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20.04.2012 15:37
 
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Keine Panik vor Roppenheim? Karlsruhe will gegen Factory Outlet punkten [70]

Nach Ansicht der City Initiative Karlsruhe (CIK) hat Karlsruhes Innenstadt viel zu bieten.
Bild:sas

Karlsruhe (ps/trs) - Im elsässischen Roppenheim öffnet am 25. April ein neues Factory-Outlet-Center - gerade mal 15 Autokilometer von Rastatt und 45 Autokilometer von Karlsruhe entfernt. Kein Grund zur Panik für den Einzelhandel in der Region, findet die City Initative Karlsruhe (CIK). In einer vierseitigen Pressemitteilung preist sie die Vorzüge des Shoppens in der Karlsruher Innenstadt.
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Am 25. April eröffnet das neue "Factory-Outlet-Center Roppenheim" (FOC). Im Vorfeld will die CIK in einer Pressemeldung unterstreichen, dass Karlsruhes Innenstadt sehr attraktiv ist und sich die Geschäftsleute deshalb nicht bedroht fühlen müssen.

Karlsruhe bietet Shopping auf 183.000 Quadratmetern

Nach Ansicht der City Initiative punkten "die Innenstädte von Karlsruhe, Durlach und Mühlburg mit über Jahrzehnte gewachsenen Erlebnis-Strukturen" - mit einer pulsierenden Stadt durchzogen von natürlichen Grünanlagen, Markttreiben, mit Lebendigkeit auch jenseits von Ladenöffnungszeiten, mit dem Bäcker, dem Lebensmittel-Discounter, dem Frisör, der Apotheke, dem Drogeriemarkt, dem Blumenladen, der Kneipe um die Ecke, mit Nightlife und Kulturfülle.

Die Einkaufs- und Erlebnisstadt Karlsruhe präsentiere ihren Kunden und Besuchern sogar eine wesentlich größere Vielfalt an Läden für Mode, Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Wohndesign als ein Oulet-Center, findet die CIK. Zusammen mit 18 weiteren Interessensverbänden und Werbegemeinschaften aus der Region habe sich Karlsruhe bereits Ende 2011 zur "Starken Städtegemeinschaft am Oberrhein" mit dem gemeinsamen Ziel verbunden, für die Stärken der Innenstädte zu werben. Dies bedeute auch, aus der Sicht von Karlsruhe kritisch Stellung zum FOC Roppenheim zu beziehen.

Schuhe in mehr als 125 Geschäften in Karlsruhe

Das FOC Roppenheim habe eine Shoppingfläche von 27.000 Quadratmetern - die Innenstadt von Karlsruhe biete hingegen eine Einkaufsvielfalt auf 183.000 Quadratmetern. Allein das innerstädtische Einkaufs-Center Ettlinger Tor habe eine Verkaufsfläche von 33.000 Quadratmetern sowie die Post Galerie von rund 20.000 Quadratmetern. Im FOC Roppenheim finde der Verbraucher bei kompletter Auslastung etwa 100 Läden, davon drei Gastronomiebetriebe. Die Einkaufs- und Erlebnisstadt Karlsruhe biete aktuell im Innenstadtbereich sowie in Durlach und Mühlburg weit über 1.500 Läden und Restaurants. Allein in der Karlsruher Innenstadt gebe es zum Beispiel über 125 Geschäfte mit Schuhangebot.

Die intensive Zusammenarbeit von Interessensverbänden und Werbegemeinschaften, Stadtmarketing, Citymanagement, Handel sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen habe in Karlsruhe in den letzten Jahren zur Entwicklung eines neuen Erlebnisraumes Innenstadt, Durlach und Mühlburg geführt. Ein Erlebnisraum, der bürgerfreundlich, besucherattraktiv und kundennah gleichermaßen sei und deshalb bei seinen Kunden und Bürgern punkten könne.

Mehr zu: Roppenheim Innenstadt Einkaufszentrum



Kommentare [70]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 20.04.2012 15:41
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    Gegen Roppenheim punkten
    Einige Ideen der letzten paar Wochen:
    - CityMaut
    - Neue Radstreifen
    - Mehr Kontrollen

    Plus natürlich die Baustellen die wie ohnehin schon haben, jede Woche woanders eine, mittlerweile muß man als Einheimischer überlegen wie man die Umleitungen geschickt umgeht... Joa, so wird das was grinsen
  • (4146 Beiträge) | 20.04.2012 16:14
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    Absolut richtig.
    Das hoert sich fuer mich wie ein Schwanengesang an was die City Initiative hier von sich gibt.
    Das Karlsruher Innenstadtchaos haelt noch Jahre anund bis die mit ihrer U-Bahn fertig sind, dann ist die Kaiserstrasse ganz bestimmt eine verkehrberuhigte Zone, weil kaum noch einer hingeht.
  • (1988 Beiträge) | 21.04.2012 07:21
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    Die Kunden entscheiden mit den Füßen
    man wird sehen, wohin sie sie setzen.

