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19.06.2012 02:33
 
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Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe zeigt "Beruhigung auf hohem Niveau" [1]

IHK-Präsident Bernd Bechtold spricht von einem guten Konjunkturverlauf.
Bild:Bernd Weißbrod (dpa)

Karlsruhe (ps/trs) - Die Wirtschaft in der Technologieregion Karlsruhe ist im Frühsommer 2012 in einer guten Verfassung. 92 Prozent der Betriebe bezeichnen in der Frühsommer-Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe ihre Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend. Das sind nur drei Prozentpunkte weniger als zum Jahresbeginn.
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"Eine Normalisierung auf sehr hohem Niveau", sagt IHK-Präsident Bernd Bechtold und ergänzt: "Angesichts der absoluten Rekordwerte zu Jahresbeginn entspricht die derzeit etwas langsamere Gangart immer noch einem guten Konjunkturverlauf."

Konsumgüterproduzenten positiv gestimmt

Dafür sprechen auch die Ergebnisse zur weiteren Entwicklung. Der Anteil der Optimisten ist sogar gestiegen. 90 Prozent erwarten mindestens gleichbleibende Geschäfte. 30 Prozent rechnen sogar mit einer Verbesserung, sechs Prozentpunkte mehr als noch im Januar. Dem zufolge ist auch die Zahl der Pessimisten von 14 auf zehn Prozent gefallen. Ihren Niederschlag finden diese guten Werte in einer weiterhin hohen Bereitschaft zu mehr Investitionen und zu einem weiteren Personalaufbau.

Die relative Abflachung der Lagebewertung auf hohem Niveau zieht sich nach Angaben der IHK Karlsruhe durch alle großen Wirtschaftsbereiche. Während Industrie, Groß- und Einzelhandel sowie der unternehmensnahe Dienstleistungssektor sich dennoch weiterhin auf einem sehr hohen Konjunkturniveau bewegen und der Saldo aus den positiven und negativen Meldungen zur Geschäftslage weit im positiven Bereich liegt, weist in der Bauindustrie der Saldo erstmals nach über einem Jahr wieder ein leichtes Minus auf. Die Mehrheit der Baubetriebe zeigt sich jedoch noch zufrieden. Deutlich optimistischer als der gesamtwirtschaftliche Durchschnitt blicken die Investitionsgüterhersteller und die Konsumgüterproduzenten in die Zukunft. Auch der Handel und der Dienstleistungssektor rechnen im Saldo mit einem Aufwärtstrend, wobei letzterer seine Erwartungen in den vergangenen Monaten leicht reduziert hat. Die Bauwirtschaft geht von einem stagnierenden Geschäftsverlauf aus.

Zeichen stehen auf Stellenabbau

Die gegenwärtigen Investitionspläne der Unternehmen sind zwar etwas zurückhaltender als zu Jahresbeginn, aber der Anteil der Unternehmen, die ihre Ausgaben für Investitionen im Inland ausweiten wollen, ist weiterhin höher als der Anteil der Betriebe mit restriktiven Planungen. Wie zu Jahresbeginn plant ein Viertel der Unternehmen eine Anhebung ihrer Investitionsausgaben in den kommenden Monaten, 57 Prozent wollen ihr Budget für Inlandsinvestitionen auf dem bisherigen Niveau konstant halten. Bei 18 Prozent der Unternehmen zeichnet sich eine Kürzung ab oder sie verzichten in der nächsten Zeit ganz auf Investitionen.

Die Zeichen stehen weiterhin auf Stellenaufbau, auch wenn sich der Anteil der Unternehmen, die in der nächsten Zeit mit weniger Mitarbeitern auskommen wollen, um drei Prozentpunkte auf nunmehr zwölf Prozent erhöht hat. 27 Prozent der Unternehmen wollen ihre Stammbelegschaft ausweiten. Der Nachfrage nach Fachpersonal stehen jedoch andererseits immer weniger qualifizierte Bewerber gegenüber. Den im Vergleich zu den anderen Wirtschaftszweigen höchsten zusätzlichen Personalbedarf melden unverändert die regionalen Dienstleistungsunternehmen und innerhalb der Industrie die Investitionsgüterproduzenten.

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