Streik in Metall- und Elektroindustrie - Region betroffen
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Karlsruhe/Stutensee/Pforzheim (ps/mda) - Die Warnstreiks in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie gehen weiter. Auch am Donnerstag haben bis Mittag erneut 7.500 Beschäftigte aus 68 Betrieben die Arbeit zeitweise niedergelegt. Aktionen gab es auch bei Firmen in Karlsruhe, Stutensee und Pforzheim. Das teilt die IG Metall in einer Pressemitteilung mit.
Seit Ende der Friedenspflicht sind laut Gewerkschaft rund 137.500 Beschäftigte den Aufrufen der IG Metall gefolgt und haben sich an den Warnstreiks beteiligt.
Die IG Metall fordert für die rund 800.000 Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten sowie mehr Mitbestimmung der Betriebsräte bei der Leiharbeit. Die Arbeitgeber bieten bislang Entgelterhöhungen von 2,57 Prozent an. Die fünfte Verhandlungsrunde findet am 15. Mai in Sindelfingen statt.
Streiks in Karlsruhe, Stutensee und Pforzheim
Mehr als 200 Beschäftigte haben am Donnerstag auch bei Oystar in Stutensee und ABW Gehäusetechnik in Weingarten die Arbeit für zwei Stunden nieder gelegt. Angel Stürmlinger, erster Bevollmächtigter der IG Metall Karlsruhe: "Die Arbeitgeber haben am 15. Mai eine weitere Chance, insbesondere bei den Forderungen um die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und Dual Studierenden, sowie bei den Mitbestimmungsrechten der Betriebsräte bei Leiharbeit, zu einem Ergebnis zu kommen."
Weitere Warnstreiks haben auch im Kfz-Handwerk stattgefunden. Bei MAN und S & G in Karlsruhe-Hagsfeld beteiligten sich insgesamt 80 Beschäftigte. Auch im Kfz-Handwerk streiken die Beschäftigten für mehr Einkommen, Übernahmeregelungen für Ausgebildete und Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte bei Leiharbeit.
Mit einem einstündigen Warnstreik machten die Beschäftigten der Firma Witzenmann in Pforzheim am Donnerstagmorgen deutlich, dass sie mit dem vorliegenden Arbeitgeberangebot bei der laufenden Tarifrunde der Metall und Elektroindustrie nicht einverstanden sind. Ebenfalls zur Arbeitsniederlegung aufgerufen waren die Belegschaften der Firmen Witzenmann-Speck, Thales und Saacke.




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