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Mitfahrgelegenheit per sofort gesucht? "IchFahrApp" in Karlsruhe vorgestellt [11]

Karlsruhe (kth) - Nehme ich heute das Auto, die Bahn - oder doch lieber das Smartphone? Wer Mitfahrgelegenheiten bislang nur am Computerbildschirm gebucht hat und ein Smartphone besitzt, könnte seine Reise künftig noch effektiver gestalten: Im Karlsruher eMobilitätszentrum wurde am Dienstag die "IchFahrApp" vorgestellt: eine mobile Ad-Hoc-Mitfahrzentrale. Dort sollen vor allem spontane Fahrer und Mitfahrer zusammen gebracht werden.

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Erste Bürgermeisterin Margret Mergen prämierte das Projekt "IchFahrApp" mit der "SmarterCity"-Urkunde.
Foto: (ka-news)
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Die App funktioniert denkbar einfach: Der Fahrer trägt seine Reisestrecke ein und wartet darauf, dass sich Mitfahrer melden. Dank GPS-Ortung kann eine gemeinsame Fahrt auch ganz spontan noch für Teilstrecken organisiert werden. Die Software macht dann sogar Vorschläge für Treffpunkt und Fahrtkosten.

Mit der "IchFahrApp" in die Freiheit

"Wenn beispielsweise ein Besucher von 'Das Fest' nach Hause möchte, aber der beste Freund unbedingt nocht die nächste Band anhören möchte, dann hat er die Möglichkeit die 'IchFahrApp' zu benutzen", erklärt Michael Böttger, Geschäftsführer von raumobil. Der Suchende könne dann mittels App einen gewünschten Treff- und Zeitpunkt angeben, zu dem er abgeholt werden möchte. Der mögliche Fahrer bekommt diese Information daraufhin auf sein Smartphone gesendet und kann die Anfrage bestätigen oder löschen.

Entwickelt haben die Anwendung die vier Karlsruher Firmen YellowMapAG, B2M Software AG, httc und raumobil - alles im Rahmen des Forschungsprojektes Green Mobility.

Wie komme ich nach einer durchzechten Nacht sicher nach Hause? Und warum fährt ausgerechnet jetzt keine Bahn mehr? Solche Probleme könnten sich dann zum Beispiel erübrigen - wenn sich die App durchsetzt. Denn auch die etablierte Plattform mitfahrgelegenheit.de ist seit einem Jahr über Smartphones erreichbar. Deren Vorteil: Die "IchFahrApp" gibt es derzeit nur für iPhones und ist diesbezüglich noch ausbaufähig.

"Einfach und umweltfreundlich"

Erste Bürgermeisterin Margret Mergen gibt sich dennoch zuversichtlich. "Früher ist man mit der letzten Gurke in den Urlaub gefahren. Das war ein Ausdruck von unmittelbarer Freiheit", erinnert sie sich. Heute könne dies ganz einfach virtuell und mit Hilfe der "IchFahrApp" geschehen. Außerdem seien die Mitfahrgelegenheiten einfach zu finden und umweltfreundlich. Sie verlieh dem "innovativen und ganz im Sinne der Grünen Mobilität laufenden Forschungsprojekt" am Dienstag die "SmarterCity"-Urkunde.

Green Mobility ist ein Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten Projekts Theseus. Mithilfe von klugen Köpfen aus der Fächerstadt sollen dabei neue und vor allem zukunftsweisende Innovationen entwickelt werden.

Mehr zu: "Smarter City" App Karlsruhe Mergen

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Kommentare [11]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (2999 Beiträge) | 07.02.2012 19:28
    Wieder ziemlich typisch Mergen
    "Früher ist man mit der letzten Gurke in den Urlaub gefahren. Das war ein Ausdruck von unmittelbarer Freiheit."

