Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag ihre anfänglichen Kursgewinne nach robusten Konjunkturdaten wieder abgegeben. Das Ifo-Geschäftsklima, der wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft, lieferte eine positive Überraschung.
Die Ölpreise haben sich am Freitag trotz guter Konjunkturdaten aus der Eurozone nicht von den starken Verlusten seit Beginn der Woche erholen können. Vielmehr setzten sie ihren Abwärtstrend fort.
Auch die spürbar aufgehellte Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat am Freitag weitere Verluste im Dax nicht verhindern können. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung ging es für den deutschen Leitindex bis zum Mittag um 0,62 Prozent
Positive Geschäftsklimadaten aus Deutschland und Frankreich haben am Freitag die leichte Erholung an Europas Börsen gestützt. Nach einem Verlust von mehr als zwei Prozent am Vortag, schaffte der EuroStoxx 50 bis zum späteren Vormittag ein Plus von 0,46 Prozent auf 2.789,49 Punkte.
Der Dax hat am Freitagvormittag positiv auf die Daten des Ifo-Instituts reagiert. Nachdem er zuvor noch kurz ins Minus gerutscht war, stieg der Leitindex zuletzt um 0,23 Prozent zu auf 8.370,98 Punkte. Am Vortag hatte er deutlich korrigiert.
Die wichtigsten asiatischen Börsen haben sich am Freitag von ihrem jüngsten Kurseinbruch wieder etwas erholt. Allerdings taten sich die Indizes auf der Suche nach einer klaren Richtung schwer, Börsianer sprachen von einer Achterbahnfahrt an
Nach dem deutlichen Rücksetzer vom Vortag ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss zwar freundlich gestartet. Noch innerhalb der ersten Handelsstunde gab der Dax die Gewinne wieder ab und bewegte sich anschließend um den
Nach dem deutlichen Rücksetzer vom Vortag ist der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss wieder freundlich gestartet. Der Dax legte in den ersten Minuten um 0,29 Prozent zu auf 8.375,99 Punkte.
Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag mit leichten Aufschlägen in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg zum Start um 0,08 Prozent auf 144,50 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,43 Prozent.
Nach dem deutlichen Rücksetzer vom Vortag zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss wieder eine freundliche Tendenz ab. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand zuletzt mit 8.367 Punkten um 0,18
Der Euro hat sich am Freitag vor der Veröffentlichung des Ifo-Index über der Marke von 1,29 Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2935 US-Dollar, sie konnte ihre Gewinne vom Vortag damit halten. Ein Dollar war 0,7731 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,2888 (Mittwoch: 1,2923) Dollar festgesetzt.
Die Ölpreise haben am Freitag ihren Abwärtstrend der laufenden Woche fortgesetzt. Händler verwiesen auf die zuletzt schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung kostete am Morgen 102,28 US-Dollar.
Die japanische Börse ist am Freitag nach der Handelspause erneut massiv unter Druck geraten. Zuletzt verlor der Nikkei-225-Index mehr als drei Prozent und fiel unter die Marke von 14.000 Punkten.
Die japanische Börse ist ist am Freitag nach der Handelspause erneut massiv unter Druck geraten. Zuletzt verlor der Nikkei-225-Index mehr als drei Prozent und fiel unter die Marke von 14.000 Punkten.
Die wichtigsten Börsen in Lateinamerika haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Der Ibovespa -Index im brasilianischen Sao Paulo sank um 0,14 Prozent auf 56.349,91 Zähler.
Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 23.05.2013 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten).
Die US-Staatsanleihen haben sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Zwei- und fünfjährige Anleihen zeigten sich unverändert. Langläufer legten moderat zu. Die Aussicht auf weitere Anleihekäufe der US-Notenbank Fed und schwache Börsen in Asien
Der Euro hat am Donnerstag im US-Handel seine Gewinne noch etwas ausgebaut. Er stieg zuletzt auf 1,2931 Dollar. Überraschend gute Konjunkturdaten aus der Eurozone hatten die Gemeinschaftswährung am Morgen wieder über 1,29 US-Dollar geschoben.
Die osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag nachgegeben. Allerdings hielten sich ihrer Verluste - mit Ausnahme der Börse in Moskau - in Grenzen. Wie in ganz Europa und Asien belasteten Unsicherheiten über die US-Geldpolitik und unerwartet schwache Wirtschaftsdaten aus China. In Moskau büßte der RTS-Interfax-Index 4,18 Prozent auf 1.400,84 Punkte ein.