Karlsruhe Oberliga-Spannung um Auf- und Abstieg

Die Fußball-Oberliga ist mit den letzten fünf beziehungsweise vier Begegnungen pro Verein auf die Zielgerade eingebogen. Von den 17 Startern befinden sich gerade einmal sechs Mannschaften im gesicherten Mittelfeld, während ein Quartett noch Aufstiegsgedanken in die neue Regionalliga Südwest hegt und sieben Teams um den Verbleib bangen müssen, obwohl schon jetzt zwei sichere Absteiger feststehen.

Dies sind der FV Illertissen, der in heimische Gefilde, zurück nach Bayern wechselt, und der VfL Kirchheim/Teck, der vor Saisonbeginn seine Truppe vom Spielbetrieb zurückgezogen hat.

Die besten Aussichten, um in die Regionalliga zu kommen besitzen zweifelsohne der VfR Mannheim und der SSV Ulm. Aber auch die SpVgg Neckarelz hat das angestrebte Ziel noch nicht aus den Augen verloren, obwohl es jetzt in Ulm einen kleinen Rückschlag gegeben hat. Ob die TSG Balingen nochmals eingreifen kann, wird sich an den nächsten beiden Spieltagen nach den Partien gegen Neckarelz und Ulm herausstellen.

Das Aufstiegsaspirantenquartett muss noch folgende Spiele absolvieren, wobei der VfR Mannheim und die SpVgg Neckarelz (zum Abschluss) noch spielfreie Wochenenden besitzen:

  • VfR Mannheim (28 Spiele/60:21 Tore/58 Punkte): FSV Hollenbach (H), spielfrei, SV Bonlanden (H), FCA Walldorf (A) und FV Illertissen (H)
  • SSV Ulm 46 (27/49:23/58): Offenburger FV (H), TSG Balingen (A), SV Spielberg (H), SSV Reutlingen (A) und FSV Hollenbach (H)
  • SpVgg Neckarelz (28/49:28/54): TSG Balingen (H), SV Spielberg (A), SSV Reutlingen (H), FSV Hollenbach (A) und spielfrei.
  • TSG Balingen (27/53:33/53): SpVgg Neckarelz (A), SSV Ulm 46 (H), Offenburger FV (H), SV Spielberg (A) und SSV Reutlingen (H)

Drei oder vier Absteiger wird es geben, wovon mit dem FV Illertissen und dem VfL Kirchheim/Teck bereits ein Duo feststeht. Vom aktuellen Teilnehmerfeld müssen deshalb noch ein oder zwei Mannschaften die Oberliga verlassen. Zwei werden es sein, wenn der Karlsruher SC aus der zweiten Bundesliga absteigt und deshalb die zweite Garnitur aus der Regionalliga weichen muss. Bei einem KSC-Klassenerhalt muss ein Team noch unten.

Von den Abstiegskandidaten hat ein Duo schon 28 Spiele absolviert und die restlichen fünf Teams können noch fünf Mal antreten. Ein schweres Programm besitzt der SV Spielberg mit drei Meisterschaftsanwärtern und zwei Leidensgenossen. Ähnlich die Situation beim aktuellen Schlusslicht Offenburger FV, der zudem noch fünf Punkte dahinter liegt.

Die sieben Kellerkinder müssen noch wie folgt antreten:

  • Stuttgarter Kickers II (27/33:45/29): FV Illertissen (H), Offenburger FV (A), Kehler FV (A), FC Nöttingen (H) und FC 08 Villingen (A)
  • SV Spielberg (27/50:63/29): 1.FC Normannia Gmünd (A), SpVgg Neckarelz (H), SSV Ulm 46 (A), TSG Balingen (H) und Offenburger FV (A)
  • FC 08 Villingen (28/34:48/28): spielfrei, SV Bonlanden (A), FC Walldorf (H), FV Illertissen (A), und Stuttgarter Kickers II (H)
  • 1.FC Normannia Gmünd (28/32:58/28): SV Spielberg (H), SSV Reutlingen (A), FSV Hollenbach (H), spielfrei und SV Bonlanden (H)
  • Bahlinger SC (28/36:40/25): SSV Reutlingen (H), FSV Hollenbach (A), spielfrei, SV Bonlanden (A) und FCA Walldorf (H)
  • SV Bonlanden (27/29:47/24): FC Nöttingen (A), FC 08 Villingen (H), VfR Mannheim (A), Bahlinger SC (H) und 1.FC Normannia Gmünd (A)
  • Offenburger FV (27/26:52/24): SSV Ulm 46 (A), Stuttgarter Kickers II (H), TSG Balingen (A), Kehler FV (H) und SV Spielberg (H)
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