    Der Karlsruher Einzelhandel hat m.E. in den letzten Wochen keine sichtbaren Maßnahmen in der Positionierung gegenüber einen Outlet unternommen.

    Saarbrücken hat sich deutlich attraktiver aufgestellt gegenüber
    Zweibrücken seinerzeit und ist auch heute noch interessanter.

    die Chancen für KA liegen im Retro-Bereich, denn kaum eine Stadt ist mehr fifties
  • (1324 Beiträge) | 21.04.2012 08:49
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    Also die heutige Samstagsbeilage der BNN
    zeigt ein völlig unattraktives Outlet mit kostenlosem Schuttle Bus der mehrmals täglich vorfährt etc.
    Also wenn mein alzheimer geplagtes Gedächtnis sich nicht irrt, dann steht nach dem gestrigen Amtsblättchen unser ehrwürdiger MultiNationalerBigCity OB heute 8h auf dem Marktplatz und steht persönlich auf der Leistungsschau des wohl strukturierten städtischen Konzerns Rede und Antwort.
    Wenn jetzt noch drin gestanden wäre ob die so äußerst sozial abgesicherten privaten schwarzen Sheriffs heute nicht die millionen teuren Schwarzfahrer filzen, dann würde ich mir die minimalen 4,40 Fahrtkosten/Parkgebühren ja vielleicht gönnen und mich an den so äußerst kostenlosen Leistungen laben.
    Aber so ist mir das Risiko zu groß und ich versuch lieber ein Brot zu finden, daß uns allen zu Hause schmeckt und am Montag noch für die Stulle zu gebrauchen ist.
  • (2387 Beiträge) | 20.04.2012 15:43
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    Sprit ist doch angeblich sooooooo teuer
    Da fährt doch keiner 100km durch die Gegend, um Auslaufware zu kaufen.
  • (29801 Beiträge) | 20.04.2012 15:46
    Bewerten: (0)
    Glaub das nicht,
    es gibt ja auch Leute die einmal durch die ganze Stadt fahren, weil am anderen Ende der Sprit einen Cent billiger ist.

    Wenn das Schnäppchen lockt ist kein Weg zu weit, egal was es kostet.
  • (1246 Beiträge) | 20.04.2012 15:56
    Bewerten: (0)
    Du darfst auch nicht...
    ... nur für 2 Hosen dort hin fahren...

    Rechnen wir mal mit 50 Euro Spritkosten...

    Da reicht es meist, einfach die gesamte Familie ins Auto zu quetschen (45 Kilometer geht zu dritt auf dem Rücksitz gut) und dann halt den Kofferraum freihalten für die Einkäufe. Die 50 Euro müsste man da locker wieder reinholen. Und danach reichts auch sicher noch für ne Käsetheke und nen Flammkuchen.
  • (370 Beiträge) | 20.04.2012 17:10
    Bewerten: (0)
    Vorausgesetzt
    ich finde dort, was ich suche und kauf nicht noch weiteren Ramsch, den ich eigentlich nicht kaufen wollte, der mir nun aber "plötzlich" dringend nötig erscheint, nachdem ich ihn sooo billig gesehen habe...

    Das Ding wird laufen, kein Zweifel. So bald irgendwo ein Schild mit "Prozente" und "billig" aufgehängt wird, stehen die Leute doch grundsätzlich Schlange.
  • (208 Beiträge) | 20.04.2012 18:36
    Bewerten: (0)
    Das Ding ist doch,
    dass es in KA in jedem 2. Laden das Gleiche gibt. Was nutzen mir zehnmal mehr Verkaufsfläche über die Karlsruher Innenstadt verteilt, wenn das Angebot ein reiner Einheitsbrei ist.

