Landesbank LBBW zum Jahresauftakt mit Gewinn - Kein Hellas-Risiko
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Stuttgart/Karlsruhe (dpa/lsw) - Deutschlands größte Landesbank LBBW sieht sich bei ihrer Schrumpfkur nach schwarzen Zahlen im Startquartal 2012 weiterhin auf einem soliden Weg. Mit 147 Millionen Euro Ergebnis vor Steuern aus den ersten drei Monaten landete das Geldhaus an der angepeilten Marke von 150 Millionen Euro.
Unter dem Strich blieben 124 Millionen Euro, wie die Landesbank Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Sowohl Vor- als auch Nachsteuerergebnis sind im Vergleich zum Startquartal 2011 ein Einbruch von etwa 70 Prozent. Allerdings war das damalige Ergebnis stark von Sondereffekten wie etwa großen Beteiligungsverkäufen geprägt. Die LBBW muss sich im Zuge einer von der EU verordneten Schrumpfkur auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Das war die Bedingung für milliardenschwere Geldstützen in der Krise.
In den Ländern Italien, Portugal und Spanien - den Sorgenkindern der Eurozone - hat das Kredithaus noch 7,5 Milliarden Euro im Feuer. In Griechenland dagegen ist die Bank mit Stand Ende März gar nicht mehr engagiert. Bereits 2011 hatte die LBBW erhebliche Abschreibungen im Hellas-Geschäft vorgenommen. Trotz der weiterhin risikoreichen Lage in der Bankenbranche hält die LBBW an der Prognose fest, das Ergebnis 2012 zu verbessern. «Sofern es nicht zu neuen dramatischen Verwerfungen an den Finanzmärkten kommt», schränkt der Ausblick ein. Vergangenes Jahr waren 87 Millionen Euro Überschuss geblieben - es war die erste schwarze Zahl nach drei verlustreichen Jahren gewesen.




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