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Doppeljahrgang 2012: Karlsruher Abiturienten schauen bange in die Zukunft
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Karlsruhe (eb) - Abi Abi Abi Abituur klingt es aus allen Gängen. Rechtzeitig vor Ostern haben die Abiturienten den Stift nach der letzten schriftlichen Prüfung aus der Hand gelegt. Nun steht im Juni noch das mündliche Examen an. Dennoch feiern die Schüler bereits die neuerworbene Freiheit. Zwischen Feiern und Lernen plagen ka-news-Praktikantin Ebru Özdemir aber auch Zukunftsgedanken. Abitur schön und gut - aber was kommt danach? Ein Einwurf aus Sicht einer Karlsruher Abiturientin.

Fast panisch blickt so mancher Abiturient heute seiner Zukunft entgegen. Obwohl nun der stressige Teil der Schullaufbahn vorbei sein sollte, nämlich die Prüfungszeit, fängt der Druck erst richtig an: Denn die meisten Abiturienten haben nur einen groben Plan für die Zukunft.
Angst im Doppeljahrgang
Klar - Studieren und Ausziehen ist die nächste, große Hürde. Aber welches Studienfach, welche Uni, welche Stadt? Das ist für viele noch offen. Vor allem auch deshalb, weil sie sich im doppelten Abiturjahrgang behaupten müssen. Diese - bis jetzt - einmalige Situation in Baden-Württemberg verstärkt die innerliche Anspannung.
Denn wie der Name schon sagt, gibt es doppelt so viele Schulabgänger - die Studienplätze an den Universitäten und Fachhochschulen bleiben jedoch trotz vieler Bemühungen begrenzt. Im Kampf um die Plätze haben gute Schüler demnach die besten Chancen; gemeinsam mit denjenigen, die sich außerhalb der Schule engagiert haben. Und die anderen? Sind sie weniger geeignet zum Studieren, nur weil sie mehr lernen mussten?
Zwar blühen viele, die sich in der Schule schwer getan haben, im Studium auf. Das hilft aber nichts, wenn bei den Auswahlverfahren nicht mehr auf Individualität, sondern auf die Noten geachtet wird. Davor haben die Schüler Angst.
Platzmangel an den Hochschulen?
Denn schon jetzt gibt es eine Warteschlange aus dem vergangenen Wintersemester, weil es nach dem Wegfall der Wehrpflicht und des Zivildienstes mehr Bewerber gab. Unter den künftigen Erstsemestern haben deshalb einige bereits ein Auslandsjahr hinter sich. Sie hoffen - wie viele dieses Jahr auch - sofort mit dem Studium beginnen zu können. Alle Bewerber verunsichert vor allem eins: Gibt es trotz aller Beruhigungsversuche durch Schulen und Universitäten wirklich genügend Studienplätze?
Dem Konflikt entziehen?
Wer nicht studieren will, muss sich trotzdem mit ähnlichen Fragen auseinander setzen. Wo habe ich die besten Chancen? Wohin wird es gehen? Schnell wird klar - Abitur stiftet eins: Verwirrung. Viele entziehen sich diesen Entscheidungen, indem sie sich eine Auszeit nehmen. "Ein Jahr Tapetenwechsel wird mir schon den richtigen Weg weisen", denken sie sich. Ob Auslandsjahr, Praktikum oder Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ): Viele Schüler suchen woanders Tipps und Inspiration.
Dennoch muss dies keine verschwendete Zeit sein. Gewonnene Erfahrungen sind einmalig und können für weitere Entscheidungen in der Zukunft von großer Bedeutung sein. Ein Jahr Pause schützt jedoch nicht vor der Tatsache, dass sich im kommenden Jahr wieder mehr Abgänger um einen Studienplatz bemühen. Da hilft nur eines: Nicht zu schnell aufgeben!
