Warnstreik bei Telekom in Karlsruhe: Verdi erhöht Druck
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Karlsruhe (ps/trs) - Am Donnerstag finden bundesweit die ersten Warnstreiks in den laufenden Gehaltsrunden bei der Telekom statt. Auch in Baden-Württemberg werden die Beschäftigten zu zweistündigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Standorte Karlsruhe, Stuttgart, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Ulm, Ravensburg mit Weingarten, Rottweil, Reutlingen, Göppingen, Freiburg, Offenburg, Mannheim und Weinheim.
Damit erhöht Verdi den Druck auf die Telekom, die sich in bisher drei Verhandlungsrunden geweigert hat, ein verhandlungsfähiges Angebot abzugeben.
Wie aus einer Verdi-Pressemitteilung hervorgeht, erwarten die Gewerkschafter eine hohe Beteiligung an den Warnstreiks. Sie fordern unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt und eine stärkere Anhebung der unteren Einkommensgruppen.
Bereits am Dienstag kam es zu einer Protestaktion bei der Telekom in Karlsruhe. Nach drei Verhandlungsrunden ohne Angebot versammelten sich rund 1.500 Beschäftigte des Konzerns auf dem Karlsruhe Festplatz, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
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Kommentare [1]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
- (701 Beiträge) | 30.03.2012 04:36MerkwürdigEs ist doch merkwürdig , dass hier kein Hahn danach kräht , wenn die Telkom- Mitarbeiter streiken. Klar merkt ja eigentlch auch niemand. Trotzdem machen die nichts anderes als die Mitarbeiter des öffentlichen Dienste. Sie setzen sich für ihre Rechte und für mehr Geld ein. Und das ist legitim. Bin gespannt , wie gross der Aufschrie ist , sollte der öffentliche Dienst nochmal streiken.
Trotzdem wünsche ich den Mitarbeitern der Telekom vel Erfolg bei ihrem Kampf für mehr Lohn und der damit verbunden Erhaltung ihrer bisherigen Lebensqualität.




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