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Fussball-Tipp
3.9.2010 05:50 Uhr
 
09.09.2007 03:00
 
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PSV-Spieler mit dabei [0]

Innsbruck ps/spe -
Das Halbfinale war das Ziel für die deutschen Torballer
(Foto: pr)
Bei den gestern zu Ende gegangenen Torball-Weltmeisterschaften in Innsbruck/Österreich holt das von dem Trainer-Duo des Polizeisportvereins Karlsruhe gecoachte und mit den beiden PSV Spielern Mario Kratzer und David Georgi (ka-news berichtete) besetzte deutsche Herrenteam den Titel durch einen 4:2-Finalsieg über Belgien. Weltmeister bei den Frauen wurde Italien.

Die als Titelverteidiger angetretenen deutschen Damen trösteten sich bei diesen Titelkämpfen mit der Bronze-Medaille. Die Damen als Vorrunden-Vierte und die Herren qualifizierten sich für die Halbfinalbegegnungen, in denen die Europäer unter sich waren, und erreichten somit das Minimalziel.Das deutsche Damen-Team unterlag im ersten Halbfinale den Belgierinnen, die die Vorrunde klar für sich entschieden hatten, deutlich mit 2:6. Gegner im Spiel um die Bronze-Medaille war Frankreich, das gegen Italien mit 2:5 das Nachsehen hatte.

Verdienter Weltmeister

Bei den Herren erreichte ebenfalls die Mannschaft Belgiens das Finale, die überraschend deutlich mit 4:1 die Gastgeber aus Österreich schlug, die das stärkste Vorrundenteam stellten. Deutschland setzte sich in der zweiten Halbfinalpartie klar mit 7:2 gegen Italien durch. In dem spannenden Finale stand es bis zwei Minuten vor Ende ausgeglichen und laut Co-Tainer Josef Albanese drohte das Spiel gerade zu Gunsten der Belgier zu kippen als das befreiende 3:2 fiel. Dadurch bekam das deutsche Team die nötige Sicherheit zurück und könnte den Sieg dann sogar noch mit einem weiteren Treffer sichern. Mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden in der Vorrunde und durch die kontinuierliche Steigerung während des Turniers ist man verdient Weltmeister geworden.

Am Ende war es dann die Goldmedaille (Foto: BSST)

An den vergangenen drei Tagen hatten insgesamt 16 Damen- und Herrenteams aus Kamerun, Uruguay, Russland, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweiz und Österreich um den Titel bei den vierten Weltmeisterschaften im Torball gespielt, die alle vier Jahre ausgetragen werden. Der WM-Veranstalter ist mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden. "Wir hatten viele Zuschauer und alle Spielerinnen und Spieler haben uns für die Durchführung gelobt", erklärt Barbara Hoffmann, Sprecherin der WM.

Torball ist ein speziell für Blindensportler entwickelter Mannschaftssport, der vor allem in Westeuropa beliebt ist, aber zunehmend Anhänger auch in weiteren Regionen der Welt findet. Bei dieser Sportart stehen, beziehungsweise knien sich jeweils drei Spieler oder Spielerinnen auf einem sieben mal 16 Meter großen Spielfeld gegenüber. Denn um ihr sieben Meter breites und 1,30 Meter hohes Tor zu schützen kauern die drei Spieler auf Matten, um sich der Länge nach hinzuwerfen, sobald der Ball des gegnerischen Werfers dessen Hand verlassen hat. Dass die Bälle flach über den Boden geschoben werden, garantieren drei in der Mitte des Spielfeldes in 40 Zentimeter Höhe gespannte Leinen, an denen sich Glocken befinden. Wenn diese Glocken klingeln, ist der Wurf ungültig. Den Ball hören die Spieler dank einer Glocke, die sich im Inneren befindet.

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