Also Abiturienten, schafft euch neue Perspektivien. Nutzt eure neu gewonnene Freiheit um Orientierungspraktikas zu absolvieren. Sucht euch Studiengänge aus, deren Lehrinhalte euch aus Interesse von Anfang an ansprechen. Befragt Leute mit demselbem Studiengang. Erkundigt euch nach Berufchancen, seid flexibel was den Studienort angeht. Probiert es mit dem Bewerben wo es nur geht. Klappt es in diesem Jahr nicht, dann nutzt die Zeit und versucht es danach erneut. Denn wie Katharina von Siena schon sagte: Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
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- (3942 Beiträge) | 01.05.2012 17:44Geht auf......ostdeutsche Unis. Gute Universitäten dort, alles neu, junge Profs, gute Kneipen und der Wohnraum ist billig. Überspitzt formuliert: die OBs dort tragen euch die Umzugskisten in die Studentenbude. Je nach Lage und kommunaler Wohnungsgesellschaft sind die ersten zwei, drei Monate mietfrei.
- (1207 Beiträge) | 01.05.2012 18:40da werden auchdie Eltern mitreden, denn durch das verkürzte Abi sind da viele erst 16 und 17.
- unbekannt(4000 Beiträge) | 01.05.2012 18:45Also, 6+4+8
- (1207 Beiträge) | 01.05.2012 19:21Milchmädchenrechnung...siehe
http://www.sueddeutsche.de/karriere/minderjaehrige-studienanfaenger-mit-mama-zur-einschreibung-1.1142025 - unbekannt(4000 Beiträge) | 01.05.2012 19:36Dass es solche Fälle gibt ist unbestritten,ich hätte allerdings gerne ein paar Zahlen dazu!
- (1207 Beiträge) | 01.05.2012 19:40am KITsind zur Zeit 90 Studenten unter 18 mit stark steigender Tendenz. Der Jünsgte war bis vor kurzem 16, ist aber jetzt auch 17 (finde den speziellen Presseartikel dazu nicht mehr)
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=9535150/1onh746/index.html - unbekannt(4000 Beiträge) | 01.05.2012 19:48Weniger als 1 %!Das ist eine zu vernachlässigende Größenordnung!
"Viele" ist anders! - (1207 Beiträge) | 01.05.2012 20:32...das ist richtig, aber in Kürze werden das viel mehr, sagte ich ja. Die 90 kommen nur aus dem 13er Jahrgang, Abitur wird bisher im Schnitt mit 18 gemacht, ab jetzt dann mit 17
- (242 Beiträge) | 01.05.2012 21:22FalschDie 90 kommen wohl aus Bayern.
Wenn man mit 6 Jahren eingeschult wird ist man im Oktober nach der 12. Klasse 18. 5-10% vielleicht nicht. - (1207 Beiträge) | 01.05.2012 21:59okman sollte es nicht überbewerten, aber das die Bayern nacgh BW flüchten, um dort zu studieren, klingt plausibel :p
hier stehen mehr Zahlen drin:
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2012-04/rechte-minderjaehrige-studenten
Wichtig ist: das gilt nur in BW, nicht im Osten. Wer da studieren will, braucht noch die Genehmigung der Eltern - (3942 Beiträge) | 01.05.2012 19:46Abgesehen........davon: seit ewigen Zeiten kann man mit 15 Jahren eine Lehre anfangen. Dazu gehört auch ein Lehrvertrag den u. a. der Azubi und dessen Eltern unterzeichnen müssen. Und was passiert wenn die Eltern sich weigern? Da ist das verfahren ganz einfach: der AZUBI geht auf Jugendamt und die holen vom Vormundschaftsgericht die fehlende Unterschrift nach. Wie gesagt: funktioniert seit ewigen Zeiten bei AZUBIS (hier weiß ich konkret wovon ich rede), warum soll es bei Studenten nicht auch funktionieren? Im übrigen sind sowohl die Unis als auch die Landesgesetzgeber gerade dabei zu überlegen, den minderjährigen Studenten bezüglich seiner Verpflichtungen und Erklärungen, die das Studium betreffen, quasi "volljährig" zu stellen. Hier gibt es einige Arbeitsgruppen auf Länderebene, die sich diesem Problem gerade annehmen.
