Der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad befürchtet eine militärische Intervention des Westens in seinem Land. Täglich gebe es neue Vorwürfe gegen Syrien wegen des Einsatzes von Chemiewaffen oder Forderungen nach seinem Rücktritt, sagte Assad
US-Generalstabschef Martin Dempsey hat russische Waffenlieferungen an das syrische Regime scharf kritisiert. Die Entscheidung Moskaus, Anti-Schiffs-Raketen nach Syrien zu liefern, werde den Bürgerkrieg verlängern, sagte Dempsey im Pentagon.
Außenminister Guido Westerwelle hat sich skeptisch zu den Erfolgsaussichten der geplanten Syrien-Konferenz geäußert. «Diese internationale Konferenz, sie wird noch sehr schwer werden», sagte der FDP-Politiker bei einem Besuch in den palästinensischen Gebieten.
Syrische Rebellen sollen in der Provinz Homs zehn Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet haben. Angehörige der lokalen Revolutionsgruppen teilten mit, weitere acht Kämpfer seien bei dem Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kusair verletzt worden.
Vor dem Hintergrund der Syrien-Krise hat Außenminister Guido Westerwelle die Solidarität Deutschlands mit Israel bekräftigt. Gerade in diesen sehr schwierigen Zeiten stehe Deutschland an der Seite Israels, sagte er bei einem Treffen mit dem israelischen
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Syrien mit Nachdruck aufgefordert, Experten zur Prüfung eines angeblichen Chemiewaffeneinsatzes einreisen zu lassen. Das Regime in Damaskus solle einem UN-Team uneingeschränkten Zugang gewähren, verlangte Ban nach
CIA-Chef John Brennan ist überraschend in Israel zu Gesprächen über die Lage in Syrien eingetroffen. Vom Flughafen fuhr er gestern Abend direkt zu einem Treffen mit Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon.
Bürgerkrieg in Syrien und Nahost-Friedensprozess: Bei beiden Themen gibt es Hoffnungsschimmer. Außenminister Westerwelle wirbt bei seinem Israel-Besuch für die neue Nahost-Initiative der USA. Zu israelischen Luftangriffen auf syrisches Gebiet hält er sich bedeckt.
Außenminister Guido Westerwelle ist zu politischen Gesprächen in Israel eingetroffen. Er will sich heute mit Staatspräsident Schimon Peres, Premierminister Benjamin Netanjahu und weiteren Mitgliedern der israelischen Regierung treffen. Im Zentrum werden der Friedensprozess im Nahen Osten, der Bürgerkrieg in Syrien und das iranische Atomprogramm stehen.
Die Vereinten Nationen rufen zum Ende der Gewalt auf - Obama und Erdogan fordern in Washington, dass Syriens Machthaber Assad weg müsse. Derweil kommen aus dem Bürgerkriegsland immer mehr Berichte über Folter, Hinrichtungen und Massaker.
In Syrien ist ein deutscher Journalist von Sicherheitskräften der Regierung verhaftet worden. Der freie Journalist Armin Wertz, der auch für den Berliner «Tagesspiegel» berichtet, wurde nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen bereits Anfang Mai in Aleppo in Polizeihaft genommen.
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Nach dem schwersten Bombenanschlag in der Türkei seit Beginn des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien droht eine Ausweitung des Konflikts. Nach Angaben türkischer Regierungspolitiker führen Spuren zum Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.
Nach den blutigen Bombenanschlägen in der türkischen Grenzstadt Reyhanli führen die Spuren nach Angaben aus Ankara zum syrischen Regime. Die Attentäter hätten Kontakte zum syrischen Geheimdienst, zitierten türkische Medien Vizeregierungschef Besir Atalay.
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Mehr als zwei Jahre nach Ausbruch des blutigen Syrien-Konflikts keimt vorsichtige Hoffnung auf eine Lösung am Verhandlungstisch. Russland und die USA wollen möglichst noch im Mai eine internationale Konferenz einberufen.
Der Anführer der islamistischen Al-Nusra Front soll bei einem Angriff der syrischen Streitkräfte südlich von Damaskus verwundet worden sein. Das meldete die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter unter Berufung auf Aktivisten vor Ort.
Die USA stocken ihre humanitäre Hilfe für die Opposition in Syrien um 100 Millionen Dollar (76 Millionen Euro) auf. Das teilte US-Außenamtssprecher Patrick Ventrell mit.
US-Außenminister John Kerry will in Kürze nach Israel und ins Westjordanland zurückkehren, um den Nahost-Friedensprozess voranzubringen. Das kündigte Kerry am Mittwoch in Rom nach einem Gespräch mit der israelischen Justizministerin Zipi Livni an.