    Das ist viel eher für mich ein Grund, mal woanders hinzufahren, als das es dort so "ramschig und billig" ist. Was wir ja auch noch gar nicht wissen.
  • (3672 Beiträge) | 20.04.2012 18:46
    Bewerten: (0)
    In jedem zweiten Laden in KA ...
    gibt's Bier, also ich finde das klasse, außerdem heißt es - wenn schon, denn schon - Einheitsbrühe und net -brei. zwinkern
  • (29801 Beiträge) | 20.04.2012 15:43
    Bewerten: (0)
    Was ist denn
    ein Autokilometer? Eine neue Einheit?
  • (1674 Beiträge) | 20.04.2012 15:46
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    Ich finde solche FOC klasse.
    War mal in Zweibrücken und habe mir das Ganze angeschaut. Was sich so alles Marke, Fäschen etc. schimpft. Und wie toll es sein muss, einen Plastikturnschuh einer sog. Marke anstelle für 250 € für 150 € zu kaufen. Ist aber immer noch beste vietnamesische Kinderarbeit zu 2 $ am Tag. Oder Handtücher. Sorry, ich als Mann kann sowas nicht nachvollziehen.
  • (1674 Beiträge) | 20.04.2012 15:50
    Bewerten: (0)
    Da fällt mir ein
    Man kann jeden Dübel kaufen, den man will. Aber wenn es was taugen soll, sollte man die nehmen, wo Fischer draufsteht. (Wahlspruch meines alten Herrn)
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 20.04.2012 15:54
    Bewerten: (0)
    Sorry, ich als Mann kann sowas nicht nachvollziehen.
    Sorry, ich als Frau auch nicht. I support my local dealer
  • (587 Beiträge) | 20.04.2012 16:07
    Bewerten: (0)
    Den Discount-Bäcker, Aldi und Nachtleben
    sucht ein ROC-Kunde auch nicht. Er will ganz bestimmte Artikel finden, und genau diese Artikel findet er im Outlet-Center konzentriert an einer Stelle. Außerdem ist da alles schön sauber, die Parkplätze sind kostenlos, es gibt keine 1 EUR-Shops oder ähnliche Schandflecke, und das Publikum ist nicht so asozial. Natürlich wird Oma Müller immer noch bei Breuninger einkaufen, aber die junge, konsumfreudige Kundschaft wird zumindest zum Teil nach Roppenheim abwandern. Je euphemischer und länger die Pressemitteilung, desto deutlicher erkennt man die Panik. Zalando & Co. für die Online-Shopper, ROC für den Rest. Bleibt für die Läden in der Stadt noch eine kleiner werdende Stammkundschaft oder ein ruinöser Wettbewerb über den Preis, der gegen die Hersteller selbst nicht gewonnen werden kann. Die Titanic hat den Eisberg bereits gerammt, Durchhalteparolen allein helfen jetzt auch nicht mehr. Der niedergelassene Einzelhandel ist einfach zu verschnarcht.
  • (1324 Beiträge) | 21.04.2012 10:58
    Bewerten: (0)
    Das ist doch zu einfach der Masse von Einzelhändlern
    die Schuld an der ganzen Misere zu geben, denn die haben oft nicht nur ne Menge äußerst schlecht Arbeit sondern auch Ihr gesamtes Vermögen und das auch noch auf Jahre danach mit dem Lädle verbraten.
    Die Logik vom simplen "Geiz ist geil!" lernste heute doch wohl sicherlich schon im Berufsgrundschuljahr, spätestens im Betrieb selbst
  • (1324 Beiträge) | 21.04.2012 14:11
    Bewerten: (0)
    Lapsus passiert sollte heißen
    ne Menge äußerst schlecht bezahlter Arbeit
  • (587 Beiträge) | 21.04.2012 16:34
    Bewerten: (0)
    Ich stelle nur die
    Konsequenzen fest, die so oder so passieren. In einer Welt, in der Amazon mir einen Rabatt einräumt, wenn ich im Laden mit dem Handy einen Barcode fotografiere und das Produkt dann nicht dort, sondern bei Amazon kaufe, bin ich als Einzelhändler mit meinem traditionellen Geschäftsmodell am Ende. Wer das als Einzelhändler nicht erkennt, hat kein Mitleid verdient, denn die Spatzen pfeifen es von den Dächern. In keiner Branche kann ein "weiter so" auf Dauer funktionieren.
    Was die CIK macht, ist eine halbherzige Verdummungskampagne. Wo gibt es denn in Karlsruhe ein echtes Einkaufserlebnis? Wer kann aus dem Kopf ein interessantes Angebot der CIK nennen? Schirmverleih? Geschenkgutschein? KARLSRUHER? Alles kalter Kaffee. Ich fahre doch nicht in die Stadt, um mir dort einen Schirm leihen zu können. Und dass ich günstig parke, ist kein Anreiz, sondern eine Selbstverständlichkeit. Her Binoth soll mal http://www.springwise.com/retail/ lesen, da findet er gute Ideen.
  • (29801 Beiträge) | 21.04.2012 17:07
    Bewerten: (0)
    Also für
    das mit amazon kann der Einzelhändler nichts. Was soll er denn da machen?
  • (587 Beiträge) | 21.04.2012 19:22
    Bewerten: (0)
    Da muss man unterscheiden
    Es gibt Einzelhändler, die sollten ihre Läden einfach schließen, weil es keine Zukunft für sie gibt. Der Kutschenbauer konnte auch nichts für die Erfindung des Automobils, das ist einfach der Lauf der Welt. Ein Anrecht auf Erfolg, nur weil man sich nach besten Kräften bemüht hat, gibt es nicht.
    Die CIK könnte aber erheblich mehr für die Attraktivität des Einzelhandels tun. Warum stellt man nicht samstags eine Hüpfburg auf? Warum organisiert man kein Cross-Selling zwischen Einzelhändlern? Wo ist ein Portal, wo ich einen Artikel eingeben kann und eine Liste von Händlern erhalte? Coupons, Deal-a-Day, Vermittlung von leerstehenden Ladenlokalen für Pop-up-Aktionen, zentral organisierte Themenwochen sind nur einige Ideen, um die Kundschaft aus dem Internet in die Stadt zu locken. Was ECE oder die Betreiber der FOC für ihre Mieter machen, müsste die CIK ebenfalls tun.

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