Karlsruhe LGR Karlsruhe: Howard Deutscher Vizemeister im Weitsprung

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm Julian Howard von der LG Region Karlsruhe wohl sein herausragendes Weitsprungergebnis vom vergangenen Wochenende zur Kenntnis. Bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Bochum/Wattenscheid sprang er auf 7,82 Meter (persönliche Bestzeit) und konnte damit hinter Sebastian Bayer die deutsche Vizemeisterschaft feiern.

Angesichts dieses Erfolges wird es für Howard nun allerdings umso ärgerlicher sein, dass er wegen einer hartnäckigen Verletzung erst am 9. Juni in die Saison starten und daher nicht an der bekanntermaßen Bestleistungen produzierenden Anlage von Wesel springen bzw. die EM-Norm von 8 Metern erfüllen konnte. Zur Europameisterschaft werden nun die von Howard in Wattenscheid geschlagenen dritt- und viertplatzierten Konkurrenten Alyn Camara und Nils Winter fahren.

Sehr gut präsentierte sich auch Gwendolyn Weber im stark besetzten Feld der besten deutschen Speerwerferinnen. Die LGR-Athletin erreichte den Endkampf und übertraf im letzten Versuch mit 53,50 Meter ihre alte Bestmarke um mehr als einen Meter. Am Ende belegte sie den achten Rang.

Nicht ganz so gut lief es bei Cornelia Moll, die sich vorgenommen hatte, im Idealfall den Endlauf der besten Acht zu erreichen. Am Ende sprangen Platz 13 und eine Zeit von 55,93 Sekunden für sie heraus. Eine Erkältung und der Start mehrerer 400 Meter Hürden Läuferinnen auf der Flachstrecke (Kampf um die Staffelplätze bei der EM) hatten ihren Ambitionen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Bereits ein paar Stunden vorher hatte Moll ihren ersten Staffeleinsatz über die 4x100 Meter-Distanz gehabt. In der Aufstellung Anna Lena Assel, Moll, Jessica Schmütz und Larissa Kaufmann wollte das Quartett eine neue Bestleistung aufstellen. Kühles Wetter und kleine Unsicherheiten verhinderten das Anknüpfen an den tollen Erfolg bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften (Vizemeisterschaft mit Kreisrekord) und die Staffel kam in einem gut besetzten Feld mit einer Zeit von 47,24 Sekunden auf Platz acht.

Am Sonntag standen dann noch die 4x400 Meter auf dem Programm. Die gleiche Besetzung – jedoch dieses Mal in der Reihenfolge Schmütz, Assel, Moll und Kaufmann – trat an, um die 400 Meter-Elite ein wenig zu ärgern. Mit einer tollen Mannschaftsleistung und einer Endzeit von 3:46,09 Minuten belegten das erfolgreiche Quartett einen sehr guten siebten Platz. Zum Vergleich: Mit dieser Zeit wäre man im letzten Jahr noch auf den Bronze-Platz gelaufen.

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