    Und was hat das mit Ad hoc zu tun? Die "IchFahrApp" ist was anderes!
  • (1206 Beiträge) | 07.02.2012 21:54
    Politikersprech ...
    was will man machen - außer milde lächeln.
    Zum Glück behielt die Güte für sich, was sie früher sonst noch so mit alten Gurken veranstaltete ...
  • (13748 Beiträge) | 08.02.2012 00:37
    Die ist bloss neidisch
    weils in ihren Westfalen erstens keine gescheiten Autos gab und sie es zweitens noch 500 Kilometer weiter nach Südfrankreich hatte als wir. Hähähä... grinsen
  • (13748 Beiträge) | 08.02.2012 00:37
    Ihrem
  • (5866 Beiträge) | 07.02.2012 20:16
    Nur für Ei-Phon
  • (369 Beiträge) | 08.02.2012 13:42
    Habe auch grad im Android Market
    gesucht. Da gibt es nix. Da die Android HAndy m.E. weiter verbreitet sind, heißt das "Setzen, 6!".
  • (36 Beiträge) | 07.02.2012 21:37
    Wieviele den noch?!?
    Was ist mit Flinc, Pocket Taxi, mitfahrzentrale.de ...
    Gibt es nicht schon genug Dienste welche alle mehr schlecht als recht funktionieren weil zu wenig Teilnehmer mitmachen?

    Vorallem warum werden die alle auch noch mit Fördergelder überschüttet?
  • (1897 Beiträge) | 08.02.2012 01:37
    Weil
    davon zu viele da sind, viel mehr, als es sinnvolle Projekte gibt.
  • (1206 Beiträge) | 08.02.2012 09:29
    Teilweise schon richtig I
    Natürlich ist es gerade für Dinge wie Mitfahrzentralen wünschenswert, dass diese eine möglichste große Nutzerbasis haben, damit das "Versprochene" auch tatsächlich vernünftig funktioniert.
    Ich selbst brauchte kürzlich eine MFG nach München und habe wohl insgesamt bei mehr als 4 oder 5 Diensten gesucht.

    Aber schaut man sich die bisherige Entwicklung in der IT an so wage die Vorhersage, dass

    a) in nicht ferner Zukunft sich ein (max. zwei) Dienst(e) durchsetzen wird (ob das der Beste und/oder Innovativste sein wird darf bezweifelt werden zwinkern Der Rest wird in diesem aufgehen oder verschwinden.

    b) wenn der Markt für die MFG wirklich groß genug wird - wovon er momentan wohl noch weit entfernt ist - kommt ein kleines, schlaues StartUp daher und bietet on top der ganzen verschiedenen Plattformen ein einheitliches Suchportal an. (vgl. swoodoo, geizhals usw.)
  • (1206 Beiträge) | 08.02.2012 09:31
    Teilweise schon richtig II
    Andereseits muss man aber auch sehen, dass gerade wenn sich ein Dienst gegen alle anderen durchsetzte, diese Quasi-Monopolstellung auch immer wieder auf Kritik stößt (siehe Amazon, Google, Facebook, ebay usw.) und das ja auch nicht ganz zu Unrecht.
  • (346 Beiträge) | 08.02.2012 10:21
    Weil die
    Empfänger von Fördergeldern sich immer schön reihum begutachten und über den grünen Klee loben, schließlich will man ja irgendwann selbst wieder an die Geldtöpfe. Und wenn dabei "grün" und "nachhaltig" im Antrag stehen, sind die Millionen fast schon sicher. Soweit ich das sehe, macht raumobil seit Jahren kein nennenswertes operatives Geschäft, sondern ein gefördertes Projekt nach dem anderen. Die Bilanz dieses untoten Ladens ist ja öffentlich im eBundesanzeiger einsehbar, da kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.
    Keine dieser "spontane Mitfahrgelegenheit"-Plattformen wird je auch nur ansatzweise die kritische Masse an Nutzern erreichen, hier werden nur Steuergelder verschwendet. Eines Tages werden die Samwer-Brüder oder Google oder airBnB mal laut husten, und schon fallen die unterkapitalisierten raumobil, pocketTaxi und Co. tot um. Aber bis dahin bitte den nackten Kaiser ignorieren, wir sind schließlich Elite!
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