei unbefristeter Übernahme und Leiharbeit nichts. Stattdessen haben die Arbeitgeber zusätzliche Forderungen auf den Tisch gelegt und wollen Arbeitszeiten und befristete Arbeitsverträge ausweiten. Um den Tarifkonflikt zu lösen, seien Ergebnisse zu allen drei Forderungen der IG Metall erforderlich, betonte Bleier: "Wir fordern 6,5 Prozent mehr Geld, eine erweiterte Mitbestimmung bei Leiharbeit und die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten."

Bis jetzt seien über 3.500 Beschäftigten von den Firmen Neff, Terex, SEW Eurodrive, Linhardt, Flux an den Warnstreiks beteiligt gewesen. Wie der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bruchsal - Bretten, Eberhard Schneider, mitteilt, wird sich in den kommenden Tagen die Intensität der Warnstreiks in der Metall- und Elektrobranche "deutlich verschärfen".

Auch bei der Firma Behr haben Beschäftigte der Frühschicht im Werk Pforzheim geschlossen ihre Arbeitsplätze um eine Stunde frühr verlasen als üblich. Damit wollen die Beschäftigten vor den nächsten Tarifverhandlungen am 8. Mai ihrer Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld, der unbefristeten Übernahme von Ausgebildeten und mehr Mitsprache beim Einsatz von Leiharbeitern nochmals Nachdruck verleihen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestieren. "Sollten sich die Arbeitgeber in dieser zentralen Frage wieder nicht bewegen, werden die Warnstreiks auch bei Behr weiter ausgedehnt", kündigt der Vorsitzende der IG Metall Vertrauensleute der Firma Behr in der Region Mühlacker Wolf-Dietrich Glaser an.

Mehr zu: Streik "IG Metall" "John Deere" Wirtschaft



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