- (8673 Beiträge) | 02.05.2012 00:42Naja>> Im übrigen sind sowohl die Unis als auch die Landesgesetzgeber gerade dabei zu überlegen, den minderjährigen Studenten bezüglich seiner Verpflichtungen und Erklärungen, die das Studium betreffen, quasi "volljährig" zu stellen. Hier gibt es einige Arbeitsgruppen auf Länderebene, die sich diesem Problem gerade annehmen.
Ich denke, dann würden gleich welche schreien "Diskriminierung". Vielleicht wäre es sinnvoller, die Volljährigkeit auf 17 Jahre herunterzustufen, wenn die Schullaufbahn schneller geht wie früher. Jugendliche dürfen ja auch jetzt mit 17 "betreut fahren", dann macht man das eben mit 16 diese Möglichkeit.
Da ja manche fordern, daß auch 16-jährige wählen dürfen und andere meinen, ab 18 wäre passend, dann wäre mit 17 der Kompromiß
Volljährigkeit mit 17, aber mit allen Konsequenzen: Auch das Erwachsenenstrafrecht greift ein Jahr früher, sie müssen genauso Steuern zahlen, haben ein Jahr weniger Welpenschutz...
Wer mit 17 nicht vernünftig ist, isses mit 18 ja auch nicht - (3 Beiträge) | 01.05.2012 18:37.....@ 80er: Was geht denn bei dir? Welcher normal denkener Mensch würde freiweillig in den Osten ziehen? Baaaah, schon beim Gedanken wird mir übel.
Viel Erfolg liebe Abiturienten. - unbekannt(8066 Beiträge) | 01.05.2012 18:59Ich frag mich eher was bei dir geht...
- (8673 Beiträge) | 01.05.2012 19:04Ähm...Ich bezweifle daß Sie überhaupt schonmal im Osten waren. Oder überhaupt schon in einem anderen Bundesland (Außer Pfalz vielleicht)...
- (3942 Beiträge) | 01.05.2012 19:33Ach weißte,.........wer keine Ahnung von Deutschland hat sollte seine Klappe halten.
- (3942 Beiträge) | 01.05.2012 19:49Ich bin echt gerade.......dabei mich fürchterlich über den Beitrag von Lolo aufzuregen...echt...ich bin kurz vor dem Platzen.....
- unbekannt(4000 Beiträge) | 01.05.2012 20:02Wenn du dich darüber aufregst,solltest du das Medium wechseln.

Wenn ich mich jedes mal darüber aufregen und platzen würde, wenn hier Scheiß geschrieben wird, würde ich im Fünfminutentakt platzen!
- (1070 Beiträge) | 01.05.2012 19:16Aah Abi-RentAls Abiturient sollte man eigentlich toleranter und aufgeschlossener sein. Solche Schulabgänger haben auf der Uni nichts verloren, sind dort überfordert und werfen nach dem 3. - 4. Semester das Handtuch, kosten dem Steuerzahler unnötig Geld und nehmen flexiblen und willigen Abiturienten den Studienplatz weg.
- (20148 Beiträge) | 01.05.2012 22:42Was ein Zirkus.War das vor 30 Jahren anders? Wer ausser den Gschtopften wusste denn was er werden will? Ich war selbst fast ein Gschtopfter und wusste es nicht.
Lächerlich, diese Panik. Hauptsach guter Abistreich und dann fängt die grosse Panik an. Von Leuten die Neuwagen zum Abi gekriegt haben. Und jetzt nach der schweren Schulzeit eine 'Auszeit' nehmen müssen.
Die Kappen sollen mal was schaffen, egal was, dann können sie Panik kriegen. Und net schon vorher. Und mit so Lappe soll die Zukunft gestaltet werden. Ich geb die Kohle aus, bis auf den letzten Cent, versprochen.
Mannmannmann...Weicheier...




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