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Karlsruhe Gewerbe in Karlsruhe: Welche Branche hat die meisten Neugründungen?

Über 7.000 neue Gewerbe sind im vergangenen Jahr in der Region Karlsruhe angemeldet worden. Das sind laut Industrie- und Handelskammer (IHK) deutlich mehr als noch 2015. Welche Branche liegt an der Spitze der Statistik und wie lange konnten sich die neuen Firmen halten? ka-news hat sich die Statistiken genauer angeschaut.

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2016 wurden im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe insgesamt 7.069 neue Gewerbe angemeldet. Das berichtet die IHK Karlsruhe auf Anfrage von ka-news. Doch anders, als man es in der IT-Region Karlsruhe vermuten könnte, dominiert bei den Neuanmeldungen nicht die IT-Branche. Im Gegenteil: Diese Firmen sind zahlenmäßig eher im Mittelfeld zu finden.

Deutlich an der Spitze der Liste stehen Dienstleistungs-Betriebe, die rund 36 Prozent aller Neuanmeldungen ausmachen. Auf Rang zwei sind Betriebe des Einzelhandels mit einem Anteil von rund 16 Prozent. In diesen beiden Feldern sind Online-Handel beziehungsweise IT-Dienstleistungen nicht mitgezählt.
 

2016 wurde mehr gegründet als 2015

In der Rangliste sind die IT-Branchen auf dem siebten Platz zu finden. Sie machen rund sechs Prozent der neuen Gewerbe im Bereich der IHK Karlsruhe aus. Schlusslicht sind die Banken und Versicherungen. Gerade einmal zwölf davon wurden im vergangenen Jahr angemeldet.

Der Großteil der neuen Firmen konnte sich bis zum Stichtag, im Mai 2017, am Markt halten. So seien von den 7.069 angemeldeten Gewerben aus dem Jahr 2016 im folgenden Jahr noch 6.059 am Markt, bestätigt die IHK Karlsruhe. Grundsätzlich war die Zahl im vergangenen Jahr höher im Vergleich zu 2015 um rund 500 Anmeldungen höher (2015: 6.520 Gewerbeanmeldungen). Von diesen waren im Mai noch 4.428 aktiv.

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Kommentare (2)
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  •   Idiocracy
    (31 Beiträge)

    Fast unbezahlbar!
    Die Zwangsmitgliedschaften in Verbänden, Stadt und das Finanzamt schnüren kleinen Unternehmern fast die Luft ab. Mann kann gerade noch so Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Versicherungen, Kammerbeiträge, Knappschaftsbeiträge neben den echten Kosten mit Gegenleistung wie Material, Löhne, Strom und Miete zahlen und eben durch die ständig steigenden Kosten für "nix" (Gewerbesteuer schon wieder erhöht!) keinerlei Finanzpolster aufbauen. Dann vielleicht eine falsche Entscheidung, und die Firma ist Geschichte. Man muss sich nicht wundern, warum immer mehr kleine Betriebe dicht machen. Aber leider sind diese Zahlen eher weniger zu finden. Aber der Jubel über mehr Anmeldungen ermuntert ja den Bürger.
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  •   zahlenbeutler
    (1027 Beiträge)

    Nur 12 Banken
    und Versicherungen neu angemeldet, das ist eindeutig besonders bei den Banken zu wenig.
    Ich würde jedenfalls gerne selbständiger Bänker werden, geht das auch als Renter in Form einer ICH-AG z.B. ?
    Vielleicht könnte da der der Redakteur mal recherchieren.
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